Kickstarter aktualisierte seine Nutzungsbedingungen, nachdem erst kürzlich mit Clang ein Spiel komplett eingestellt wurde, das über die Crowdfunding-Plattform mehr als 500.000 Dollar einnehmen konnte.

Kickstarter - Neue Nutzungsbedingungen: Schöpfer müssen Projekte zum Abschluss bringen

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Neue Nutzungsbedingungen sollen Unterstützern mehr Sicherheit geben.
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Dass das den Unterstützern nicht gerade gefällt, dürfte klar sein. Einige drohen sogar mit Klage, schließlich ist das Geld voraussichtlich weg und nur 700 Dollar sollten verteilt werden.

Die neuen Nutzungsbedingungen gelten für Projekte ab dem 19.10.2014 und betonen, dass wenn ein Initiator sein Projekt nicht beenden kann und die Belohnungen für Unterstützer nicht ausgegeben werden können, dieser darin versagt habe, die grundlegenden Pflichten dieser Vereinbarung zu erfüllen.

Sollte das also der Fall sein, so müsse der Initiator jeden zumutbaren Aufwand betreiben und eine andere Möglichkeit finden, das Projekt zum bestmöglichen Abschluss für die Unterstützer zu bringen.

Letztendlich sei nur der Initiator des Projekts für dessen Fertigstellung bzw. die Realisierung der gemachten Versprechen verantwortlich. Sollte dies nicht erfüllt werden, so seien rechtliche Schritte durch die Unterstützer denkbar.

Auch müsse er in einem Update genau ins Detail gehen, welche Arbeiten bisher gemacht wurden, wie die Gelder geflossen sind und warum was ihm von der Fertigstellung abhält.

Die Unterstützer weist man darauf hin, dass sie nicht etwas erwerben, das bereits existiere. Stattdessen helfen sie bei der Erschaffung von etwas Neuem. Daher könne es zu Veränderungen und Verzögerungen, oder aber zur Einstellung kommen.