Der Rechtsstreit zwischen Kazaa und der Musikindustrie geht mittlerweile schon jahrelang. Nun scheint allerdings ein Ende in Sicht. Wie der britische Sender BBC berichtet, wollen die Mannen von Kazaa eine ordentliche Summe von 100 Millionen Dollar an die geschädigten Plattenfirmen zahlen. Weiterhin müssen die Betreiber einen Filter einbauen, der den Transfer von illegalen Daten verhindert. Somit geht es der großen Tauschbörse wieder an den Kragen.

Im vergangenen Jahr sind angeblich mehr als 1,2 Milliarden gefälschte CDs verkauft worden (jede dritte CD). Ferner wurden im Jahr 2005, unter anderem über Kazaa, knapp 20 Milliarden Songs illegal aus dem Netz gesaugt.