Alles aus und vorbei, zumindest für dieses Jahr. Was bewegte die gamona-Redaktion im Jahr 2013? Free-to-Play, Next-Gen, Indie, Triple-A, Etc.pp, CoD, GTA, HoM, FCBD? Wie immer an dieser Stelle lest ihr unseren Rückblick auf das, was nun fast hinter uns liegt.

WTF?! Die persönlichen Gaming-Momente der Redaktion

Frank Erik konnte es nicht fassen: Bei 'Antichamber' saß ich erst mal mit offenem Mund vor dem Monitor. So ein 'Indie-Quanten-Puzzle-Shooter-LSD-Wasauchimmer', das ins Museum gehört. Toll! Die Raumstations-Putzsimulation 'Viscera Cleanup' soll ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Wer hier nicht mindestens eine Augenbraue hochzieht, kaut in seiner Freizeit rostige Eisennägel.

Weitere WTF-Momente hatte ich außerdem bei High Moon Studios' 'Deadpool', dem DLC-Paket 'Tiny Tina's Assault on Dragon Keep' für Borderlands 2, während der Zwischensequenzen von 'DmC: Devil May Cry' und nonstop in 'Guacamelee!'

Als mich beim Besuch von Ubisoft in Toronto der Kampfsportguru Kevin Secours in den Schwitzkasten nahm, reichte es freilich nur noch für ein "What the Ffffffffhrgh!". Der Mann ist ein knallharter Profi, bildet hauptberuflich Spezialkräfte aus und haucht als Lead Stunt Coordinator von 'Splinter Cell: Blacklist' Sam Fisher per Motion-Performance Leben ein.

Jahresrückblick: Games - Die Tops und Flops des Jahres: Die Redaktion blickt zurück

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Und auf einmal war er weg... Wir fanden nur noch sein T-Shirt.
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Sebastian Jäger liebt einstürzende Kartenhäuser: Ich bin kein Fanboy und ergreife keine Partei, aber mein persönlicher WTF-Moment war während der E3-Pressekonferenz von Sony, als Jack Tretton plötzlich das Kartenhaus von Microsoft zum Einsturz brachte und es genüsslich auskostete.

Ich saß wirklich mit offenem Mund da, das zerrte regelrecht an meinen Nerven. Ich muss zugeben, ich fand es auch witzig. Ich glaube, das ist einer dieser historischen Gaming-Momente, von denen ich meinen Kindern später einmal erzählen werde.

Zum An-den-Kopf-Fassen... und Schämen, findet Denis: Von Geeks ist man einiges gewohnt. Lange Schlangen vor Apple-Stores, Lagerkämpfe um die vermeintlich bessere Hardware... alles harmlos im Vergleich mit dem deutschlandweiten Erstverkaufstag der PlayStation 4. Wie ein Haufen Verhungernder vor einem Supermarkt stürmten Videospiel-Enthusiasten hiesige Technikmärkte und erniedrigten sich freiwillig beim Versuch, eine der wenigen PlayStation-4-Konsolen zu erhaschen, die an den EInzelhandel ausgeliefert wurden.

Ein beschämender Anblick und Beweis ausartender Dekadenz. Bei Protesten gegen die GEMA, gegen Abhörskandale, gegen Verschlechterungen im Arbeitsrecht und anderen wichtigen Ereignissen, die unsere Bevölkerung angehen, ist keiner zur Stelle. Aber andere Leute für einen Haufen Prozessoren über den Haufen rennen und einen Laden halb zerlegen - das ist offensichtlich Priorität. Denis war erstaunt und enttäuscht.

Hy Quan hat (in) die Zukunft gesehen: Oculus Rift ausprobiert zu haben. Da steckt unheimlich viel Potenzial für den Consumer-Markt drin. Es ist schon ein wahnsinniger Unterschied, ob man auf einen Bildschirm starrt und eine Rakete am Bildschirmrand einschlägt oder ob man per Oculus Rift in das Spiel eintaucht und eine Rakete direkt neben dir einschlägt. Jetzt noch Virtuix Omni dazu und die Immersion ist geritzt.

Guido kann sich nicht entscheiden: Da gab es dieses Jahr mehr als genug Momente – zu viele, um sie hier alle ausführlich auszubreiten. Die Schließung von Lucas Arts nach Disneys Übernahme beispielsweise. Dahin sind sie, die Hoffnung auf Neuauflagen von Day of the Tentacle oder Maniac Mansion. Oder das irrwitzige Online-Konzept der Xbox One bei dessen Präsentation, das einen derartigen Aufschrei in der Gamer-Welt auslöste, dass Microsoft dann doch noch zugunsten der (Image-)Schadensbegrenzung zurückruderte.

Es gibt da noch einige Aufreger mehr – das Aus der Fußball-Manager-Reihe, der großartige Game-Dev-Tycoon-Kopierschutz, der im Spiel die Spieleschmieden der Spieler, die das Spiel illegal gesaugt haben, durch Raubkopierer bankrott gingen ließ, der NSA, die auch in WoW- und Xbox-Live-Accounts geschnüffelt hat und so einige andere Momente... Kurzum: Es war ein aufregendes Jahr.

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Apropos WTF: Gregor und Gumpi beim Cosplay. Oder so ähnlich.
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Einen Einblick in die Köpfe mancher Entscheidungsträger wünscht sich Gregor: Irgendjemand muss den Kram ja spielen, sonst würde Segas blauer Igel wohl nicht in Sonic Dash über Android- und iOS-Touchscreens sausen. Dieses exemplarische Beispiel für eine schrecklich oberflächliche, lieblose Spielesammlung auf all den Tablets und Smartphones dieser Welt ist zwar noch eines der besseren, glänzt für Vollblutspieler aber mit etlichen WTF-Momenten. Ein Werbevideo schauen, um nach einem verhunzten Sprung einen weiteren Versuch wagen zu können? Ernsthaft!? Verknüpfung mit Twitter-, Facebook-, Google+- und überhaupt allen Sozialen Netzwerken für Bonuskram? So verständlich der Reiz an einer fixen Umsetzung größerer Marken wie eben Sonic auch sein mag: Dem spielerischen Erbe schaden sie meist ebenso sehr wie dem Nervenkostüm des Spielers.

Und wer kam bei Nintendo eigentlich auf die glorreiche Idee des 2DS? Noch zwei Stunden nach der ursprünglichen Ankündigung rätselten wir in der Redaktion, ob das alles nur ein genialer Fan-Streich oder tatsächlich Realität sein könnte. Mit der windschnittigen Form eines Türkeils ohne Klappmechanismus sowie dem Totschlagargument, 3DS-Spiele endlich auch in bahnbrechendem 2D (!!) daddeln zu können, mag Big N zwar bei Knirpsen und ihren Investoren gepunktet haben. Alle anderen lachten hingegen verächtlich und streichelten ihren 3DS (XL). Was zur Hölle, Nintendo...

Weil das MMOG-Genre ein weiteres Jahr Innovationspause eingelegt hat, ist Frank nichts anderes übrig geblieben, als sich vermehrt den MOBAs zuzuwenden. Dabei kam es zu einem WTF-Moment nach dem anderen und dem wichtigen Vorsatz fürs nächste Jahr - niemals wieder einem Anfänger Dota 2 beibringen zu wollen.

Die besten Spiele des Jahres: Die Highlights der Redaktion

Kurzen Prozess: Denis kann sich nicht sooo oft für Shooter erwärmen, aber Bioshock Infinite fesselte ihn. Grandioses Setting, interessante Handlung, tolle Charaktere. Denis hat's fast an einem Stück durchgezockt. Noch mehr Spaß hatte er höchstens im Team mit Sebastian Thor bei unzähligen Online-Runden GTA 5. Und fürs Kontrastprogramm hielt immer wieder eine Runde Super Mario 3D World her.

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Schee war's in unserer Grölrunde. Gruß an unseren Freund Nils Ehring.
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Frank Eriks Highlights

1. Grand Theft Auto V

Ja, ich weiß, unkreativ wie Sau, das hier aufzuzählen. Aber was soll ich sagen? Man kam einfach in diesem Jahr nicht drumherum. Das Spiel ist ein gigantisches Stück Unterhaltung - ob man nun der Haupthandlung folgt, einfach nur Los Santos erkundet, Nebenmissionen erledigt, Tennis spielt, an der Börse spekuliert, Rennen fährt oder im virtuellen Kino sitzt, um sich Emanuelle Pasorellis "Capolavoro" anzusehen. Als dann endlich der Online-Part so funktionierte, wie er sollte, war meine knappe Freizeit endgültig perdu.

2. Diablo 3 für Konsole

Hätte man mir erzählt, dass ich Sanktuario einmal freiwillig per Gamepad durchstreifen würde - ich hätte demjenigen den Vogel gezeigt. Doch Diablo 3 auf Xbox 360 und PS3 funktioniert perfekt. Dank des fehlenden Auktionshaus-Gemurkses und des überarbeiteten Loot-Systems zieht es mich mittlerweile sogar stärker in den Bann als das ursprüngliche PC-Pendant. Ganz zu schweigen davon, dass meine bessere Hälfte jetzt voller Begeisterung Monster im Koop-Modus mit mir schnetzelt, obwohl sie sich sonst eigentlich für Hack-and-Slays nicht die Bohne interessiert. Gelobt sei der Mehrspielermodus auf einem Bildschirm! Ich ziehe meinen Hut, Blizzard!

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Voll fett, ey, PoE haut D3 vom Thr... Ihr wisst, was hier stehen soll.
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3. Path of Exile

Auf der Konsole mag Diablo 3 die Nase vorn haben, doch am PC muss sich der Platzhirsch seinen Thron mit einem Free-to-Play-Kollegen teilen: Path of Exile war für mich endlich ein Titel, der meinem Lieblingsgenre frischen Wind einhaucht. Das fängt beim komplexen Fertigkeitensystem an und hört längst nicht beim brillant neu interpretierten Handelssystem auf. Mein Testbericht hier fiel entsprechend positiv aus und ich bin noch sehr gespannt, wie sich der Titel im nächsten Jahr schlägt, wenn Blizzard mit der Reaper-of-Souls-Erweiterung nachzieht.

Des Jägers liebste Beute

1. Grand Theft Auto 5

Da muss man wohl nicht mehr viel dazu sagen. Charaktere genial, Möglichkeiten grandios, Multiplayer cool. Die eierlegende Wollmilchsau für GTA-Fans eben. Und die Grafik ist eine Wucht, die durch die Beleuchtung und das Farbbild sehr realitätsnah wirkt (kommt mir jetzt nicht mit: „Aber die Texturen…“).

2. Far Cry 3: Blood Dragon

Ich habe es zwar noch nicht durchgespielt, aber alleine die Idee ist großartig. Eine Hommage an die Actionfilme der Achtziger. Die Musik, die Optik, die Sprüche – genial. So sollte ein Retro-Spiel sein. Man hat das Gefühl, als würde man in der Zeit zurückreisen und einen dieser schlechten, aber kultigen Filme spielen.

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Ist er nicht süüüß, der Jäger? Und Remember Me mag er auch noch. Ein Traummann. So was gibt's nicht oft im Paket. Mütter, haltet eure Töchter fest.
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3. Remember Me

Für mich wohl die größte Überraschung dieses Jahres. Ich kann nicht verstehen, wieso es so häufig kritisiert wird. Was mich besonders beeindruckt hat, sind die vielen kleinen Details an jeder Ecke. Und das Art-Design ist einfach fantastisch. Hat sicherlich seine Schwächen, sollte man als Sci-Fi-Fan aber gespielt haben.

Top 3 von Hy Quan

1. Animal Crossing: New Leaf

Als mir meine Freundin das Spiel schenkte, wusste ich zunächst gar nichts damit anzufangen. Ich bin weder Fan von Harvest Moon noch von The Sims oder dergleichen. Social-Games interessieren mich auch nicht die Bohne. Doch Animal Crossing: New Leaf hat einen ganz speziellen Charme, dem man sich nicht entziehen kann, wenn man einmal angefangen hat. Obwohl die Welt klein ist, gibt es immer wieder was Neues zu fangen und kleinere Events zu erleben, die das Spiel zu einem perfekten "Kurz vorm Bett noch einmal besuchen"-Spiel machen.

2. The Last of Us

Klar erfindet The Last of Us von Naughty Dog das Rad nicht neu. Doch es setzt sich in allen Punkten von seiner Konkurrenz ab. Grafik, Sound, Spielgefühl, das Mittendrinsein, einfach unglaublich, was Naughty Dog aus der betagten PS3 rausgekitzelt hat.

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3. Fuse

Wie sagte bereits Sebastian Thor in seinem Review zu Insomniacs Fuse? "Es ist ein Spiel der Sorte 'Hole ich mir für 'nen Zehner'". Und für 'nen Zehner hab ich es mir auch geholt - und nicht bereut. Gerade im Koop-Modus am geteilten Bildschirm macht die Kampagne einige Abende Spaß, und den hat man heutzutage auf diese Weise viel zu selten.

Bei Guido sind aller guten Dinge zwei

1. Grand Theft Auto 5

Der erste erleichterte Schnaufer nach den ersten Metern mit einem Auto: „Das Fahren macht endlich wieder Spaß in einem GTA! Was? Das Teil kann ich auch noch aufbocken? Und was ist das für ein Laden da neben der Werkstatt – ein Klamottenladen? Ich kann jetzt auch endlich wieder was mit meinem verdienten Geld anfangen?“ Mittlerweile war ich am Dauerschnaufen. Abseits dieser offensichtlichen Verbesserungen macht das Spiel so verdammt viel richtig: Das Storytelling, die überzeichneten Charaktere, die Satire auf unsere westlichen „First-World-Problems“, den amerikanischen Way of Life, die Folgen von gläsernem Social-Media-Exhibitionismus, der Folterszene, die mich so sehr wie keine andere Szene in einem Spiel in diesem Jahr einerseits verstört und gleichzeitig begeistert hat und natürlich … Trevor.

2. Tomb Raider

Der Überraschungstitel des Jahres für mich. War ich zu Beginn doch etwas abgeschreckt von dem, was ich im Vorfeld gesehen hatte mit seiner scheinbaren Abkehr vom Erkundungs- und Rätsel-Reichtum der „Ursuppe“ der Reihe, hat mir die Charakterisierung von Lara verdammt gut gefallen. Das Spiel hat mich die Metamorphose einer unbedarften, jungfräulichen Entdeckerin zu einer gezeichneten, dafür umso entschlosseneren und Verantwortung übernehmenden jungen Archäologin miterleben lassen, die schon metaphorisch für den gewagten, aber gelungenen Schritt der Serie mit diesem Titel steht. Vielleicht traut sich die nun erwachsene Lara im nächsten Teil in verwinkeltere Höhlen mit schwierigeren Rätseln und mehr Futter für den Entdecker in ihr – und den Fans.

Gewalt, Gewusel, Geschichte, Gregor

1. BioShock Infinite

Vor einer gefühlten Ewigkeit hat mich Ken Levine mit einem Paukenschlag in die „neue“ Generation eingeführt, jetzt geleitet er mich mit einem verschmitzten Lächeln hinaus. So groß ist der Unterschied zwischen dem ersten Ausflug nach Rapture und BioShock Infinite im Grunde nicht – vielleicht ist Nostalgie ein entscheidender Faktor für die großartige Zeit, die ich Anfang des Jahres in Columbia verbracht habe. Kann schon sein, doch es ist auch so viel mehr. Vor allem aber: Elizabeth.

Wer Nintendos Neuauflagen gern mal vorwirft, „nicht besser“ als all die Call of Duty-, FIFA- und sonstigen Updates da draußen zu sein, sollte einen Blick auf das hier werfen. Alle anderen bitte auch. A Link Between Worlds ist so viel mehr als ein Aufguss des SNES-Klassikers A Link to the Past und der beste Beweis für die Bauernweisheit, dass es keine technischen Fortschritte, sondern kreative Ideen, Liebe zum Detail und Fantasie sind, die dieser Industrie so oft fehlen. Perfektion in jedem Pixel: Viel besser können Videospiele nicht sein. Punkt.

3. Tearaway

Tearaways größte Stärke ist es, die PS Vita perfekt zu nutzen. Tearaways größte Schwäche ist es, exklusiv auf der PS Vita zu erscheinen. Spielerisch hat das Kleinod der LittleBigPlanet-Macher zwar ein bisschen wenig Fleisch auf den Rippen, doch wer sich darüber ernsthaft beklagt, hat den wahren Sinn von Spielen nicht verstanden. Tearaway hat mehr Ideen im kleinen Zeh als 95 Prozent aller anderen Titel in diesem Jahr in 50 Stunden pressen könnten und zeigt, wozu unser Lieblingsmedium fähig ist. Wenn man es denn lässt.

Franks PC läuft auf Hochtouren

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Auch Frank hat ein hartes und beschwerliches Jahr hinter sich gebracht.
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1. Dota 2

Valve hat den Bogen raus und mit Dota 2 im Laufe des letzten Jahres den MOBA-Thron erobert. Die Spielerzahlen steigen, das Spiel legt stetig an Qualität zu - bekommt durch den Handel von kosmetischen Items ein zusätzliches Meta-Game verpasst. Wer Dota 2 spielt, ist auf jeden Fall auf lange, lange Sicht gut beschäftigt.

2. War Thunder

Gaijin zeigt Wargaming, wie man den zweiten Weltkrieg online simuliert. War Thunder ist derart kurzweilig, dass Frank jetzt täglich im Cockpit hockt, um seine Erfahrungs-Boni zu nutzen und ein paar Noobs vom Himmel zu pusten.

3. Might & Magic: Duel of Champions

Während sich alle Welt um einen Key zu Hearthstone prügelte, schaute sich Frank nach Alternativen um und wurde fündig. Might & Magic: Duel of Champions ist so umfangreich, strategisch und motivierend, dass Frank mittlerweile kaum noch zu Blizzards Kartenset greifen mag.

Die Enttäuschungen des Jahres

Worauf man vielleicht besser verzichtet hätte.

Frank Erik kotzt die Stadt an: So groß die Erwartungen, so klein die Städte – SimCity schaffte es von der ersten Minute an, meine gute Laune zu torpedieren. Dabei hatte der Titel vorab so viel Potenzial versprochen und verkaufte sich trotz allem überaus gut. Doch die Probleme mit DRM und Online-Zwang, die bekloppte Verkehrs-KI, die vielen Logikschnitzer, Kompromisse, Bugs und nicht zuletzt die viel zu kleinen Städte verhagelten mir den Spaß.

Da kann Maxis noch so viele Patches nachschieben und Besserung geloben – nach einem derartigen Tritt in die edelsten Teile werde ich wohl nie so ganz warm werden mit diesem Spiel. Vielleicht nächstes Jahr wieder.

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Ehrlich, Leute, wie sehr hasst ihr Sim City?
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So toll sind die Neuen nun auch wieder nicht, hm? Durch die Veröffentlichung der Next-Gen-Konsolen wurde Denis mit einigen Enttäuschungen bombardiert. Darunter die aktuelle Next-Gen-Grafikreferenz "Ryse". Optisch ein Hammer, spielerisch ein Reinfall, der nur noch von Sonys Knack unterboten wurde. So tief stapelte höchstens noch das PC-RPG "Mars: War Logs".

Sebastian Jäger schließt sich dem an: 2013 gab es einige Enttäuschungen, vor allem unfertige Spiele, sei es nun SimCity, Battlefield 4, sogar in gewisser Weise die beiden neuen Pokémon-Editionen und die Konsolenversion von Diablo 3 (absolut langweilig). Aber die größten Enttäuschungen sind für mich Xbox One und PlayStation 4. Ich mag beide Konsolen, aber sie haben für mich noch nichts Großartiges zu bieten. Es fühlt sich so an, als sei deren Zeit noch nicht gekommen. Hat man alles irgendwo schon einmal gesehen und wird man zumindest im nächsten Jahr noch sehen (Xbox 360 und PS3).

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Schade, dass Aliens nichts wurde.
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Hy Quan macht es kurz: Entwickler, die nicht zu ihrem Wort stehen [Gearbox Software], Spiele, die nicht halten, was sie versprechen , und natürlich AAA-Spiele voller Bugs [Battlefield 4, PC].

Guido fordert mehr Zeit für Entwickler: Heiße Nadeln beim Engine-Wechsel, Übernahme-Hickhack: Pro Evolution Soccer 14 und WWE2K14 haben mich in diesem Jahr am meisten enttäuscht. Während WWE2K14 kaum mehr als ein Update des Rosters darstellt, bekommt man bei Pro Evo den Termindruck und die noch längst nicht saubere Umstellung auf die Fox-Engine im diesjährigen Ableger mehr als offensichtlich zu spüren. Und: Aliens – Colonial Marines. Mehr sage ich dazu nicht. Dann ist es halt ein unfertiger Kommentar zum Spiel – hat das Spiel doch selbst auch nicht besser gekonnt.

Beyond Gregors Erwartungen:
Für viele schien es das erwartete Spektakel, das letzte Highlight der PlayStation 3 geworden zu sein, für mich war Beyond: Two Souls vor allem ein schrecklich selbstgefälliger, konzeptloser Technikporno, der Heavy Rain von all seinen so genialen Eigenschaften befreite, um aus den fragwürdigen ein eigenes Spiel zu machen. Schon der Quasi-Vorgänger war kein erzählerisches Meisterwerk und zeigte, warum David Cage seinen Traum eines „richtigen Films“ noch immer nicht realisiert hat und es hoffentlich auch nie in die Tat umsetzen wird. Vor ein paar Jahren wusste der Franzose aber zumindest noch, wie man den Spieler bei den Eiern packt und zum Teil der Geschichte werden lässt. Im Jahr 2013 ist davon nicht mehr übriggeblieben als ein wirrer Videospiel-Möchtegern-Film, der zuweilen zwar zu beeindrucken weiß, sich beim Spagat zwischen zwei Medien aber sträflich verschätzt.

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Trio mit vier Fäusten: Pro-Gamer und Entwickler Pu Liu, Terror-Queen Caprice und unser Frank in San Francisco.
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Für Frank geht das Warten weiter: Und jährlich grüßt das Murmeltier. Final Fantasy XIV war nicht schlecht, Neverwinter auch nicht, doch auch 2013 war wieder mal kein MMOG dabei, das mich länger als vier Woche beschäftigt, geschweige denn vom Hocker gehauen hätte. Es wird auf jeden Fall Zeit für eine Revolution im Genre.

Worauf wir uns freuen

2014 dürfte ein definierendes Jahr werden für das, was heute noch aus Gewohnheit als "Next-Gen" bezeichnet wird. Bis man sich dran gewöhnt hat und einem das Wort zu dumm wird. Oder was auch immer. Hier alles vor uns Liegende. Könnte durch die Bank ganz cool werden. Mal gucken.

Was Frank Erik 2014 kaum erwarten kann: Ich freue mich wie Bolle auf 'Tom Clancy's The Division', dessen Präsentation auf der E3 mein persönliches Highlight war. Nicht nur das Szenario und die gezeigten Gameplay-Sequenzen finde ich spannend, auch optisch erwarte ich viel von der Snowdrop-Engine. Ein weiterer Titel auf meiner Jubelliste ist die Erweiterung zu Diablo 3, 'Reaper of Souls'.

Mein erster Eindruck aus der Beta ist sehr positiv, ich mag die Kreuzritter-Klasse und den Adventure-Modus. Durch den Loot-2.0-Patch und den Wegfall des Auktionshauses dürfte Blizzard im nächsten Jahr außerdem einige Fans selbst ohne Erweiterung glücklich machen.

Tom Clancy's The Division - Brandneue Snowdrop-Engine im Trailer

Hy Quan: Mario Kart 8 und Super Smash Bros., sowohl für 3DS als auch für Wii U. Man kann Nintendo rügen für die immer wiederkehrende Iteration ihrer bekanntesten Reihen auf jeder Plattform und das Ausbleiben neuer IPs. Man kann sie aber auch dafür lieben, dass sie Fans geben, was sie haben wollen. Wie ich.

Voller Spielkalender im Jägerbau: Auch wenn noch nicht direkt angekündigt, hoffe ich doch wenigstens auf Fallout 4. Ansonsten DriveClub, Die Sims 4, Titanfall, The Witcher 3, The Walking Dead: Episode 2, The Crew, Dragon Age 3, The Division, Star Wars: Battlefront, Dirt 4, Men of War Assault Squad 2, Rambo-Spiel (weil Stallone auf Cover), Quantum Break, Fable Legends, (liest die Liste eigentlich gerade noch jemand?) und noch einige mehr. Und hoffentlich ein neues Super Mario, davon gab es in der letzten Zeit so wenig.

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So etwas muss echt aufhören. Gebt uns endlich richtige Next-Gen-Spiele!
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Endlich "richtige" Next-Gen-Spiele: Denis freut sich vor allem auf neue Next-Gen-Exklusivspiele, die eine Anschaffung der neuen Konsolen rechtfertigen. Ganz oben auf der Liste steht ein neues Mario Kart für Nintendos Wii U, denn Kollege Sebastian hat mal wieder verdient, ein paar Schildkrötenpanzer zu schlucken. Dicht dahinter folgt Quantum Break für Xbox One. Mal sehen, ob Remedy mehr als nur grafischen Schnickschnack auf Lager hat. Außerdem steht schon bald Drive Club für PS4 auf dem Starter-Grid.

Gebt Guido seine Spiele: Dieses Jahr von Ubisoft noch aus der Release-Liste gestrichen, bin ich gespannt, ob Tom Clancy’s Rainbow 6 – Patriots an die spaßigen Vegas-Titel anknüpfen kann. Ob es 2014 vielleicht auch schon für „Sleeping Dogs 2“ reicht? War der erste Teil meiner Meinung nach schon einer der unterschätztesten Titel im vergangenen Jahr - und ein Nachfolger mehr als verdient.

Zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass ich die Mass-Effect-Reihe erst jetzt durchgespielt habe, da man mich normalerweise mit Sci-Fi-Szenarien jagen kann, aber: die Reihe hat mich absolut in ihren Bann gezogen, also darf auch ein Mass Effect 4 in meinen Highlights für 2014 natürlich nicht fehlen. Und da ja nun Weihnachten ist: Lieber Weihnachtsmann, wenn du mir auch noch ein Rollercoaster Tycoon 4 und ein Mafia 3 im kommenden Jahr bescherst, verspreche ich auch, meinen im Familien- und Freundeskreisen als „abartigen, krankhaften, perversen“ betitelten Tabasco-Konsum auf eine Flasche im Monat zu reduzieren.

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Für ein richtiges HD-Zelda würde Gregor töten. Also nur virtuell, natürlich.
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Gregor will endlich ein HD-Zelda: Liebe Publisher: Löst doch endlich eure Versprechen ein und gebt uns das, was wir eigentlich wollen. Im Falle von Microsoft und Sony sind das die von Denis bereits geforderten „echten Next-Gen-Spiele“, bei Nintendo darf es langsam mal ein echter Beweis für die Existenzgrundlage des GamePads der Wii U sein. Oder ein HD-Zelda. Wäre auch okay.

2014 könnte Franks Jahr der Rückkehrer werden: 2014 könnte ein großartiger Jahrgang werden. Star Citizen, Elite: Dangerous, Pathfinder Online, Shroud of the Avatar und viele, viele mehr. Zwar wird nicht alles zu Gold, was jetzt auf Kickstarter glänzt, doch das eine oder andere Schmuckstück wird schon dabei sein.