Das Adventure von bitComposer Games basiert auf Robert Louis Stevensons bekanntem Roman über einen Professor, der sich durch seine Forschung in ein ungezügeltes Monstrum verwandelt. Und genauso zwiegespalten wie seine Hauptfigur sind auch wir von unserem Ersteindruck…
London zur viktorianischen Zeit des 19. Jahrhunderts. Die Stadt gleicht einem Moloch, und eine schreckliche Seuche rafft die Ärmsten der Armen dahin. Das interessiert die meisten der Obrigkeit jedoch einen feuchten Dreck, nur ein findiger Arzt namens Dr. Henry Jekyll nimmt den Kampf gegen die Krankheit auf. Bei seiner Forschung stößt er jedoch auf ein Serum, das er an sich selber ausprobiert – und das seine Urinstinkte weckt. Er verwandelt sich in den hünenhaften und bärig starken Mr. Hyde.
Tristesse: In die Katakomben unterhalb Londons verirrt sich nur selten ein Lichtstrahl.Soweit ist ja noch alles so halbwegs mit der Vorlage in EInklang. Doch dann schlägt das Adventure einen komplett anderen Weg ein: Es geht nicht um den Verlust der Menschlichkeit und den Kampf gegen die eigenen Instinkte, sondern um die banale Erforschung eines riesigen Tunnel- und Höhlensystems, voller Geheimnisse und Rätsel unterhalb Londons. Durch einen alten Brunnen geratet ihr plötzlich und unversehens in das gewaltige System aus merkwürdigen Treppen, griechischen Tempeln und unterirdischen Vulkanen – und dürft loserkunden.
Vielen Menschen werdet ihr dort unten nicht begegnen. Ihr erforscht als Dr. Jekyll die rätselhaften Locations, sammelt dort unten Dinge ein und müsst alle naslang Schalterrätsel in Form von Schiebepuzzeln und ähnlichen Logikaufgaben knacken. Immer wieder müsst ihr euch dabei mit Hilfe eures Serums in Mr. Hyde verwandeln, da der über eine ganz andere Physis verfügt und ihr nur so bestimmte Aufgaben wie das Verschieben von schweren Felsblöcken erledigen könnt. Zusätzlich zu diesen bekannten Adventure-Elementen hebt sich das noch durch Plattform-Elemente von den Genre-Kollegen ab.
Die Geschichte basiert nur lose auf der Romanvorlage.Ihr steuert also eure animierten Figuren entweder direkt über Controller oder Tastatur oder indirekt über Mausklicks durch die unterirdischen Gänge einer 3D-Welt. Oder Pseudo-3D, denn dadurch, dass euch die Kameraposition immer fest vorgegeben wird, werdet ihr doch stark eingeschränkt.
In der unterirdischen Rätsel-Welt gibt es immer wieder tiefe Abgründe, die übersprungen werden müssen, tödliche Fallen, für die ihr Geschicklichkeit braucht, und Passagen, wo ihr nur auf allen vieren vorankommt. Die meiste Zeit seid ihr aber am Rätseln, müsst verstreute Gegenstände finden und kombinieren, euch in Labyrinthen zurechtfinden oder mit Hilfe eures tragbaren Mini-Labors Tränke brauen.
Soweit so vielversprechend. Wir durften diese Ausgangslage in einer Preview-Version des Spiels bereits intensiv testen, sind von einigen Dingen begeistert - sehen aber auch noch an vielen Stellen die Notwendigkeit zu deutlichen Nachbesserungen.
Kingdoms of Amalur: ReckoningXBox 360, PS3, PC: 10.2.2012 Vorschau lesen
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wurde das Potential dieses Spiels wurde völlig verschenkt!
Statt, wie ihr schreibt,es um "den Verlust der Menschlichkeit und den Kampf gegen die eigenen Instinkte geht,geht es einfach nur um die banale Erforschung eines riesigen Tunnel- und Höhlensystems".
Da habe ich mir bei dem Titel des Spiels etwas völlig anderes darunter vorgestellt.
Man merkt es dem Artikel an,das der Schreiber ziemlich genervt von dem Spiel ist.Verständlich.
Was mir noch aufgefallen ist,nach lesen des Artikels habe ich den Eindruck,als ob die Entwickler sich nicht entscheiden können, ob "Jekyll & Hyde" ein Click & Point-Adventure oder ein Action-Adventure werden soll.
Edit: Pc Release 03.Sept. 2008 ??? Ups,wohl schon erschienen.
Da handelt es sich hierbei wohl um den finalen Patch. :)
Wie weg? Ganz weg? :)