Killerspiele sind ein heißes Thema in der Welt der Videospiele. Regelmäßig wird unser liebstes Hobby in den Medien als gefährlich und gewaltverherrlichend dargestellt. Politiker sehen in Videospielen den alleinigen Grund, wenn es um Jugendliche und Gewalt geht. „Was, er spielt Counter Strike, da haben wir ja den Grund für seine Gewaltbereitschaft.“ Würden sich die Herrschaften auch nur ein wenig intensiver mit der Materie befassen, wüssten sie auch, dass Spiele ab 18 nur einen Bruchteil der vorhandenen Software ausmachen.

Killerspiele - Doku-Film "Moral Kombat" widmet sich Gewalt in Videospielen

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"Moral Kombat" beschäftigt sich mit dem Thema Gewalt in Spielen."
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Umso erfreulicher ist es, wenn seriös über unser Hobby berichtet wird – ja so etwas gibt es auch. Der Regisseur Spencer Halpin widmet sich in seinem neuesten Dokumentarfilm „Moral Kombat“ diesem Thema. In insgesamt 85 Minuten versucht Halpin das kontroverse Thema „Gewalt in Videogames“ von allen Seiten zu beleuchten. Der Film schafft den schmalen Grad die Objektivität immer zu wahren. Es wird keine Hetzerei auf die Spieler veranstaltet, gleichzeitig stellt sich der Film aber auch nicht einfach auf die Seite der Spieler.

So kommen Politiker, Spiele-Designer, Eltern, Psychologen und Spieler zu Wort. Freut euch auf Entwickler-Legende American McGee oder Trip Hawkins, seines Zeichen der Gründer von Electronic Arts. Ein Film ganz nach dem Geschmack der Spielergemeinde. Auch wenn so manch unbeliebter Gast auftaucht, wie der ehemalige Anwalt Jack Thompson.

Es wäre schön, wenn öfter solche Dokus über unser Hobby gedreht würden. Denn eines ist sicher, Videospiele können nicht nur der Grund für gewaltbereite Jugendliche sein. Alle, die jetzt gerne den Film sehen möchten, klicken auf den Link.