Das britische Ministerium für Kultur, Medien und Sport äußerte sich nun gegenüber der englischsprachigen Seite gamesindustry.biz zum Fall "Manhunt 2": Dem zufolge werde das Spiel in Großbritannien freigegeben. Als Begründung gab die Regierung an, sie sehe keinen begründeten Zusammenhang zwischen dem Spiel und realer Gewalt.

"Es ist wichtig hervorzuheben, dass es keine schlüssigen Beweise für irgendeine Verbindung zwischen Videospielen und realer Gewalt gibt", so ein Regierungssprecher. "Uns geht es eher darum sicher zu stellen, dass nicht geeignetes Material von Kindern ferngehalten wird."

Demnächst werde man eine wissenschaftliche Studie veröffentlichen, die das Thema genau beleuchtet. Darin soll geklärt werden, ob und inwiefern Gewalt in Computerspielen und dem Internet Einfluss auf Kinder haben kannund welche Maßnahmen angemessen sind, um darauf zu reagieren.