Wie der offizielle Abschlussbericht des US-Bundesstaats Virginia nun feststellt, besteht keinerlei Zusammenhang zwischen dem Amoklauf des Studenten Cho Seung Hui an der Virginia Tech-Universität am 16. April und dem Spielen gewalthaltiger Computerspiele.

Ein Abschnitt über die geistige Gesundheit des Amokläufers führt auf, er habe im Alter von 9 Jahren Spiele Sonic the Hedgehog gespielt - keines davon mit Kriegs- oder Gewaltszenen. "Er mochte Basketball und hatte eine Sammlung von Figuren und ferngesteuerten Autos", fasst der Bericht seine Hobbys zusammen. Direkt vor der Tat habe Hui sich sogar gar nicht mehr mit Games beschäftigt.

Die ursprüngliche Annahme von "Killerspiel"-Kritikern wie Jack Thompson, gewalttätige Spiele seien der Auslöser für die Tat, ist damit die Grundlage entzogen.