Counter-Strike ist vermutlich eines der bekanntesten Spiele der Welt. In jeder Killer-Spiel-Diskussion darf es zumindest nicht unerwähnt bleiben und Amokläufer haben es grundsätzlich auf ihren Computern installiert. Jetzt gibt es eine Karte für Counter-Strike, die die anti-terroristischen Bestrebungen der Spieler durchaus unterstreichen kann, wobei es fraglich ist, ob sie angemessen ist: Osama bin Ladens Versteck.

Killerspiele - Bin Ladens Versteck als Counter-Strike-Map erhältlich

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Osama Bin Ladnes Versteck als Counter-Strike-Map.
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Die Karte, die das Haus im pakistanischen Abottabad abbildet, kann kostenlos heruntergeladen werden. Dem Kartenersteller zufolge kann der Komplex später für die Plazierung einer Bombe oder auch der Unterbringung von Geiseln genutzt werden.

Der Entwickler ist sich durchaus des politischen Zündstoffes bewusst, den seine Karte in sich birgt und versteht auch durchaus, dass es Leute gibt, welche die Karte für einen ganz besonderen Ausdruck des schlechten Geschmacks halten. Er geht aber davon aus, dass es die Entscheidung der Spieler ist, nun das Spiel zu boykottieren, in dem man es einfach nicht spielt, oder eben nicht.

Die eigentliche Idee dahinter ist, dass die Terroristen zurückgekommen sind, um die sensiblen Informationen, die sich in bin Ladens Versteck befanden, zerstören müssen, bevor sie von den Polizisten gefunden und mitgenommen werden können.

Die kostenlose Abottabad-Karte ist kompatibel mit Counter-Strike: Source und hat eine Größe von lediglich 1 MB.