James Bond - Liebesgrüße aus Moskau

Gut vierzig Jahre ist es nun her, seit Sean Connery als Doppelnull James Bond in "Liebesgrüße aus Moskau" über die Leinwand flimmerte. Zeit also, die Zockergemeinde endlich mit einer würdigen Spieleumsetzung zu versorgen. Electronic Arts, seines Zeichens quasi "offizieller James-

Bond-Spielelieferant" (unter anderem Alles oder Nichts, Nightfire, Agent im Kreuzfeuer, Die Welt ist nicht genug), wagt sich erneut an die Abenteuer im Namen ihrer Majestät. In "Liebesgrüße aus Moskau" bekommt Bond den Auftrag, die russische Verschlüsselungsmaschine "Lektor" sicher zu stellen und nach London zu bringen.

James Bond: Liebesgrüße aus Moskau - Auf den Spuren von Sean Connery. Rettet die Welt als Doppelnull James Bond!

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Gleich zu Beginn macht Mr. Bond unmissverständlich klar, wer der Chef im Ring ist. In einem furiosen Intro rettet der Fan schöner Frauen und gerührten Martinis eine Botschaftertochter aus einem abstürzenden Helikopter. Wie das geht? Nun, der unbestrittene Held des MI-6 schnallt sich ein schickes Jetpack um und düst mit dessen Hilfe durch den Londoner Nachthimmel.

Nicht nur Bond-Fans dürften mit der Zunge schnalzen - so was sieht man in anderen Spielen maximal als Finale der Handlung. Aber wir haben es ja auch nicht mit irgendeinem x-beliebigen Möchtegern-Agenten zu tun. Und - soviel sei an dieser Stelle bereits verraten - auch nicht mit einem x-beliebigen Spiel von der Stange.

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Octopussy?
Bei der Story hält sich das Spiel soweit als möglich an die Filmvorlage. Änderungen an der Handlung wurden nur da vorgenommen, wo es aus Gründen der Spielbarkeit sinnvoll war. 007 bekommt der Auftrag, die erwähnte Verschlüsselungsmaschine nebst Agentin in Istanbul einzusammeln und in die Heimat zu transportieren.

Natürlich ist der dabei mit seinen Plänen nicht allein. Auch die Verbrecherorganisation Octopus möchte das Teil in ihre schmutzigen Pfoten bekommen und setzt alles daran, unserem Musteragenten das Leben schwer zu machen.

Von allem etwas
Das Spiel ist ein 18 Missionen unterteilt. Damit keine Langeweile aufkommt, sind dieser sehr abwechslungsreich gestaltet. Zu Wasser, zu Lande und in der Luft - überall ist Action angesagt. So müsst ihr unter anderem Geiseln befreien und euch Verfolgungsjagden auf der Straße (natürlich stilecht in einem Aston Martin) bzw. als Kanonier auf einem Schnellboot liefern. Je nach Mission sind die Anforderungen unterschiedlich.

Mal müsst ihr euch beeilen, da die Uhr mitläuft, mal solltet ihr tunlichst darauf achten, nicht an jeder Ecke etwas in die Luft zu sprengen. Die Handlung ist zwar recht linear gestaltet, wird aber zu keinem Zeitpunkt langweilig.

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Dazu ist einfach zu viel los, und die abwechslungsreichen Aufgaben sorgen für anhaltende Motivation. Für einige Aktionen gibt es Skillpunkte, mit denen ihr Bonusmaterial wie Mehrspieler-Modelle, Artworks und Videos freischalten könnt.

Damit ihr keinen Gegner überseht, gibt es die "Ziel aufnehmen"-Taste. Das erleichtert es euch ungemein, auch wirklich alle Gegner auszuschalten und böse Überraschungen zu vermeieden.

Ohne Q's nix los
Ohne Q's technische Spielereien wäre jeder Bond-Film natürlich kein echter Bond, und so dürfen wir auch im Spiel auf allerlei abgefahrene Gimmicks zurückgreifen. Mit der Laseruhr knackt ihr Schlösser im Handumdrehen.

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Der Q-Copter - eine Art ferngesteuerter Mini-Hubschrauber - hilft euch beim Erkunden von nicht einsehbaren bzw. abgelegenen Bereichen. So klein der Copter auch ist - wehrlos ist der absolut nicht. Auf Tastendruck explodiert das Fluggerät nämlich und beeinträchtigt damit den Zustand umherstehender Gegner nicht unerheblich.

Für die richtig harte Tour steht euch das Koffergeschütz zur Verfügung. Einmal aufgestellt, angeschaltet, und schon wenige Sekunden später sollte die Anzahl der Feinde gegen Null tendieren. Und falls es nicht klappt, machen wir uns einfach mit Hilfe des Wurfhaken-Gürtels dünne. Cool!Laden - Zielen - Feuern
Selbstverständlich stehen unserem Protagonisten nicht nur die technischen Schmankerl, sondern auch ein ansehnliches Arsenal "konventioneller" Wummen zur Verfügung. Mit verschiedenen Pistolen, Maschinenengewehren, Granaten, Raketenwerfern und ähnlichen Schießprügeln sorgt ihr dafür, dass Lektor nicht in die falschen Hände gerät.

Neu ist dabei, dass ihr eure Widersache mit Hilfe der Zoom-Funktion gezielter unter Beschuss nehmen könnt. Das hat gleich zwei Vorteile: Zum einen trefft ihr damit besser, zum anderen kann z.B. gezielt auf am Gürtel baumelnde Granaten gefeuert werden. Krawumm!

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Grafik & Sound
Ihr steuert Bond - wie z.B. aus "Alles oder Nichts" bekannt, in einer 3rd-Person- ("schräg von hinten") Perspektive. Die Darstellung der Levels ist größtenteils sehr gut gelungen, die 60er-Jahre Atmosphäre wird exzellent transportiert. Das Gesicht von James Bond (bzw. Sean Connery) ist liebevoll gestaltet und toll animiert. Auch die anderen Figuren wissen zu gefallen.

Die Verfolgungsjagden sind eindrucksvoll in Szene gesetzt - vor allem nachts wirkt die Kulisse besonders beeindruckend. Wenn auf dem Bildschirm etwas in die Luft fliegt (und das passiert häufig genug), erfreut sich das Auge an tollen Explosionen. Auch die Wassereffekte sind prima designt. PS2-Besitzer müssen leider ab und an mit leichten Rucklern leben - auf XBox und GameCube konnten wir derartige Problemchen allerdings nicht bemerken.

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Der originale Bond-Soundtrack ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben, die Effekte klingen satt und authentisch. Käufer der englischen Version kommen in den besonderen Genuss von Sean Connerys Originalstimme, aber auch die deutsche Syncro weiss durchaus zu gefallen.

Multiplayer
Gegenüber dem sehr guten Einzelspieler-Modus fällt der Multiplayer-Part leider etwas ab. Auf Online-Support müsst ihr komplett verzichten, dafür können sich bis zu vier Möchtegern-Agenten per Splitscreen vor der Konsole versammeln. Geboten werden die Standard-Modi, ein kooperativer Modus oder z.B. eine fetzige Boots- oder Heli-Verfolgungsjagd hätten bestimmt Wunder gewirkt.

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Ihr steuert Bond - wie z.B. aus "Alles oder Nichts" bekannt, in einer 3rd-Person- ("schräg von hinten") Perspektive. Die Darstellung der Levels ist größtenteils sehr gut gelungen, die 60er-Jahre Atmosphäre wird exzellent transportiert. Das Gesicht von James Bond (bzw. Sean Connery) ist liebevoll gestaltet und toll animiert. Auch die anderen Figuren wissen zu gefallen.

Die Verfolgungsjagden sind eindrucksvoll in Szene gesetzt - vor allem nachts wirkt die Kulisse besonders beeindruckend. Wenn auf dem Bildschirm etwas in die Luft fliegt (und das passiert häufig genug), erfreut sich das Auge an tollen Explosionen. Auch die Wassereffekte sind prima designt. PS2-Besitzer müssen leider ab und an mit leichten Rucklern leben - auf XBox und GameCube konnten wir derartige Problemchen allerdings nicht bemerken.

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Multiplayer
Gegenüber dem sehr guten Einzelspieler-Modus fällt der Multiplayer-Part leider etwas ab. Auf Online-Support müsst ihr komplett verzichten, dafür können sich bis zu vier Möchtegern-Agenten per Splitscreen vor der Konsole versammeln. Geboten werden die Standard-Modi, ein kooperativer Modus oder z.B. eine fetzige Boots- oder Heli-Verfolgungsjagd hätten bestimmt Wunder gewirkt.