Der Traum des MMORPGs: Eine riesige Spielewelt, in der keinerlei NPCs rumlungern und alle Berufe, Aufgaben etc. von echten Spielern übernommen werden. Solche Versuche wurden bereits gestartet, zum Beispiel im vergessenen Hype-Spiel Second Life. „Vergessenen“ sagt hier sicherlich schon alles.

Trotzdem bleibt der Traum erhalten: Identity begeisterte bereits vor zwei Jahren auf Kickstarter und macht sich nun daran, gegen andere MMOs in den Kampf zu ziehen. Dabei verfolgt es das visionäre Konzept, eine realistische Spielewelt ohne NPCs zu kreieren. Polizisten, Taxifahrer, Meth-Dealer etc. sollen alle von echten Menschen gesteuert werden. Meth-Dealer? Richtig gehört: Ganz in Breaking-Bad-Manier soll es möglich sein, sich die bekannte Droge selbst zu craften. Was von der Polizei natürlich nicht so gerne gesehen wird.

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Identity will zwar eine realistische Welt erschaffen, erinnert aber gerade mit dem Fokus auf Polizei und Verbrechen stark an Grand Theft Auto Online. Könnte es dem Rockstar-Giganten Konkurrenz machen? Und noch wichtiger – kann es halten, was es verspricht und schafft es, eine ganze MMO-Welt mit Spielern zu bevölkern?

Bis zum vollständigen Release will Identity nacheinander mehrere Module veröffentlichen und so die Spielewelt Stück für Stück aufbauen. Das erste Modul Town Square sollte eigentlich im Q1 2017 kommen, wurde aber nun doch verschoben. Ein neuer Release-Termin steht noch nicht fest. Hättet ihr Lust, im GTA-Stil ein Leben als Verbrecher (oder Polizist, oder Lehrer, oder...) in einer Spielewelt ganz ohne NPCs zu führen?