Huch, schon wieder ein Jahr vorbei? Das ging ja fix – aber kein Wunder, so viel wie 2010 passiert ist. Gleich zu Jahresanfang jagte mit Darksiders, Bayonetta, Mass Effect 2 und Bioshock 2 ein Hit den anderen. Und so heiß ging es weiter…

Wir bereisten die riesigen Spielwelten von Fallout: New Vegas, Two Worlds 2 und World of Warcraft: Cataclysm, bestaunten die filmreife Inszenierung von Heavy Rain und bestaunten die Awesomeness von God of War 3, Assassin’s Creed: Brotherhood und Call of Duty: Black Ops und weinten über Arcania. Wir feierten die Wiedergeburt des Duke, den Launch von Starcraft 2 und die Beta von Rift. Und wunderten uns über die unsäglichen Spiele für Kinect und Move.

Wir präsentieren: Die Tops und Flops der gamona-Redaktion – mal begeistert, mal verärgert, nostalgisch, verträumt, aber unbedingt persönlich. Viel Spaß und Danke an dieser Stelle an DICH. Ja, dich, lieber Leser, dass du uns 2010 die Treue gehalten hast. Wir versprechen, auch 2011 wieder alles zu geben, um noch ein Stückchen besser zu werden. Einen guten Rutsch und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2011 euch allen!

WTF?! Die persönlichen Gaming-Momente der Redaktion

Sebastian Jäger is all out of Gum: In diesem Jahr kann es nur einen persönlichen Gaming-Moment geben, der alles andere in den Schatten stellte. Und ich bin ganz ehrlich, die Hoffnungen gab ich nie auf. Als Gearbox im September Duke Nukem Forever ankündigte, war es DAS Highlight in der Spielebranche 2010, womit wohl auch die Wenigsten gerechnet haben. I'm gonna kick your ass, bitch!

Jahresrückblick - Die Tops und Flops des Jahres: Die Redaktion blickt zurück

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David beim Testen der Kinect-Steuerung von Call of Duty: Black Ops.
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David ist doch kein Hampelmann: Kinect und Move halten Einzug in die Wohnzimmer der spielenden Massen. Bewegungssteuerung soll die Zukunft sein, heißt es. Nun, nachdem ich mir vor der ollen Microsoft-Kamera einen abgehampelt und den hässlichen Move-Lutscher durch die Gegend geschwungen habe, kann ich in stolzer Erkenntnis festhalten: Wenn dieser Quatsch die Zukunft sein soll, werde ich liebend gern zum Retro-Gamer. Oder bin ich vielleicht schon zu alt für diesen Sch…?

Ned will Nachschlag: Einige der schönsten Gaming-Momente bot ein Spiel, das ich nicht unter den Top 3 aufliste: R.U.S.E. So interessant inszeniert, ja so fordernd war schon lange kein Echtzeitstrategiespiel mehr. Daher bereitete es auch eine besondere Befriedigung, als endlich die End-Ccredits über den Screen liefen. Nachschlag, bitte!

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Imperator Ned mit seinem Gefolge.
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Frank Fischer blickt in die Sterne: Auf imposante 94 Zoll freien Weltraum starre ich seit diesem Jahr, wenn ich in meinem Büro an die Wand schaue. Und während ein SmartBoard für die einen nach nicht viel mehr als einer modernen Tafel aussieht, ist es für andere die wahrscheinlich coolste Methode, ein Raumschiff durch die unendlichen Weiten von EVE Online zu manövrieren.

Leo braucht Schlaf: „Ah, die Testmuster von Heavy Rain sind angekommen. Das Spiel sieht ja ganz stimmig aus, ich nehm’ es mal heute Abend mit nach Hause und guck rein...“ Eine nahezu tödlich unvernünftige Entscheidung, die mir einen der anstrengendsten Arbeitstage überhaupt bescherte – denn bei all den emotionalen Achterbahnfahrten und spannenden Kapiteln fiel der notwendige Blick auf die Uhrzeit einfach mal flach. In dieser Nacht spielte ich Quantic Dreams Jeu Noir in einem Zug durch, ärgerte mich über das Ende – und begab mich gleich anschließend, etwa gegen 7 Uhr morgens, wieder zum Büro...

Wuha! Mehr Gaming-Momente

Roland freut sich über Nachwuchs: Herrlich, endlich habe ich noch mehr Haustiere neben meinem glubschäugigen Hund und dem alternden PC. Danke, liebe Behörden, für die Finanzierung meiner Xbox 360 und der Playstation 3. Ja ja, lästert nur. Aber als zum ersten Mal in meinem Leben eine aktuelle Konsole in meinen Besitz überging – da ging für mich die Sonne auf. Und in ihrer Mitte erschien ein Controller.

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Seb in seinem ganz privaten Presse-Office während der gamescom.
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Seb will mehr BioNade: Demon’s Souls endlich durchgespielt? Die letzte Entscheidung in Fable 3? Der Es-ist-alles-anders-als-ihr-denkt-Moment in Heavy Rain? Neee. Der vielleicht schönste Augenblick in diesem Jahr war ein trauriger. So packend, dass ich noch heute über das Schicksal namens „Mark Meltzer“ nachdenke, wenn ich im Spieleregal das Cover mit der Aufschrift „Bioshock 2“ sehe.

Denis, wie er singt und lacht: Mein Gaming-Moment des Jahres 2010 hatte eigentlich gar nicht so viel mit Gaming zu tun. Vielmehr mit ein wenig Angeberei und Seelenbalsam auf der Gamescom. Dort erklärte mir Chefredakteur Matthias nämlich aus heiterem Himmel, er müsse einen „Wii Sing 2“-Termin wahrnehmen, und fragte, ob ich den nicht übernehmen könne. Gesagt, getan, und während Matze mit der PR-Dame über ganz andere Spiele sprach, legte ich nach mehrfachem, aber stetigem Bitten der Hostessen einen 80er-New-Romantik-Gesangsauftritt hin, der Aufmerksamkeit auf dem ganzen Stand erregte. Die Leute von Flashpoint können mit dem Namen gamona nun viel mehr anfangen. Witzig, denn die "anderen Spiele" waren deutlich gewichtigere Titel vom Schlag eines Guild Wars 2 und Aion.

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Ciao, David und Olli! Macht's gut.
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Matthias wird zu Weihnachten immer so sentimental: 2010 war reich an erinnerungswürdigen WTF-Szenen in einer Vielzahl von Spielen, herzlichen Wiedersehen auf Presseevents mit PR-Managern und Publishern und interessanten Gesprächen mit Entwicklern. Doch für mich als Chefredakteur war es am bewegendsten, mich dieses Jahr von einigen liebgewonnen Kollegen im Büro verabschieden zu müssen: Macht’s gut, David, Olli, Jakob, Leo und Tom. War schön mit euch! Und viel Erfolg auf eurem weiteren Lebensweg!

Die besten Spiele des Jahres: die Highlights der Redaktion

Seb:

1. Bayonetta

Was soll man über ein Spiel sagen, das erzählerisch und spielerisch in jeder Sekunde beweist, wie schrecklich gewöhnlich, primitiv und verbissen die bleichgepuderte PS3-Glattbirne eigentlich ist? Wie soll man die Liebe der Entwickler ausdrücken, die hier aus jedem fitzeligen Pixel tropft? Wie soll man dieses furchtbar motivierende Erlebnis unter den Teppich kehren? Es fällt mir schwer. Eines jener Spiele, von denen es viel mehr geben sollte.

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Bei Bayonetta wird Seb zum Tier...
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2. Fallout New Vegas

Uuuuh, Obsidian. Bevor man die Glitzerstadt und all ihre kleinen Geschichten im Rausch auskosten kann, muss man sich durch einen Berg wühlen. Einen aus Bugs, Abstürzen, Glitches und so weiter. Darunter liegt das vielleicht komplexeste Rollenspiel der letzten Jahre begraben. So umfangreich, dass man die Familie monatelang aufs „nächste Weihnachtsessen“ vertrösten könnte. Schwer, sich aus diesen Fängen ohne blaue Flecken zu lösen.

3. Majin and the Forsaken Kingdom

Eine Wohltat in der Luschi-Generation „Assassin’s Creed“. Ein Genuss in einer Ära der Automatikkletterundspringundkämpfundsoweiter. Ein großartiges Beispiel für unaufdringliche, wunderbar ruhige Spielerführung ohne Stützkrücken und sonstige Gehhilfen. Ein altmodisches Abenteuer, das jeder erlebt haben sollte.

Ned:

1. Red Dead Redemption

John Marston ist die coolste Sau des Wilden Westens und Rockstar erzählt immer noch die geilsten Geschichten, bietet die besten DLCs und einfach verdammt viel Value for Money. Noch heute reite ich verdammt gerne in Lucky-Luke-Manier in den wunderschönen Sonnenuntergang, metzle bei Bedarf fiese Zombies oder genieße schlicht die tolle Wild-West-Atmosphäre. Hoffentlich gibts bald eine Fortsetzung!

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Aller guten Dinge sind 3: Ned bei Ubisoft Montreal beim Anzocken von Assassin's Creed.
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2. God of War 3

Ja, was soll man dazu noch sagen? Kratos bekam einen monumentalen Abgang, da kann Seb noch so sehr von den Qualitäten der Hexe in Bayonetta schwärmen. An die brachiale Inszenierung der griechischen Mythenwelt reicht dieser sicherlich ganz nette Klicki-Bunti-Kram aus Asien nicht heran. Das geilste Metzelinferno des Jahres!

3. Battlefield: Bad Company 2

Dice knallt der Call-of-Duty-Konkurrenz mit Bad Company 2 so richtig einen vor den Latz. Taktische Schlachten, die nicht nur Infanteriesoldaten, sondern auch mächtigen Kampfvehikeln Raum bieten, und mithilfe der Frostbite Engine 2.0 so ziemlich alles plätten, was sich auf den tollen Maps bewegt oder steht. Grandioses Online-Actionspektakel, das sogar im Einzelspielermodus überzeugen kann. Der Multiplayershooter des Jahres!

David:

1. Split/Second

Manchmal darf es auch ruhig etwas simpler sein: Split/Second kann nämlich eigentlich nicht viel mehr als schweinegeil aussehen, ordentlich auf die Pauke hauen und dazu einen geilen Soundtrack abspielen. Das ist audiovisuell aber derart berauschend, dass sich während des Zockens mein halber Freundeskreis auf der Couch eingefunden hat – hier rockt eben allein schon das Zuschauen.

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In diesem Jahr außer Konkurrenz in Davids Charts: Bill Kaulitz.
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2. Heavy Rain

Kein anderes Spiel hat mich 2010 so berührt, keines derart fasziniert. „Heavy Rain“ ist nicht weniger als eine kleine Revolution. Vielleicht nicht unbedingt spielerisch, aber nie zuvor war eine Geschichte glaubwürdiger, mitreißender und besser erzählt, Entscheidung nie endgültiger.

3. Darksiders

Was ist besser als God of War und Zelda? Logisch: ein Mix aus beidem. „Darksiders“ hat ein exzellentes Art-Design, ist fordernd, clever, gut erzählt und endlich mal ein Action-Adventure, das nicht schon nach fünf Stunden die Credits abspult. Da ist es mir herzlich schnuppe, ob viele Features gemopst sind.

Matthias:

1. Might & Magic: Clash of Heroes

Es war ziemlich genau vor einem Jahr. 6 Uhr morgens. Auf der Couch. Mit dem DS. „Muss. Nur noch. Diesen. Einen. Bossgegner…“ Genial!

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Kellerkinder: Matthias (li.) mit Alan-Wake-Entwickler Oskari Häkkinen.
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2. Assassin’s Creed: Brotherhood

Da können mir Nörgelfritzen wie Seb noch so oft Vorträge über “Casualisierung” halten – Assassin’s Creed ist noch lange nicht perfekt, macht aber von Spiel zu Spiel enorme Fortschritte. Die hanebüchene Story über Templer, Assassinen, Alien-Artefakte und Zeitreisen ist für mich jedenfalls die perfekte Ersatzdroge nach dem Serienfinale von „Lost“.

3. Sam & Max: All-Zeit bereit

Der dritte Platz ist eine Wiedergutmachung an diesem eigentlich tollen Spiel – dafür dass Kollege Seb leider die völlig verkackte Wii-Version testen musste und mit 20% die schlechteste Wertung des Jahres vergab. Weil wir angenommen hatten, dass beide Versionen eh inhaltsgleich seien, hatten wir uns einen gesonderten PC-Test geschenkt – ein Riesenfehler, wie sich im Nachhinein rausstellte…

Unsere Lieblingsspiele 2010 - weiter geht's

Leo:

1. Red Dead Redemption

„GTA als Western“ schrieben sie alle und hatten definitiv nicht Unrecht. Doch gerade der „Western“-Part machte bei mir den Unterschied. Marstons langer Ritt in die Erlösung versetzte mich schon im Vorfeld in dermaßene Ekstase, dass ich eine Westernspiel-Top-10 schreiben musste. Und auch, wenn das Ergebnis etwas verbuggter war, als man es von Rockstar gewohnt ist, habe ich das Spiel mehrmals durchgezockt – was angesichts der Tatsache, dass es keine multiplen Enden hat, schon etwas aussagt.

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Leo (re.) sieht auch ohne Brille drei Dimensionen.
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2. Mass Effect 2

„Ich bin Commander Schmidt und dies ist mein Lieblingsspiel auf der Citadel...“. Nach dem guten ersten Teil, der allerdings so einige Schwächen hatte, war ich auf die Fortsetzung der Weltraumoper nur ungenügend vorbereitet. Welch Upgrade! Nach Sheperds zweitem Abenteuer habe nun auch ich Bioware für immer ins Herz geschlossen und warte, die Fingernägel zu blutigen Stümpfen gekaut, auf die Vollendung der Trilogie.

3. Yakuza 3

Hm, Yakuza? Ist diese japanische Reihe, schonmal gehört, jetzt sagt Matthias, ich soll eine Vorschau schreiben, na gut, mal gucken... whoa, die Kämpfe machen ja echt Spaß und sehen klasse aus. Mann, das Spiel erzählt ja eine richtig spannende Geschichte! Sweet Jesus, kann man hier viel nebenbei machen!!! Hm, ja Matthias, was ist denn?! Ach, der Text... lass Seb den schreiben, ich muss Mafia-Intrigen aufdecken!

Sebastian Jäger:

1. Mass Effect 2

Ich liebe Mass Effect einfach. Die Story war im Vergleich zum Vorgänger leider nicht ganz so intensiv und mit WTF-Momenten gespickt, doch verdammt, es ist Mass Effect! Es muss einfach gut sein, deshalb darf sich der zweite Teil auch auf dem ersten Platz meiner Top 3 sonnen. Ich liebe Mass Effect einfach.

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Mario und sein bester Kumpel Luigi... äh, fast.
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2. Heavy Rain

Es ist für mich eine der Überraschungen in diesem Jahr. Heavy Rain ist zwar ein Spiel, auf der anderen Seite aber kann es auch als interaktiver Film durchgehen, der Story-Twists bietet, wie ich sie noch nie erlebt habe. Ich war völlig baff, als man so langsam erahnen konnte, wer der Mörder ist. Doch dann wendet sich das Blatt zweimal, dreimal und alles kommt anders. Und das liegt unter anderem auch an den Entscheidungen, die das komplette Spiel verändern. Bitte mehr davon!

3. Disney Micky Epic

Ich habe wirklich lange gerätselt, welches Spiel den dritten Platz verdient haben könnte, denn 2010 gab es einfach wieder enorm viele Spiele-Hits, die ebenso eines dritten Platzes würdig sind. Doch ich entschied mich letztendlich für Disney Micky Epic, da es mich wieder in meine Kindheit zurückversetzte und mir einen virtuellen Spaziergang durch das Disneyland, die 'Micky Maus'-Comics und die Disney-Cartoons ermöglichte.

Roland:

1. Company of Heroes Online

Schon gewu-usst, schon gewu-usst! Letztes Jahr habe ich mich auf Company of Heroes 2 gefreut. Daraus ist zwar die Online-Version des ersten Teils geworden, aber die macht süchtig. Süchtig. SÜCHTIG. Unfassbar, wie lange mich dieser Titel fasziniert. An alle Ungläubigen, Echtzeitstrategie- und Weltkriegsszenariohasser: Gebt einem der besten Spiele aller Zeiten eine Chance!

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Roland ist seine Begeisterung deutlich anzusehen.
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2. Splatterhouse

Blut. Metal. Moves. Und eine überraschend gute Geschichte. Wie aus dem Nichts kam Splatterhouse und nahm mich im roten Sturm. Viel mehr als ein Remake des Beat-em-up-Klassikers aus den 80ern, sondern ein Bastard von einem Spiel. Irgendwo zwischen Moderne und Retrotrip, am Rande des Mainstream – ab 18 Jahre, abgedreht, gut.

3. Prince of Persia – Die vergessene Zeit (PSP)

Herr Thor hat gelästert, alle haben abgewinkt – der neue Teil meines Lieblingshelden sei ein Flop, haben sie behauptet. Das Problem: Alle haben die Konsolen- oder PC-Version gezockt. Die PSP-Version hat mich überzeugt. Mit bekannten Spielprinzip, aber Sidescroller-Atmosphäre wie anno 1989. Ach ja: Nach über 60 Anläufen waren auch die kniffligste Stelle überwunden. So viel zur Motivation.

Frank Fischer:

1. Mount & Blade: Warband

Vorsicht: Liebhaberspiel! Länger als jeder andere Titel hat mich die erste Erweiterung der kultigen Indie-Sandbox gefesselt und noch immer kämpfe ich um den Thron. Für einen Preis von unter 20 Euro unschlagbar.

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Frank grindet sich in diesem Winter vor allem durch den Schnee vor seiner Garage.
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2. Heroes of Newerth 2.0

Ebenfalls etwas für Liebhaber! Für unter 20 Euro bekommt man das wohl genialste Team-PvP-Vergnügen neben DotA - seit Ende des Jahres in der verbesserten Version 2.0. Während sich MMOs immer stärker gen PvE entwickeln, verschaffe ich mir meine tägliche Ration PvP eben hier.

3. Sid Meier's Civilization 5

No more turns! Grüße auch von den Kollegen aus der Selbsthilfegruppe...

Denis:

1. Bayonetta

Was für ein Einstieg ins Jahr 2010! Die gelenkige Latexhexe aus dem Hause Sega verdrehte mir schon Anfang des Jahres den Kopf, als Kollege Sebastian mit ihr stundenlang Engel-Monster in Fetzen schnitt. Die nachträgliche Anschaffung lohnte sich. Am Anfang sieht Bayonetta zwar aus wie ein japanoid aufgedrehter God-of- War-Klon, aber meine Fresse, was täuscht dieser erste Eindruck! So viel überdrehte Action, Humor und nackte Polygon-Haut sieht man selten in einem Spiel. Noch heute spreche ich dafür eine absolute Kaufempfehlung aus.

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Denis in Action: Die Ratten verlassen das singende Schiff.
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2. Rock Band 3

Vom Partyspiel zum digitalen Musiklehrer – was für ein Wandel. Vergesst den alten Quatsch mit den 5-Knopf-Klampfen, jetzt wird in sechs Saiten gegriffen und zur Abwechslung mal etwas Sinnvolles gelernt. Rock Band 3 ist nicht nur die authentischste Simulation des Jahres in Kombination mit einem Gitarren-Trainer und einem Partyspiel, sondern auch ein Fortschritt für Videospiele im Allgemeinen. Wer hätte das gedacht?

3. Donkey Kong Country Returns

Lange nicht mehr so vergnügt geflucht wie mit Diddy und Donkey Kong auf der Wii. Obwohl nicht mehr besonders viel an die 16-Bit-Abenteuer der Affenbande erinnert, macht die Neuauflage höllisch Spaß. Das Nervenkostüm sollte aber einigen Frustmomenten standhalten können, sonst bekommt man die schönsten Momente dieses grafisch wunderschönen Jump and Runs nie zu sehen.

WTF! Die Überraschungen des Jahres

Leo hat alle Fünfe beisammen: Ich hab’ nichts zu spielen, laufe gerade durch das Kaufhaus meines Vertrauens und entdecke Alpha Protocol, das genau so berühmte wie berüchtigte Agentenrollenspiel aus dem Hause Obsidian. Fünf (!) Spieldurchgänge später kann ich immer noch kaum fassen, wie schlecht das Gunplay ist – und doch entdecke ich immer noch Elemente der Story und Charaktere, die ich vorher nie gesehen habe, was mich völlig aus den Socken haut. Definitiv einer der Geheimtipps des Jahres.

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Einstimmig: Der Duke war die Überraschung des Jahres.
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Frank schlachtet Götter: Kaum jemand hatte damit gerechnet, dass es Craig Morrison mit dem Godslayer schaffen würde, Age of Conan wieder auf den MMO-Olymp zu schieben. Würde er sich doch nur ebenso leidenschaftlich um die noch immer vermurksten PvP-Inhalte kümmern...

Roland sagt Hail to the King, Baby! Der Duke kommt, der Duke, Duke, Duke - und jetzt alle: Duke, Duke, Duke! Obwohl ich es eigentlich erst glauben darf, wenn ich es in den Händen halte, unser heiliger Chefredakteur durfte es sogar eigenhändig anzocken. Aber schon die Ankündigung eines Veröffentlichungszeitraums (2. Quartal 2011!) für den Witz aller Terminlisten ist die Überraschung des Jahres. Und natürlich die deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Südafrika. So geht Fußball heute.

David tanzt: Da hier wahrscheinlich jeder Zweite „Duke Nukem Forever“ nennen wird, tanze ich einfach aus der Reihe und sage: „Two Worlds 2“ – wer hätte gedacht, dass im Kampf der großen Rollenspielnamen (Fallout, Risen, Arcania) letztlich ein kleiner Underdog die Nase vorn hat. Bitte mehr davon!

Argh! Die Enttäuschungen des Jahres

Ned passt: Die schleichende Enteignung von Spielekäufern durch Onlinepässe und ähnliche Drangsalierungstechniken der Industrie. Weiterverkauf unseres Besitzes (!) ist kaum noch möglich. Bei allem Verständnis für den Schutz vor Raubkopierern, irgendwann werden Grenzen überschritten, mit denen man sich ins eigene Fleisch schneidet!

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Deutlich zu sehen. Ned ärgert sich schwarz.
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Seb glaubt nicht, dass 4 gewinnt: Hmmm. Irgendwie haben es mir die Entwickler dieses Jahr leicht gemacht, sie zu hass…. mit traurigen Augen auf das zurückzublicken, was ihre Schätze mal für mich bedeuteten: Prince of Persia, Kane & Lynch, Metroid - alles einst fantastische Abenteuer, die mich einsaugten und erst Stunden später schweißgebadet wieder ausspuckten. Und seht nur, auf welch’ wackeligen Beinen sie heuer durch die Spielelandschaft staksen müssen. Mein schlimmster Moment in diesem Jahr allerdings war der, als ich diese leichenblasse Totenstarre fühlte - sie nennt sich Gothic 4…

Denis bewegt sich nur ungern: Obwohl Move sehr gut funktioniert, war ich doch sehr enttäuscht über Sonys Bankrotterklärung an Nintendo. Man braucht sich die Steuerungselemente nur anzusehen und denkt sofort an die Wii-Nuchuck-Kombination. Zum Glück bedient Sony auch Core-Gamer mit Spielen, die Move sinnvoll einsetzen, sonst gäbe es wohl kein Argument, warum man die doppelt so teure PS3 der Wii vorziehen sollte. Wenn überhaupt, denn noch muss sich erst herausstellen, ob die neuen Bewegungs-Sensoren von Sony und Microsoft überhaupt Bestand haben oder ob sie schon im Sommer 2011 wieder in der Ecke verstauben.

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Hat da einer Arcania erwähnt? Seb mit seinem Aggro-Gesicht.
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Leo kann auch einfach mal happy ever after sein: Manche Spielemacher haben offenbar vergessen, dass eine Reise nur dann gelungen ist, wenn auch und gerade das Ende stimmt. Letztes Jahr hatten wir den Sonneneruptions-Apokalypse-Mumpitz aus Assassin's Creed 2, jetzt ist es einer der unlogischsten und lückenhaftesten Plottwists der gesamten Spielegeschichte in Heavy Rain. Wer kein organisches, glaubhaftes und doch verblüffendes Überraschungsende hinkriegt, sollte es mal mit „...und sie lebten glücklich und zufrieden.“ probieren. Ist langweilig, aber einfacher zu bewerkstelligen.

David war es Hell about too much time: „Starcraft 2“ ist natürlich alles andere als ein schlechtes Spiel, aber auch weit entfernt von zeitgemäß – mit einem „Company of Heroes“ oder selbst „Warcraft 3“ hält dieses „Starcraft 1 mit neuer Grafik“ nämlich nur schwerlich mit.

Sebastian Jäger legt den Rückwärtsgang ein: Gran Turismo 5. Polyphony Digital versprach viel, enttäuschte aber mit einem unfertigen Spiel. Schon das unübersichtliche Menü und die Dudelmusik sind für mich ein No-Go bei einer Rennsimulation. Hinzu kommen die Standard-Fahrzeuge, bei denen ich mir gewünscht hätte, dass sie die Entwickler lieber ganz weggelassen und ihre Ressourcen stattdessen in anderen Dinge gesteckt hätten. Wie zum Beispiel in die Fahrphysik, die zwar gut, aber doch meilenweit von dem Wort "Perfekt" entfernt ist.

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Batman und Robin auf der gamona-Weihnachtsfeier.
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Roland nervt sein geiler Traktor: Der Landwirtschaftssimulator 2010 blieb leider nicht der letzte Teil der Simulatorserie, den es gar nicht gab. Darauf hatte ich auch dieses Jahr gesetzt. Doch Astragon und die Post waren unerbittlich. Die gamona-Redaktion auch. Ich bin enttäuscht ob dieser Gemeinheit. Und das in aller Internetöffentlichkeit.

Frank ist in diesem Jahr von der gesamten MMO-Branche enttäuscht, in der man offensichtlich komplett blind dafür geworden ist, was funktioniert und was nicht. Entwickler spielen nicht mehr und haben deswegen auch keine Träume mehr. Der Spaß wurde aus der Entwicklung verbannt. Mission accomplished, Bobby Kotick und Co.

Ein Blick in die Zukunft: Darauf freuen wir uns 2011

Frank hofft auf ein funktionierendes MMO mit Wirtschaft, Politik und spielerischem Tiefgang. Ob Tera, Star Wars: The Old Republic, Guild Wars 2 oder Earthrise - einer muss es einfach packen - oder nicht?

Ned freut sick: Oh, da gibt es so einiges! Allen voran wohl Dragon Age 2 und Batman: Arkham City, zwei Fortsetzungen hervorragender Spiele, die mich sicherlich wieder für zig Stunden an Rechner und Konsole fesseln werden - und als "Geheimtipp" natürlich The Elder Scrolls V: Skyrim. Watt freu ick mir!

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Killekille! David vor dem Blizzard-Hauptquartier.
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Leo freut sich auf so viel, dass ich gleich im Anschluss eine Top 10 schreiben muss. Da wäre natürlich Mass Effect 3, Yakuza 4, Portal 2 und alle diese guten Fortsetzungen hervorragender Spiele. Bulletstorm verspricht ultrawitzig zu werden, vielleicht kommt ja nächstes Jahr auch endlich The Last Guardian raus, L.A. Noire könnte mein Fall sein... aber wenn ich nur eines nennen müsste, dann wäre es wahrscheinlich Arkham City. Ich werd jetzt schon vor Freude zur Fledermaus. Ach ja, und natürlich Duke Nukem Forever und Diablo 3. Es sei denn, die kommen erst 2012...

Roland freut sich auf: den Duke. Dungeons. Jahrelang habe ich auf ein neues Spiel gewartet, dass so bösartig gut sein kann. Company of Heroes 2. Lang nichts mehr gehört, Relic. Warhammer 40.000: Dark Millenium. Rage. Und Tribes Universe. Vielleicht schaffen die neuen Entwickler die Atmosphäre, Spielmechanik und die Einzigartigkeit des ursprünglichen Tribes einzufangen.

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Jonas (re.) von den drei ???.
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Denis wartet auf den Moment… bei dem ich mir wegen einer geplatzten Glühbirne in Dead Space 2 in die Hosen scheiße, noch realistisches Rasen mit Forza 4 – wobei mir Kinect für Rennspiele aber gestohlen bleiben kann - , das Grafik-Feuerwerk im Finale der Gears-of-War-Reihe, Nathan Drakes retinaüberreizenden dritten Auftritt und blutende Finger durch noch mehr Songs, die ich dank Rock Band 3s DLC auf der Gitarre lernen kann.

David weiß nicht, ob er sich drauf freuen soll oder nicht: Aber die Idee zweier Alien-Prequels aus der Feder von Ridley Scott – nein, da kann ich nicht wiederstehen. Games? Der Duke – was sonst?

Sebastian Jäger verspricht sich für 2011 ein Jahr voller Spiele-Knaller: Und diesmal ist meine Liste gar nicht so umfangreich, wie es noch 2010 der Fall war. Mass Effect 3, Diablo 3, Dragon Age 2, Duke Nukem Forever, Gears of War 3, Pokémon Schwarz und Weiß, Portal 2, The Elder Scrolls 5: Skyrim, The Last Guardian und hoffentlich ein neues Mario-Jump&Run. Doch noch mehr freue ich mich auf Nintendos neuen Handheld 3DS.

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Matthias bei den RIFT-Entwicklern in San Francisco.
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Seb kann sie kaum erwarten: die Flammen. Die Flammen des lichterloh brennenden Rollenspielfeuers. Dragon Age 2, Deus Ex: Human Revolution, The Witcher 2, The Elder Scrolls V: Skyrim. Irgendwen vergessen? Mit Sicherheit. Nicht so gemeint. Ihr seid alle super. Hoffentlich.

Matthias hat ein wenig Angst: Denn sobald Star Wars: The Old Republic erscheint, dürfte ich den Rest des Jahres keine Zeit mehr für irgendein anderes Spiel haben. Und wann soll ich bloß Deus Ex 3, Crysis 2, Heroes 6, L.A. Noire und Bioshock Infinite zocken? Ach so, Letzteres erscheint ja erst 2012. Puuhh… nochmal Glück gehabt.

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