Jahresrückblick 2005 (PC Special)von Nedzad Hurabasic

Nein, ihr braucht gar nicht danach zu suchen und auch gar nicht danach zu fragen: Es gibt keine Top 10 der besten Games des Jahres. Jedenfalls nicht bei uns. Das hat auch seinen Grund. Wir sind der Meinung, dass es keinen Sinn macht eine solche Rangliste aufzustellen.

Dazu ist die Anzahl guter Spiele zu hoch und die Auswahl letztendlich zu subjektiv. Das trifft zwar durchaus auch in Ansätzen auf diese Gesamtübersicht zu. Im Gegensatz zu einer Top 10-Tabelle sind die Titel in diesem Artikel aber fast überall als sehr gut anerkannt.

Ob beispielsweise Call of Duty 2 oder Need for Speed: Most Wanted in der persönlichen Rangfolge auf Platz eins oder zwei liegt, wird auch davon abhängen, ob man lieber Shooter oder Rennspiele zockt.

Eins haben aber beide Spiele gemeinsam: Sie gehören nach Meinung von Presse und Fans zweifellos zu den besten Spielen des Jahres. Und genau die wollen wir euch nochmals ins Gedächtnis rufen. Im ersten Teil wollen wir auf die Situation rund um den PC eingehen, der zweite Teil wird die Videospielwelt beleuchten und auch dort natürlich die von uns favorisierten Spiele nochmals in Erinnerung rufen.Übrigens lagen wir mit unserer Vorausschau Anfang des Jahres (siehe HIER) gar nicht so weit daneben. Wer vergleichen möchte, was wir damals an Toptiteln vorhergesagt haben, und was sich schließlich bewahrheitet hat, sollte sich den Artikel vielleicht nochmals durchlesen. Der eine oder andere Schmunzler ist garantiert.

Jahresrückblick 2005 - Blockbuster, Flops und Gerüchte: Der PC Jahresrückblick 2005!

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Doch kommen wir von "back to the future" zur aktuellen Vergangenheitsbewältigung. Unserer Meinung nach gibt es 15 Spiele, die sich besonders dauerhaft in die Hirne der Gamer gebrannt haben und die nicht nur in diesem Jahr für Aufsehen gesorgt haben, sondern auch insgesamt zu Dauerbrennern taugen oder gar Meilensteine der Spielgeschichte darstellen. Wer mit solchen Superlativen um sich wirft, sollte gute Argumente vorweisen können. Deshalb beginnen wir unsere Reise in die Vergangenheit gleich mit dem Superhit des Jahres, der nicht nur im Vorfeld einem unvergleichlichen Hype ausgesetzt war, sondern auch noch ein Jahr nach der Veröffentlichung in den USA immer in den Top 10 der Verkaufscharts zu finden ist.
Ihr wisst natürlich schon, wovon die Rede ist: World of WarCraft. Das Online Rollenspiel hat sich zu einem Phänomen entwickelt, bereits über fünf Millionen Gamer auf der ganzen Welt (davon mehr als drei Millionen in China!) nehmen an dem Abenteuer in der Fantasywelt von Azeroth teil. Wahnsinn!

Dabei hat Entwickler Blizzard das MMORPG-Rad eigentlich nicht neu erfunden. Die meisten Features gab es so, öder so ähnlich, schon bei anderen Genre-Vertreten. Doch der kalifornischen Spieleschmiede ist es gelungen, eine völlig neue Zielgruppe zu erschließen und zum Kauf des Spiels zu animieren. Das Zauberwort heißt hier wohl zum einen gelungenes Selbstmarketing, das sich mithilfe von Fansites zu einer Lawine entwickelt hat. Zum anderen ist aber auch die Eingängigkeit des Spiels, die auch Anfängern erlaubt schnellen Zugang zum Genre zu finden, dafür verantwortlich, dass es derart erfolgreich ist. Doch die Entwickler werden sich auf ihrem Erfolg und ihren Meriten nicht ausruhen dürfen.

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Schon im nächsten Jahr kommen viele interessante neue Titel auf den Markt, die dem Branchenvorreiter den Platz an der Sonne streitig machen wollen. Kein Wunder, prognostizieren Marktanalysten bis zum Jahr 2010 ein Gesamtvolumen von 1 Mrd. Dollar p. a. (derzeit etwa die Hälfte). Da wo WoW seine größte Schwäche hat, den Spieler-gegen-Spieler-Modus (PvP), setzt ein anderes Online Rollenspiel an. Das Gameplay von Guild Wars fokussiert sich fast ausschließlich auf diesen Aspekt, der von vielen Spielern geliebt wird. Wer sich lieber mit menschlichen Gegnern auseinander setzt als mit NPCs (Non Player Charakter) bekommt hier genau das Richtige geboten.Im Verbund mit anderen Spielern werden hier Schlachten ausgetragen, wie sie bei anderen MMORPGs bisher so noch nicht geboten wurden. Außerdem fallen für GW keinerlei zusätzliche Gebühren an - Abo-Kosten gibt es nicht, nur das Game selbst muss bezahlt werden.

Doch natürlich gab es auch Abseits des WoW-Hypes eine ganze Reihe hervorragender Spiele. Das Jahr hielt für fast alle Genres auf dem PC einige herausragende Highlights parat - ob Shooter, Strategie, Rennspiel oder Rollenspiel. Bei den reinrassigen Shootern gab es vor allem drei Spiele, die sich in die Herzen der Fans ballern konnten: F.E.A.R., Call of Duty 2 und das auf Multiplayergefechte ausgelegte Battlefield 2. Wenn man so will, setzte F.E.A.R. den Trend fort, den Doom 3 im vergangenen Jahr eingeläutet hatte und stellt wohl der Gipfel des derzeit visuell Machbaren dar. Hervorragende Effekte paarten sich hier aber nicht nur mit einer unglaublich dichten und packenden Atmosphäre, auch die Story war vergleichsweise überzeugend.

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Und das obwohl inhaltlich nicht wirklich Innovatives geboten wurde. Doch die Art und Weise der Erzählung, zwischen Suspense-Krimi und Splatter-Horror ließ auch erfahrenen Gamern das Blut in den Adern gefrieren.

Den Innovationspreis 2005 wird auch Call of Duty 2 nicht einsacken, dafür konnte der WW-II-Shooter aber erneut mit einer sehr guten Story-Kampagne überzeugen, die das Kriegsgeschehen teilweise beängstigend real darstellt. Ob an der russischen Front, in der Wüste Nordafrikas oder in der Normandie - Langeweile kommt zu keiner Zeit auf.

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Von überall regnen Bomben, Geschosse, Granaten und andere todbringende Dinge auf den Spieler ein und geben ihm kaum einmal Zeit zum Verschnaufen. Das I-Tüpfelchen auf einer hervorragenden Präsentation sind jedoch die Soundeffekte, die den Realismus praktisch erfühlen lassen. Der Wahnsinn des Krieges wird sich in einem Spiel kaum realistischer darstellen lassen.

Mit einer ebenso hervorragenden Präsentation und grafisch sogar noch ein Stück besser produziert, kam im Frühsommer Battlefield 2 daher und musste sich den hohen Erwartungen der Fans stellen.Schnell wurde klar, dass der Mehrspieler-Shooter fast alle Erwartungen nicht nur erfüllen konnte, er übertraf sie mit neuen Features wie dem "Commander", der beispielweise Luftschläge anordnen kann. Die Vielfalt an Einheiten, Panzern, Hubschraubern und anderen Vehikeln in Kombination mit bis zu 64 Spielern gleichzeitig, machten BF 2 völlig zu Recht zu einem der beliebtesten Online Games des Jahres. Leider gab es einige Abzüge in der B-Note, die durch technische Probleme ausgelöst wurden und nur mit einigen Patches langsam in den Griff bekommen wurden.

Stichwort Patchpolitik. Immer öfter scheinen die Hersteller mit halbgaren Produkten auf den Markt zu kommen. Nicht anders ist zu erklären, dass schon vor der Veröffentlichung von vielen Spielen Updates veröffentlicht werden, die Fehler ausmerzen sollen, die eigentlich schon während der Produktionsphase eliminiert werden sollten.Den Vogel schossen die Entwickler von "Bet on Soldier" ab, die doch glatt einen Tag nach der Veröffentlichung des Spiels einen 800 MB-Patch publizierten. Damit wurde praktisch das Game noch einmal an die erstaunten Käufer ausgeliefert. Nicht viel besser machten es viele andere Hersteller, die scheinbar auf Teufel komm raus ihre Games nach dem Motto "Nach uns die Sinnflut" veröffentlichen.

Einige Spiele waren auch noch Monate nach dem Release fast unspielbar, so zum Beispiel das Rollenspiel The Fall - Last Days of Gaia. So kann es nicht weitergehen! Die Spieler sind Kunden und verdienen mit Respekt behandelt zu werden. Unfertige Software zu veröffentlichen zeugt aber genau vom Gegenteil. Wenn diese Praxis fortgeführt wird, darf sich die Spieleindustrie über einbrechende Umsätze nicht wundern, es ist die logische Konsequenz dieser verfehlten Produktpolitik.

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Auch verschiedene Spitzenspiele waren leider von diversen Unzulänglichkeiten dieser Art geplagt. Ein gutes Beispiel dafür ist Civilization IV. Der Aufbau/Strategiehit von Sid Meier konnte mit seinem erneuerten Gameplay rundum begeistern und sorgte vermutlich für dutzende Anrufe bei der Seelsorge für Suchtkrankheiten. Zudem war es deutlich zugänglicher als in der Vergangenheit und konnte nicht nur Civ-Veteranen für sich gewinnen, auch Neulinge fanden sich schnell in der historischen Welt zurecht. Doch auch dieses Spiel musste erst mit einigen Updates ausgerüstet werden, bis es zufrieden stellend funktionierte. Der womöglich größte Konkurrent im Kampf um den Genrethron ist Age of Empires 3, der mehrere Jahre bis zur Fertigstellung benötigte.

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Die Wartezeit lohnte sich aber: Grafisch ist es ein mehr als beeindruckendes Spiel, das den Gamer mit einer ausgefeilten Story-Kampagne in seinen Bann schlägt. Allein die Schiffsschlachten: Jede Kanonenkugel ist zu sehen. Beim Einschlag der Geschosse fliegen Schiffsplanken die Gegend fliegen, der Aufschlag der Wrackteile verursacht im Wasser Fontänen - geil! Wer sich zwischen diesen beiden hervorragenden Spielen nicht entscheiden kann, darf auch ein Blick auf Empire Earth 2 werfen.Das im Frühjahr erschienene Spiel kann zwar nicht ganz mit den visuellen Schmankerln der beiden Hits mithalten, überzeugt dafür aber mit einer interessanten und absolut gelungenen Mischung aus Echtzeitstrategie und rundenbasiertem Aufbauspiel in einem historischen Kontext.

Die Titel dieser drei Spiele machen ein weiteres Problem der Spieleindustrie deutlich: Zu wenig Innovation. Die Hersteller produzieren lieber einen zweiten, dritten oder vierten Teil einer mehr oder weniger erfolgreichen Spielereihe, anstatt mal etwas Neues auszuprobieren. So gut viele Fortsetzungen es auch dieses Jahr wieder geworden sind, oft wird uns nur dasselbe Spielprinzip auf einem neuen technischen Niveau angeboten. Auf die Dauer ist auch das nicht mehr wirklich spannend. Wenig spannend sind auch in diesem Jahr die meisten Filmumsetzungen gewesen, die in der Regel halb gar daher kommen und zu oft präsentiert werden, als wären sie unter Zeitdruck entstanden.Folgerichtig hat es auch keins der vielen Film-Spiele eine Spitzenwertung abbekommen. Und wo wir schon am Meckern sind: Warum werden immer noch viele Spiele auf CDs ausgeliefert? Alle neuen Rechner werden schon lange mit DVD-Laufwerken ausgeliefert, reine CD-Laufwerke gibt es kaum noch. Es wäre an der Zeit sich davon zu verabschieden und uns Veröffentlichungen zu ersparen, die auf vier oder mehr CDs in den Handel gelangen.

Auch die Rollenspieler sind diesmal nicht wirklich zu kurz gekommen, richtige Spitzenspiele waren aber doch rar gesät. Das mit vielen Vorschlusslorbeeren und hohen Erwartungen bedachte Fable - The Lost Chapters (eine Xbox-Umsetzung) konnte die Erwartungen nur teilweise erfüllen. Zwar bietet es einige interessante Aspekte wie die sichtbare Alterung der Spielfigur, der man auch ansieht, ob sie Gut oder Böse ist. Auf der anderen Seite war das Gameplay zu oberflächlich und obendrein die Spieldauer für ein Rollenspiel deutlich zu kurz.

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Viel überzeugender war da der Adventure-Überraschungshit Ankh. Ein Zitat aus unserem Review-Fazit beschreibt eigentlich schon fast alles: "Ankh ist eine Perle! Wer schon seit Jahren auf einen würdigen Nachfolger zu Monkey Island und Konsorten wartet, sollte das Spiel bereits auf seinem PC installiert haben".

Die witzigen und spannenden Abenteuer des jungen Assil brachten neuen Schwung ins Genre - mehr davon! Ähnlich innovativ gingen die Entwickler von Fahrenheit vor, einem Rollenspiel, bei dem der Spieler fast schon das Gefühl bekommt einem interaktiven Film beizuwohnen.

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Das Gameplay verwöhnt und verwirrt mit parallelen Handlungssträngen und versucht abseits ausgetretener Genrepfade die Story voranzutreiben, bei dem der Spieler die Unschuld eines des Mordes verdächtigten beweisen soll. Das Game wurde selbst in der eher spielekritischen Presse hoch gelobt. Ein sehr gutes Sequel wurde mit Dungeon Siege 2 veröffentlicht, dass als Action-Rollenspiel viele Anhänger finden konnte. Zwar ist es den "Hardcore"-Rollenspielern mit seinem Fokus auf Hack 'n Slash-Gameplay zu anspruchslos, doch die Mischung aus spannender und umfassender Story mit unzähligen Nebenquests, sehr zugänglichem Spielsystem, das auch für Anfänger geeignet ist, und zeitgemäßer 3D-Optik sorgt für anhaltenden Spielspaß.Davon können auch zwei Rennspiele reichlich anbieten. Zum einen ist da Need for Speed: Most Wanted zu nennen. Die gelungene Fortsetzung der Rennspielreihe wurde vom Untergrund und nächtlichen Rennen (endlich) wieder ans Tageslicht befördert und glänzt mit motivierendem Gameplay, prachtvollen visuellen Effekten und unglaublich spannenden Straßen-Verfolgungsjagden mit der Polizei.

So machen Straßenrennen richtig Spaß! Aber auch wer sich lieber Rennen auf dafür vorgesehenen Strecken liefert, bekam mit GT Legends das richtige Spiel serviert. Die fotorealistischen Fahrzeuge des Spiels ließen so manchen Gamer ungläubig auf den Bildschirm starren. Noch dazu verfügt das Spiel über ein einsteigerfreundliches Spielsystem und einen hervorragenden Sound. Obendrein gibt es eine Menge freischaltbarer Luxuskarossen aus den 60er und 70er Jahren. Rennspiel-Herz, was willst du mehr?Zwei Spiele, die nicht ganz in die oben genannten Kategorien einzuordnen sind, aber trotzdem in diesem Rückblick nicht fehlen dürfen sind Grand Theft Auto: San Andreas und Silent Hunter 3. Während GTA: SA die Spieler mit einer abwechslungsreichen Story und verrücktem Gameplay in seinen Bann zieht und viele Kritiker wegen seiner gewalttätigen Einlagen auf den Plan ruft, sind viele Spieler von dem Genre-Mix aus Rennspiel und Action- Rollenspiel begeistert. Und das obwohl es visuell schon lange nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist. Wer sich lieber auf Schleichfahrt begibt, anstatt wild ballernd durch die Gegend zu rennen, der findet bei Silent Hunter 3 eine Simulation der Spitzenklasse. Unmengen an Details beschäftigen den Gamer Stunde um Stunde und sind in dieser Form bisher unerreicht gewesen. Stille Wasser sind tief heißt es und dieses Spiel lässt jede Menge Platz für den Spieler, um darin zu versinken.Aber hoffentlich nicht zusammen mit dem U-Boot! Soweit die Zusammenfassung des PC-Jahres, demnächst könnt ihr bei uns auch die Highlights im Videospiel-Sektor erleben.