Ja, ja, es ist nicht der feinfühligste Einstieg. Aber irgendwann muss es ohnehin raus. Warum also nicht gleich hier? Kane und Lynch haben massiv verloren: an Glanz, an Ausstrahlung, an verschlagener Coolness. Sieben über den Daumen gepeilte Stunden lang klebte ich an ihren Fersen. Bangend, zitternd, hoffend. Geholfen hat's kaum: Die beiden waren schon mal besser.
Siebenstündiger Ritt durch die Unterwelt Shanghais, der erzählerisch und spielerisch so viel besser sein könnte.FazitSo friedlich alles. Die Qualen des Vorgängers sind nur noch böse Geister der Vergangenheit, die Erde dreht sich weiter, der Himmel ist blau, das Wasser ist nass. Gut, in den Slums von Shanghai vielleicht ein bisschen dreckig, doch Lynch schert das weniger. Der haarschopfbelückte und sonnenbebrillte Psycho ist seinem von Gewalt durchtränkten Leben entrückt. Auf den ersten Blick zumindest, der ihn in Harmonie mit seiner Freundin Xiu zeigt. In einer kleinen Wohnung, ohne viel Luxus, mitten im Mief Shanghais, ständig das Surren der Polizeisirenen im Ohr. Aber glücklich. Oder?
Dreckig, verkommen, ungemütlich: Willkommen in Shanghai.Nun wäre „Lynch 2: Glory Days“ kein besonders cooler Titel, außerdem fehlt da noch jemand: sein alter Kumpel Kane. Die beiden können weder mit- noch ohneeinander. Schon gar keine großen Dinger durchziehen. Also jettet Kane rüber in den stinkenden Moloch und freut sich wie ein Schneekönig, dass er mit diesem „letzten Deal“ endlich einen Schlussstrich unter seine dunkle Vergangenheit ziehen kann. Das erste Aufeinandertreffen nach Jahren zeigt zwei gestresste Nervenbündel, die auf Smalltalk scheißen. Und erst recht auf einen festen Händedruck.
„Wie geht's deiner Tochter?“, fragt Lynch höflich und um Worte ringend. „Es geht ihr gut, okay!?“, die niederschmetternde Antwort. Jawoll, IO Interactive, das sind wirklich die beiden speckigen Halunken, die ich vor drei Jahren verabschiedet habe. Zwei brüske Mistkerle, denen man die Strapazen körperlich ansieht und seelisch abnimmt. Kurzum: Ich freue mich, sie wiederzusehen. Aber die Freude währt nicht lang, denn alles Erdenkliche läuft schief, Deals und Träume platzen wie Seifenblasen. Klar.
Das erste Wiedersehen nach Jahren. Viel Zeit für Smalltalk bleibt nicht.Bis zum Ende des zweiten Abschnitts hatte ich durchaus noch Hoffnung, dass ihr Vorhaben Stunde um Stunde herkuleskere Züge annimmt, wie sie es im ersten Teil erleben mussten. In einem zehrenden Strudel aus Rück- und Schicksalsschlägen – nichts anderes erwartet man. Lynch kann den Finger nicht stillhalten und schickt die falsche Person mit einer Kugel im Kopf zu Boden - die Jäger werden zu Gejagten. Und überrannt von Gegnermassen, die jederzeit, allerorten im Weg stehen. Daneben hat es IO Interactive glatt versäumt, das Duo charakterlich, erzählerisch und spielerisch weiterzuentwickeln.
Sicher, sie sind immer noch zwei harte Hunde mit mehr Narben als Schuldgefühlen. Klar, die deutschen Sprecher motzen großartig, dreckig, mitgenommen – genau so, wie man sie in Erinnerung hatte. Es gibt kaum jemanden, der so krude und aus vollem Herzen flucht, das klingt einfach super. Doch je länger ich in der Rolle von Lynch in Richtung Finale renne, desto stärker vermisse ich seine Ausraster und Kapriolen, die ihn im ersten Teil so herrlich unberechenbar machten. Die beiden stehen körperlich wieder eine Menge durch, ohne Zweifel, aber was die charakterlichen Veränderungen angeht, bleiben sie auf der Stelle stehen.
Das Deckungssystem funktioniert prima. Hervorpreschen und abdrücken - sehr eingängig.Vielleicht ja deswegen, weil die Handlung dieselben Anker, namentlich Rettung und Rache, auswirft. Das war's. Weder wird die angeknackste Beziehung von Kane zu seiner Tochter vertieft (sondern am Ende nur kurz angerissen), noch bekommt Lynch die erzählerische Aufmerksamkeit, die er verdient hätte. Wenn man nach einem sieben Stunden entfernten, lieblos dahingeschluderten Finale zurückblickt, ist es erschreckend, wie wenig in der Zeit eigentlich passiert ist: Schießereien en masse, ein paar herzhafte Flüche, ein, zwei Momente der Gänsehaut, viel Krach. Das Finale wirkt fast so, als hätte die komplette IO-Belegschaft die Arbeit ähnlich ruckartig niedergeschmissen, wie die Kamera zu Boden fällt.
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Die Kamera fand ich MEGA GEIL mal was anderes und es kam für mich so rüber als wenn ich der Mann mit der Kamera wäre. so zwar sind geschmäcker verschieden aber zu sagen das ,das game müll ist würd ich nicht sagen , ich fande es sau geil.
Find das Gameplay aber nich so schön und vor allem ist das Aiming viel zu genau, das stinkt mir. Ich mein wenn ich mit ner Pumpe auf einen schiesse der 50 Meter entfernt steht, dann treff ich den nich, aber in dem Spiel ist das eben möglich. Zur KI, nun gut gab shcon bessere, gab aber auch schon dümmere.
Alles in allem ist das Spiel weder gut noch schlecht würd ich mal sagen.
hey was hats du für pobleme du scheiße 360 fanboy! ich hab eine ps3 und nicht so ein scheiß crap wie du also lass die behinderten sprüche und geh zu deiner eigenen mutter zu zurück und spiel mit der kinect casual dreck
K&L 2 ist auf jedenfall einer der Titel, der mich 2010 überhaupt nicht überzeugen konnte.
Der Mulitplayer-Modus hingegen macht bisher Spaß und auch Laune. Dennoch glaube ich aber, das es auch hier nur ein paar Wochen mit der Spielmotivation anhalten wird, da man eigentlich immer wieder "das selbe" spielt.