Die Diskussion zu den Killerspielen ist noch lange nicht beendet und wird spätestens mit dem nächsten Amoklauf wieder aufflammen. Jetzt meldet sich ein weiterer Experte zu Wort und sieht die Verantwortlichkeit alleine bei den Eltern.

Medienpädagoge Ralf Vollbrecht rät Eltern die Spiele ihrer Kinder ebenfalls zu spielen. "Echtes Interesse und das eigene Vorbild schützen Kinder am besten vor Fluchten in Scheinwelten", sagt er. Dabei sieht er Positives an Computerspielen: "Jugendliche mit Interesse für verschiedene Medien nutzen sogar mehr soziale Kontakte als andere". Auch im Berufsleben seien in Computerspielen erworbene Kompetenzen zunehmend wichtiger.