Autor: Andreas Müller

Auf PC und Heimkonsolen hat "Juiced" bereits den Need-for-Speed- und Midnight- Club-Serien Konkurrenz gemacht. Fette Schlitten, optisches Tuning und Imponiergehabe mit der stetigen Jagd nach Respekt - hinzu kamen innovative Features und abwechslunsgreiche Spielmodi.

Juiced Eliminator - Rundenrekord: 3,0 Promille. Fahrgestellnummer: 80DD. Gentlemen, start your engines!

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Der Namenszusatz "Eliminator" deutet auf eine spezielle Version von Juiced hin. Glücklicherweise handelt es sich nicht etwa um eine speziell für die PSP gewichtsreduzierte Fassung sondern um ein umfangstarkes Schwergewicht. Neue Teams, acht neue Fahrer, zwei neue Veranstaltungsorte mit insgesamt 16 neuen Strecken und ganze neun neue Fahrzeuge lassen auch bei Handheld-Freunden keine Wünsche offen.

Große Auswahl
Der Fuhrpark umfasst so ziemlich alles, was ihr euch vorstellen könnt. Angefangen beim VW Beetle und einer leistungsstarken Version des Peugeot 206 über die gesamte The Fast and The Furious Fraktion.

Juiced Eliminator - Rundenrekord: 3,0 Promille. Fahrgestellnummer: 80DD. Gentlemen, start your engines!

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Nissan 350Z, Mazda RX-7, RX-8, Mitsubishi Evolution, Toyota Supra, Honda S2000 und viele mehr. Aber auch amerikanische Fabrikate wie Dodge Viper oder Chevrolet Corvette rollen rasant über den kleinen Bildschirm.

Auffällig ist dabei, dass ihr auf die allerneusten Modelle verzichten müsst - statt mit einem Golf V GTI durch die Gegend zu heizen, müsst ihr euch mit dem Golf IV zufrieden geben. Ein Umstand, der vermutlich auf die veralteten Lizenzen und die Wiederverwertung der Fahrzeugmodelle der PC- und Konsolenversionen zurück zu führen ist.

Technisch stark!
Technisch gibt es wenig zu beanstanden - die Fahrzeuge werden allesamt sehr schön in Szene gesetzt. Bei den Rennen zu allen denkbaren Tageszeiten trägt auch die gelungene Ausleuchtung der Strecken zur Atmosphäre bei.

Abseits der Strecke gibt es Gebäude, Vegetation und viele andere Objekte zu sehen, was die Asphalttour deutlich auflockert. Selbst auf Bremsspuren und Lackschäden müsst ihr nicht verzichten. Das ohnehin hohe Tempo wird zudem durch Unschärfeeffekte subjektiv verstärkt. Lediglich die teils langen Ladezeiten bremsen den Spielfluss aus und fallen somit negativ auf.

Fahrverhalten
In punkto Fahrmodell haben die Entwickler ganze Arbeit geleistet. Die in verschiedene Leistungsklassen eingeteilten Benzinschleudern steuern sich sehr unterschiedlich. Zunächst mal unterscheiden sich Fronttriebler ganz deutlich von heckgetriebenen oder allradgetriebenen Fahrzeugen.

Juiced Eliminator - Rundenrekord: 3,0 Promille. Fahrgestellnummer: 80DD. Gentlemen, start your engines!

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Da ihr im Spiel bei engen Kurven auch beherzt an der Handbremse ziehen dürft, werdet ihr recht schnell ein Gespür dafür bekommen, welches Fahrzeugverhalten für euch am angenehmsten ist. Übersteuernde Boliden eignen sich sehr gut zum Driften, während untersteuernde PS-Protze dazu neigen, in Kurven an der äußeren Leitplanke zu kleben.

Feintuning
Sobald ihr mit Tuningmaßnahmen in das Fahrverhalten eingreift, wirkt sich dies spürbar auf der Rennstrecke aus. Egal ob Reifen, Bremsen oder Fahrwerk, jedes Upgrade hat großen Einfluss auf das Fahrverhalten.Wer mag, darf auch die Getriebeübersetzung justieren und somit das Verhältnis zwischen Beschleunigung und Topspeed verlagern.

Hinzu kommen zahlreiche weitere Tuningmöglichkeiten, die Leistung und Optik betreffen. Vom Spurtluftfilter, über Turbolader, Chiptuning und Auspuffanlagen bis hin zu Karosserieanbauteilen, Scheibentönung, Heckspoilern, Felgen und Hifi-Anlagen. Die Wahl der Lackierung, eines Dekors und der Fahrwerkhöhe fehlt natürlich ebenfalls nicht. Probefahrten und ein Leistungsprüfstand geben euch Aufschluss über die Leistung des Fahrzeugs.

Wettfieber
Wer viel Geld und Kreativität in den Ausbau eines Fahrzeuges investiert hat, wird sich freuen, dass ihr bis zu 60 Fahrzeuge gleichzeitig in eurem Besitz haben dürft. Der Verkauf aus Platzmangel kommt also eher selten vor. Dank üppiger Preisgelder und der Möglichkeit zusätzlich Wetten abzuschließen steht ihr auch finanziell meistens gut da.

Zu Beginn eines Rennens dürft ihr mit einem Fahrer eurer Wahl wetten, wer von euch als erster die Ziellinie sieht. Je besser der Kontrahent, desto lukrativer und riskanter die Wette.

Wer mal keine Lust hat, sich selbst hinter das Lenkrad zu klemmen, darf auch eins seiner Crew-Mitglieder in ein beliebiges Fuhrparkauto setzen und an den Start schicken. Somit habt ihr die Möglichkeit, Preisgelder auf sehr bequeme Art und Weise zu gewinnen. Je mehr Rennen ein Crewmitglied gewonnen hat, desto besser werden seine Fähigkeiten. Anfänger sollten also besser in aussichtsreichen Rennen an den Start gehen.

Fahrzeuge als Einsatz
Im Laufe der Karriere erarbeitet ihr euch immer mehr Respekt bei anderen Renncrews und Fahrern. Erfolge steigern euren Respekt, unfaire Rempler oder peinliche Abflüge reduzieren das Ansehen bei der Konkurrenz. Habt ihr euch genug Respekt verschafft, dürft ihr zum Handy greifen und den Gegner abseits des gewöhnlichen Rennkalenders herausfordern.Kommt es zu einem Duell, wird nicht um Geld sondern um Fahrzeugscheine gefahren. Wer verliert, läuft nach Hause. Auf diese Weise lassen sich teils durchaus schicke Fahrzeuge ergattern, die bereits weit weg von der Serienausstattung sind. Somit hat dieser Spielmodus einen ganz besonderen Reiz - Werbung von Handyherstellern und eines Netzanbieters müsst ihr dabei allerdings in Kauf nehmen.

Klassifizierung
Bei aller Tuning- und Fahrzeugvielfalt sorgen die Begrenzungen auf bestimmte Leistungsklassen für Rennen auf fairem Niveau. Somit wird verhindert, dass ein leistungsstarker Honda NSX nach kurzer Zeit den Serien-Corsa überrundet. Schön ist, dass die Klassifizierung nicht an die Fahrzeugmodelle sondern an deren tatsächliche Leistung gebunden ist. Extremes Leistungstuning kann also durchaus dazu führen, dass ein Fahrzeug in die nächst höhere Leistungsklasse aufsteigt und somit womöglich für das folgende Rennen nicht mehr startberechtigt ist.

Gutes Schadensmodell
Abwechslungsreiche Rennen und häufige Interaktion mit anderen Fahrern lockern den Karrieremodus auf. Die Reaktion auf eine verlorene Wette wird beispielsweise durch eine kurze Videoeinspielung illustriert. Bei den Rennvarianten haben uns auch die Angeberevents gefallen, in denen ihr zeigen könnt, dass ihr euer Fahrzeug beherrscht.

Hier gilt es möglichst viele Moves von Donuts über 180s und 360s bis hin zu Drifts möglichst in Kombination zu zeigen. Lobenswert ist auch das optische Schadensmodell, das deutlich mehr bietet als man bisher gewohnt war. Rempler können beispielsweise dazu führen, dass die Neonröhren der Unterbodenbeleuchtung flackern oder ein Riss in der Lachgasflasche entsteht. Schade ist nur, dass ihr entstandene Schäden nach dem Rennen nicht reparieren müsst - egal wie schlecht ihr fahrt, es entstehen keine Kosten.Kommt es zu einem Duell, wird nicht um Geld sondern um Fahrzeugscheine gefahren. Wer verliert, läuft nach Hause. Auf diese Weise lassen sich teils durchaus schicke Fahrzeuge ergattern, die bereits weit weg von der Serienausstattung sind. Somit hat dieser Spielmodus einen ganz besonderen Reiz - Werbung von Handyherstellern und eines Netzanbieters müsst ihr dabei allerdings in Kauf nehmen.

Klassifizierung
Bei aller Tuning- und Fahrzeugvielfalt sorgen die Begrenzungen auf bestimmte Leistungsklassen für Rennen auf fairem Niveau. Somit wird verhindert, dass ein leistungsstarker Honda NSX nach kurzer Zeit den Serien-Corsa überrundet. Schön ist, dass die Klassifizierung nicht an die Fahrzeugmodelle sondern an deren tatsächliche Leistung gebunden ist. Extremes Leistungstuning kann also durchaus dazu führen, dass ein Fahrzeug in die nächst höhere Leistungsklasse aufsteigt und somit womöglich für das folgende Rennen nicht mehr startberechtigt ist.

Gutes Schadensmodell
Abwechslungsreiche Rennen und häufige Interaktion mit anderen Fahrern lockern den Karrieremodus auf. Die Reaktion auf eine verlorene Wette wird beispielsweise durch eine kurze Videoeinspielung illustriert. Bei den Rennvarianten haben uns auch die Angeberevents gefallen, in denen ihr zeigen könnt, dass ihr euer Fahrzeug beherrscht.

Hier gilt es möglichst viele Moves von Donuts über 180s und 360s bis hin zu Drifts möglichst in Kombination zu zeigen. Lobenswert ist auch das optische Schadensmodell, das deutlich mehr bietet als man bisher gewohnt war. Rempler können beispielsweise dazu führen, dass die Neonröhren der Unterbodenbeleuchtung flackern oder ein Riss in der Lachgasflasche entsteht. Schade ist nur, dass ihr entstandene Schäden nach dem Rennen nicht reparieren müsst - egal wie schlecht ihr fahrt, es entstehen keine Kosten.