Autor: Thomas Bayer

Irgendwo in den Tropen auf einer Insel namens San Esperito. Es ist heiß, es ist schwül und vor allem nerven die Mücken. Die Blutsauger zählen auf San Esperito aber noch zu den ungefährlichen Bewohnern. Drogenkartelle, Guerillas und weitere ungemütliche Zeitgenossen treiben auf der Insel ihr Unwesen.

Was ein bisschen nach Far Cry klingt, hat mit dem erfolgreichen Spiel aus Deutschland wenig gemein. Die Rede ist vielmehr von »Just Cause«.

Während einer Vor-Ort-Präsentation konnten wir uns einen ersten Eindruck der XBox360-Version des Spiels verschaffen.

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Just Cause - Spielen verboten: Ein erster Blick auf Just Cause...

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Trotz Einsatz aller Mittel ließ sich der unbeugsame Eidos-Mitarbeiter aber nicht dazu bewegen, uns mal an die Tasten - oder vielmehr: den Controller - zu lassen. Order von oben und so. Dennoch haben wir natürlich einige Infos eingesammelt, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Let the sun shine in your heart
In Just Cause schlüpft der Spieler in die Haut des Undercover-Agenten Rico "Nachnahme Fehlanzeige", der die Tropeninsel San Esperito im Auftrag der "Agency" von allerlei bösen Buben säubert.

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Die Ausmaße der Insel sind gewaltig: Satte 1024 Quadratkilometer Tropenparadies warten darauf, von euch entdeckt zu werden. Damit die Übersicht nicht leidet, ist die Karte in 34 Provinzen unterteilt.

Crystar Games lässt grüßen
Auch wenn's der Publisher nicht gerne hört: Just Cause ließe sich vom Spielprinzip her am besten als eine Mischung von GTA und Far Cry beschreiben.

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Kernstück der Story sind die Missionen, die Rico entweder von der Agency oder dem Rioja- (sprich: Riocha) Kartell bekommt. Außerdem dürfen Aufträge der Guerillas übernommen werden. Das Feindbild ist hingegen klar definiert: Der Montano-Clan treibt auf der Insel sein Unwesen und muss mit allen Mitteln niedergestreckt und zerschlagen werden.

Insgesamt warten über 290 Aufträge auf den Spieler, die so abwechslungsreich gestrickt sein sollen, dass keine Langeweile aufkommt. Eidos verspricht eine Spielzeit von ca. 50-60 Stunden - und die riesige Insel lässt Spielraum für weitläufige Erkundungstouren.

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Fuhrpark par excellence
Unser Protagonist ist ganz in GTA-Manier mit allem unterwegs, was den gepflegten Agenten voran bringt: Zu Land, zu Wasser und in der Luft steht eine breite Auswahl von Vehikeln zur Verfügung.

Das reicht vom Strandbuggy über einen kleinen Jet bis hin zum Kampfhubschrauber, dessen Maschinenkanonen kein Auge trocken lassen. Die Steuerung der fahr- bzw. fliegbaren Untersätze ist dabei genretypisch sehr arcadelastig gestaltet. Wer in einen Apache-Helikopter steigt muss also keine Angst haben, vorher ein meterdickes Handbuch wälzen zu müssen. Ach ja: gekauft werden Autos, Boote, Flugzeuge und Helis natürlich nicht.

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Sowas steht ja in jedem ordentlichen Spiel an jeder Ecke herum und warten nur darauf, "ausgeliehen" zu werden. Und wenn der Besitzer mal darüber motzt, dass man ihn auf offener Straße aus seinem Auto zerrt - na dann überredet ihn ein echter Agent eben auf seine Art.

Lass krachen, Amigo!
Ebenso zahlreich wie die Fortbewegungsmittel ist das Waffenarsenal gestaltet. Pistolen, Gewehre, Raketenwerfer - alles dabei. Anfangs ist Rico nur mit einem Allerwelts-Schießprügel ausgestattet. Das ändert sich jedoch, sobald ihr einige Missionen gelöst habt: Über die ganze Insel verteilt findet ihr Basislager eurer Auftragsgeber.

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Dort kann neues Equipment erworben werden, um euch für die nächste Mission fit zu machen.

Zugang zu den Versorgungsstationen erhaltet ihr allerdings nur, wenn die entsprechende Fraktion euch wohlgesonnen ist.

No-Go-Areas
allerorten Bei euren Ausflügen auf San Esperito solltet ihr aufpassen, wo ihr eure heiligen Agentenfüße hinsetzt: Die Provinzen stehen allesamt unter Kontrolle einer bestimmten Fraktion. Mögen euch die politischen Führer einer Fraktion nicht, gibt's Saures.

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Die Polizisten sind dabei nicht gerade zimperlich: Wer nicht aufpasst und zu lange Katz und Maus spielt, dem schicken die Gesetzeshüter auch gerne mal einen Kampfhubschrauber auf den Hals. Müsst ihr euch mit Waffengewalt verteidigen, unterstützt euch eine Zielhilfe beim Schießen - cool.

Ausblick
Trotz des frühen Entwicklungsstadiums macht Just Cause schon jetzt einen guten Eindruck. Besonders gut gefallen haben uns die riesigen Ausmaße der Insel und die damit verbundene Bewegungsfreiheit.

Wenn es die Entwickler schaffen, die Missionen tatsächlich so abwechslungsreich zu gestalten wie versprochen und die Spielzeit von ca. 60. Stunden mit motivierenden Aufgaben zu füllen, könnte uns mit Just Cause ein echter Hit ins Haus stehen.

Dass sich die Macher in Sachen Setting und Spielprinzip bei Genregrößen wie GTA und Far Cry bedient haben, verzeihen wir den Jungs gerne. Und überhaupt: wer kann heute schon von sich behaupten, nicht die eine oder andere Idee bei einem Referenztitel "ausgeborgt" zu haben.

Wir jedenfalls freuen uns schon auf die erste spielbare Version und halten euch natürlich auf dem Laufenden.