Die sogenannten "Killerspiele" sind derzeit ein heißes Pflaster. Auch wenn der erste Gesetzesentwurf für ein Verbot von derart Spielen gestern vertagt worden ist und unter Experten deshalb als gescheitert gilt ( wir berichteten), wird die Diskussion um "Killerspiele" so schnell nicht abreißen.

Schon am heutigen Abend wird die ARD eine Sendung mit dem Titel "Morden und Foltern als Freizeitspaß - Killerspiele im Internet" ausstrahlen und die deutsche Spielegemeinschaft weiter diffamieren. Die Sendung beginnt 21.45 Uhr und widmet sich einzig und allein dem Weltkriegs-Shooter Call of Duty.

Die ARD beschreibt den Inhalt der Sendung wie folgt: " Sie kämpfen auf den Schlachtfeldern des 2. Weltkriegs, mit Original-Waffen und in Wehrmachtsuniform. Sie kämpfen virtuell, als Freizeitspaß im Internet. Das Spiel "Call of Duty" ist eins von vielen brutalen Computerspielen, die nur ein Ziel haben: Das Töten von möglichst vielen Gegnern. Im Bundesrat haben vor wenigen Tagen einige Bundesländer einen Antrag auf Verbot solcher Spiele gestellt. Doch die Bundesjustizministerin Zypries hält die bisherigen Gesetze für ausreichend - auch wenn damit bislang kaum ein Spiel verboten wurde."