Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter ist Opfer eines Angriffs geworden, wie das Unternehmen mitteilt. Unbekannte konnten sich Zugriff auf einen Teil der Kundendaten verschaffen, wobei Kreditkartendaten nicht gestohlen wurden.

Kickstarter - Crowdfunding-Plattform gehackt, Unbekannte hatten Zugriff auf Kundendaten

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Auch Kickstarter wurde Opfer eines Angriffs.
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Kreditkartendaten werden grundsätzlich nicht gespeichert, außer die letzten vier Stellen und das Ablaufdatum von Nutzern außerhalb der USA. Allerdings wurde auf diese Daten nicht zugegriffen.

Entwendet wurden Kontonamen, E-Mail-Adressen, Anschriften, Telefonnummern und verschlüsselte Passwörter. Ältere Passwörter wurden mit SHA1 belegt, neuere hingegen mit bcrypt.

Nun bittet Kickstarter alle Nutzer das Passwort umgehend zu ändern. Solltet ihr ebenso auf Kickstarter ein Konto haben und dort das gleiche Passwort wie bei anderen Onlinediensten verwenden, dann wäre es ratsam, dieses überall zu ändern.

Erst am Mittwoch will Kickstarter von dieser Lücke durch Strafverfolgungsbehörden erfahren und die Lücke daraufhin geschlossen haben. Wie die Behörden darauf gestoßen sind, wurde nicht verraten. Die Lücke könnte also schon länger ausgenutzt worden sein.

Über 5,6 Millionen Nutzer aus aller Welt verzeichnet Kickstarter aktuell.