Weiter geht's: Noch mehr Highlights
Matthias: 1. Dishonored
Eigentlich nenne ich es: den „Assassin’s Creed“-Effekt. Wenn man durch die Straßen geht und sich selbst dabei ertappt, wie man den optimalen Weg an Hauswänden empor und über die Dächer plant. Dieses Jahr hatte ich den Effekt mit Dishonored: „Zuerst teleportiere ich mich hier auf das Sims, dann gegenüber auf den Balkon und von dort aufs Dach… Ach, nee, geht ja in der Realität gar nicht…“
2. Journey
Journey setzt an die Stelle der spielerischen Herausforderung eine ästhetische Erfahrung, die einen mitnimmt auf einen Flugrausch durch eine sängende, glitzernde, tosende Welt. Mehr Kunstwerk als Spiel? Beides! Denn nur im spielerischen Umgang mit ihr erschließt sich die Welt und offenbart ihre Schönheit.
3. Memento Mori 2: Wächter der Unsterblichkeit
Es ist das Dark Souls des Adventure-Genres: ein wenig sperrig, etwas zäh, aber bockschwer, wunderschön und auf seine spröde Art liebenswert. Zwischen den vielen seelenlosen Adventure-Leichtgewichten der Saison war Memento Mori 2 der stramme Max.
Matthias wurde gleich zu Beginn des Jahres in die Wüste geschickt.Frank: 1. DotA 2
Schon im letzten Jahr war es in meiner Top-3 vertreten und in diesem Jahr führt es sie an. Zwar ist DotA 2 noch immer nicht erschienen - die aktuelle Key-Schwemme rechtfertigt aber eine erneute Nennung des Titels ebenso wie die unzähligen Stunden, die mich das Spiel gefesselt hat und noch fesseln wird.
2. The Secret World
Technisch ein MMOG, im Herzen ein Abenteuerspiel - und zwar ein extrem gutes. The Secret World wird gnadenlos unterschätzt und ich drücke Funcom die Daumen, dass die Abofreiheit dem Spiel endlich den verdienten Erfolg beschert.
3. PlanetSide 2
Eigentlich habe ich die Shooter schon vor Jahren hinter mir gelassen. Dass mich PlanetSide 2 jetzt jedoch zurück ins Genre bringt, überrascht mich selber, doch die Ringe unter den Augen nach durchzockten Nächten sprechen für sich. Und das, obwohl ich noch nicht einen Cent für das Spiel bezahlt habe. SOE ist endlich wieder auf Kurs.
Als einer der ersten weiltweit durfte Frank bereits Hand an The Elder Scrolls Online legen.Leo: 1. Borderlands 2
Witzig, witziger, Borderlands. Wenn man mal außen vorlässt, dass man ganz primitives Ballern, Sammeln und Heimsen betreibt, íst der Kampf gegen Handsome Jack eine der lustigsten Unternehmungen des Jahres, was nicht zuletzt am enorm unterhaltsamen Antagonisten liegt.
2. XCOM: Enemy Unknown
In your face, Leute, die immer behaupten, man könne keine modernen Taktikspiele herstellen! Das Firaxis-Team unter Jake Solomon hat mit dem neuen XCOM deutlich das Gegenteil bewiesen und ist damit völlig zu Recht auch erfolgreich. Schöner war nur noch Bobby Koticks Geheule über seine Dating-Probleme.
3. Diablo III
Ich habe nie erwartet, zehn Jahre Spielspaß aus Blizzards neuester Teufelshatz zu holen. Stattdessen wollte ich mit Freunden auf Schatzjagd gehen, unzählige Dämonen plätten und mich mit meinem Charakter anfreunden. Diese Bedürfnisse hat DIII bravourös befriedigt und ist Pfund für Pfund einer der ergiebigsten Späße des Jahres. Sobald das Add-on da ist, bin ich es auch.





















