Vergangenen Freitag hätte der insolvente Publisher JoWooD einen neuen Investor präsentieren sollen, doch die Verhandlungen seien in letzter Sekunde gescheitert, berichtet das „Wirtschaftsblatt“. Laut Aussagen von JoWooDs Insolvenzverwalter Helmut Platzgummer, habe der Investor nicht die nötigen finanziellen Mittel aufbringen können. Etwa 5 Millionen Euro müssten in das Unternehmen fließen.

Platzgummer sieht aber noch Chancen: „Ich würde die Möglichkeit, dass das Unternehmen zugesperrt wird, auf 50 Prozent schätzen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Das Unternehmen arbeitet bereits an alternativen Rettungsmodellen."

So soll JoWooD bereits einen neuen potentiellen Investor vorweisen können, mit dem man sich bereits in Verhandlungen befindet. Ein Name kann natürlich nicht genannt werden, doch „der jüngste Interessent verfügt zumindest über einen entsprechenden finanziellen Background", so Platzgummer.

Am 7. April müsste ein Sanierungsplan feststehen, doch das hält der Insolvenzverwalter für unrealistisch, da die Zeit zu knapp sei. Eine Verschiebung des Termins in den Mai oder Juni sei da wahrscheinlicher.

Neuigkeiten zum Arcania Add-on Fall of Setarrif, welches weiterhin nicht bei Online-Händlern zu finden ist, gibt es nicht.

JoWood am Abgrund - wie geht's weiter?

  • 51%Der Ofen ist aus. Endgültig!
  • 19%Industriegigant & Co. - die waren mal ganz groß!
  • 14%Nach dem Arcania-Add-on ist Schluss
  • 8%Die schaffen das!
  • 8%Schade, waren mir immer sympathisch
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