Während sich die einen noch fragen, ob sie lieber um deutsche oder amerikanische Schlagersänger trauern möchten, und die anderen sich überlegen, auf welche Weise sie sich binnen der nächsten Tage möglichst effektiv die stummeligen Finger wegsprengen, werfen wir einen kleinen Rundum-Jahresrückblick auf 2014. Also denkt euch an dieser Stelle einfach Floskeln wie „Es war ein bewegtes Jahr!“ und „So jung kommen wir nie wieder zusammen!“ und lasst uns direkt loslegen.

Alles neu macht der Januar, Februar, März...

Beginnen wir mit ein paar neuen Titeln, die dieses Jahr erschienen und die sich, so wollen wir doch hoffen, langfristig zu spannenden und gesunden Franchises entwickeln. Es wäre jedenfalls um manche Titel eine wahre Schande. Spontan sei Sunset Overdrive genannt, das nicht nur, alle pseudocoole Radicalness außen vorgelassen, ein ziemlich lustiger Jet-Set-Radio-Erbe ist, sondern in das auch immense Ressourcen für Marketing gepumpt wurden.

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2014 gab es viele neue Franchises zu bewundern.
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Damit stand es dieses Jahr nicht allein. Titanfall etwa leidet mittlerweile am Problem vielen Multiplayer-Shooter, nämlich mangelnder Langzeitmotivation, brachte aber etwas frischen und immens hochwertig produzierten Wind in das Shooter-Genre, sodass wir sogar eine Rekordwertung von 95% vergaben (an dieser Stelle einen lieben Gruß an Dom!). Das Problem mit der Langzeitmotivation hatte und hat auch das etwas grindig geratene Destiny, dem wahrscheinlich zum Verhängnis wurde, dass sich viele Leute von den Halo-Eltern Bungie etwas mehr versprachen.

Ebenfalls nicht die Erwartungen aller Leute erfüllen konnte Watch Dogs, was unter Anderem dem immensen Hype nach dem ersten gezeigten Material und der Ernüchterung bei der dann etwas abgespeckten Retail-Version geschuldet sein dürfte. Dennoch waren sich viele einig: Wenn man noch ein bisschen schraubt, dann wird die Reihe, falls es denn eine wird, großartig. Wir drücken die Daumen. Ich hoffe auch, dass mittlerweile alle Leute mitbekommen haben, dass Mittelerde: Mordors Schatten nicht einfach „Assassin's Creed in Mittelerde“ ist, sondern ein wirklich cooles Game mit einem sehr eigenen Spielgefühl.

Selbst die großen Spiele haben sich dieses Jahr an Neuerungen versucht. Wie immer gab es zahlreiche Fortsetzungen, ein Trend, der ebenso ermüdend wie unaufhaltsam ist. Aber offensichtlich haben selbst die Cash-Cow-Franchises mittlerweile geschnallt, dass allein der Name nicht reicht, um ein Publikum dauerhaft bei der Stange zu halten.

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Manch einer besann sich auf alte Tugenden.
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Die Ergebnisse dieser Erkenntnis waren durchaus durchwachsen, werden von uns aber prinzipiell als gutes Zeichen gesehen. In Advanced Warfare konnte man mit Jetpacks, modularen Granaten und derlei Schnickschnack mehr ein wenig Schwung ins durchgescriptete Spektakel bringen. Assassin's Creed Unity hat endlich sein gesamtes Kampfsystem einmal abgerissen und neu aufgebaut, auch beim Klettern wurde viel geschraubt – nur schade, dass ein Großteil der Spieler mit spaßzerstörenden technischen Problemen zu kämpfen hatte. Und die Kollegen von Bioware haben bei Dragon Age Inquisition einen Spagat zwischen dem schnelleren und dynamischeren Kampfsystem des zweiten Teils und den epischen Ausmaßen des ersten Teils versucht – ein Experiment, das aufgegangen zu sein scheint.

Es ist definitiv zu früh, um „Revolution!“ zu brüllen, aber vielleicht erleben wir hier den nächsten organischen Schritt in der Entwicklung des Mediums. Erst musste es zu sich selbst finden, dann wurde es größer und jetzt, da die alles vereinnehmende Blase mit der immer selben Erfolgsformel auf etwas Gegenfeuer stößt, wendet man sich möglicherweise von den alten Tricks ein bisschen ab und tatsächlicher Innovation zu. Man kann es nur hoffen und gespannt auf 2015 blicken.

Die Crowd, das Funding und andere, die Indie Bresche schlagen

Ebenfalls dieses Jahr rollten viele der „großen“ und namhaften Vertreter der ersten Kickstarter-Welle um die Ecke und, was uns sehr freut, lieferten einige wirklich schöne Spiele ab. Gut, Trendsetter Double Fine hat nach wie vor Probleme, den zweiten Teil von Broken Age abzuliefern, was umso ärgerlicher ist, weil der erste Akt richtig schön, wenn auch spielerisch banal war.

Als Ausgleich gaben sie der Welt Massive Chalice, das zumindest mich persönlich eine ungesund lange Zeit vor den Rechner fesselte. Und als Ausgleich dazu brachten sie Spacebase DF-9 raus, das nach Einschätzung aller Gamer, mit denen ich drüber geredet habe, einfach unfertig und frech schlecht ist. Man hat es nicht leicht mit Tim Schafers Studio.

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Die erste große Welle von Crowdfunding-Spielen hielt in etwa, was sie versprach.
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Dafür gab es andere tolle Vertreter aus dem Indie- und Crowdfunding-Segment – zu viele, um sie alle aufzuzählen. Mir persönlich würde zum Beispiel The Banner Saga einfallen, das auf seine Art eindrucksvoll bewies, dass weder rundenbasierte Taktik noch oldschoolige RPG-Hybriden weg vom Fenster sind (in dieselbe Kerbe schlugen dieses Jahr Divinity: Original Sin und Wasteland 2, die zwar über Crowdfunding finanziert, aber streng genommen keine Neugründungen von Franchises sind).

Ich hatte persönlich viel Spaß mit Nidhogg, einem ebenso merkwürdig benannten wie saulaunigen Duell-Plattformer, der so ziemlich aus dem Nichts kam und doch für stundenlangen Koop-Spaß auf der heimischen Couch sorgte. Dieser Titel hat, wie viele andere in der Indie-Szene, auch wieder einmal schön aufgezeigt, dass Spielkonzepte nicht komplex oder aufgebauscht sein müssen, damit sie Spaß machen – sie müssen einfach nur stimmig sein. Daher funktionieren auch Titel wie Octodad, der Goat Simulator oder... seufz, „I am Bread“. Also, wenn man zu letzterem genötigt wird.

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Kleine, feine Spiele über ernste Themen - vor gar nicht so langer Zeit noch nicht denkbar, jetzt allerorten.
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Überhaupt zeigt sich im Segment der kleineren Spiele – manche Indie, manche nicht – dass wir mit dem Medium Games einen Punkt erreicht haben, in dem man ernste, unangenehme Themen aufarbeiten und interessant diskutieren kann. Titel wie This War of Mine, das ganz bewusst keinen Spaß machen soll, weil es den Kriegsalltag darstellt, sind dafür ebenso symptomatisch wie der Grenz- und Überwachungssimulator Papers, please. Und auch, wenn es als Titel mit Publisher aus dem Rahmen fällt, sei in dieser Sammlung auch Valiant Hearts lobend erwähnt – die Bedrückung und den Schrecken des Ersten Weltkriegs als putziges Adventure ausgedrückt, das muss man sich erstmal trauen und dann auch noch schaffen. Nichts gegen tolle Spiele wie Verdun, aber dieses punktet eben doch einfach in einer anderen Kategorie.

Auch ein erfreulicher Trend, wenn auch noch etwas verhalten, sind die sich entwickelnden Spiele für Smartphones und Tablets. Ehemals als künstliche Verlängerung von Klopausen ohne Anspruch und Räubergrube für Freemium-Abzocke verschriehen, kann man sich jetzt unterwegs ein paar richtig feine Games geben. Unsere Favoriten aus diesem Jahr: Monument Valley, in dem man mit optischen Täuschungen und unmöglichen Objekten interagieren muss, um Puzzles zu lösen, und Calculords, ein Sammelkarten-Duell mit viel Humor, in dem man zur Beschwörung seiner Einheiten mathematische Gleichungen einsetzen muss. Tolle Ideen, von denen wir gerne im kommenden Jahr noch mehr sehen möchten.

Und alle so: „meeeeh“

Ja, die Industrie befindet sich im Wandel, und 2014 scheint eines dieser Übergangsjahre zu sein, in denen sich zwar prinzipiell viel tut, in denen aber die großen Jubelschreie ausbleiben. Dafür gab es einiges Strinrunzeln und besorgte Blicke. Die gute Nachricht: Noch gibt es Gaming. Die schlechte: Keiner kann sagen, wie es sich noch entwickeln wird.

Als beispielsweise der mittlerweile immens populäre Streaming-Service Twitch im September vom Großhandels-Riesen Amazon für etwas unter einer Millarde US-Dollar gekauft wurde, war die Besorgnis verständlicherweise groß, was das für die Zukunft und relative Unabhängigkeit Twitchs bedeuten würde. Bislang ist noch alles beim Alten, aber es wird sich 2015 zeigen müssen, ob das auch so bleibt. Jedenfalls war die initiale Reaktion ein ziemlich deutlich vernehmbares „Gottseibeiuns!“, vielleicht auch bedingt durch die vorherige News, dass Facebook sich den VR-Guckkasten Oculus Rift gekrallt hatte.

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Einige Größen der Industrie machten dieses Jahr einen guten Deal.
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Und da wir gerade bei größeren Anschaffungen sind: Microsoft höchstpersönlich verleibte sich dieses Jahr das Studio Mojang ein, das man für eine Sache und ausschließlich diese kennt, nämlich für Minecraft. Dass die Ausschlachtung dieser genialen Marke zukünftig also nicht geringer werden wird, kann man sich vorstellen – selbst Telltale sind mittlerweile auf den klotzigen Zug aufgesprungen und machen ein Adventure draus. Die für Firmen- und Spielgründer Markus Persson erfreuliche Kehrseite ist natürlich, dass er sich erst kürzlich ein obszön gewaltiges Haus in den USA kaufen konnte. Es sei ihm gegönnt.

Die anfangs erwähnte Experimentierfreudigkeit gewisser etablierter Franchises zeigte sich auch in der Firmenpolitik großer Unternehmen. Amazon und Twitch hatten wir schon erwähnt. Von Seiten Nintendo gab es einige Entscheidungen, die kaum anders als „interessant“ genannt werden können. So spalteten sie ihre Handheld-Community, indem sie den New 3DS ankündigten. Das kleine Teil soll in der Lage sein, bestimmte Titel abzuspielen, die dem normalen 3DS und 2DS verwehrt bleiben – verständlich, dass das viele Nintendo-Fans ärgert.

Auch andere Marketing-Entscheidungen, etwa der berüchtigte Mercedes-DLC für das neue Mario Kart, sorgten für hochgezogene Augenbrauen. Dafür wurde allerdings das Line-Up der Wii U weiter kräftig ausgebaut (Bayonetta 2, fuck yeah!) und sogar mit dem kompetitiven Shooter Splatoon ein neues Franchise angelündigt. Da können sie dann auch meinethalben Crossover zwischen Zelda und Dynasty Warriors rausbringen.

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Selbst Blizzard plant, auf neuen Pfaden zu wandeln.
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Je größer die Firma, desto größer die News, und es ist also kein Wunder, dass Blizzard für Schlagzeilen sorgte. Das Sammelkartenspiel Hearthstone weist mittlerweile deutlich mehr Komplexität auf als noch zu Anfang und ist fester Bestandteil des Casual-Alltags vieler Spieler, nicht nur bei Blizzard-Fans. Was schon für mehr Aufsehen sorgte: Nach jahrelangem Teasen und Flirten blieben die Kalifornier sich selbst und ihren Qualitätsstandards treu, sagten öffentlich, dass das lange angekündigte MMO Titan ihnen einfach nicht gelingen will und dass sie es sein lassen. Nicht erfreulich, aber wir ziehen doch den Hut vor der schweren Entscheidung. Als Ausgleich wurde auf der Blizzcon der Team-Shooter mit MOBA-Anleihen Overwatch angekündigt – ein zumindest interessantes Trostpflaster, das auch zeigt, dass man sich nicht nur auf den Lorbeeren ausruht.

Eine aktivere Entwicklung würden wir uns für 2015 auch für die aktuelle Konsolen-Generation wünschen, denn in der Hinsicht sah es im letzten Jahr doch etwas mau aus. Abgesehen von Ports größerer Spiele wie The Last of Us warten viele von uns immer noch auf den nächsten Next-Gen-Knaller – ein Umstand, den wir in unseren Rückblicken für die Xbox One und PS4 näher beleuchtet haben. Ein Blick auf die Release-Liste des nächsten Jahres verspricht Abhilfe, aber wir haben auch wirklich lange und geduldig gewartet. Und sollten wir nicht auch mal wieder was von der Steam Machine hören?!

Skandal!

Es wäre natürlich kein echtes Spielejahr ohne die angemessenen Skandale, oder was auch immer die Klatschblättchen dafür halten. Denn wenn es eines gibt, dass wir mehr lieben als Spiele, dann ist es, uns über die Geschehnisse in der Spieleszene aufzuregen. Ob der jeweilige Prinzipienklopper nun quadratische Augen oder ein Herz aus Graubrot hat, ist dabei relativ wumpe.

Dieses Jahr stachen vor allem zwei unangenehme Skandale hervor. Da wäre zum einen der durch den unappetitlichsten Mixer aller Zeiten gejagte Wir-beschmeißen-uns-gegenseitig-mit-Buddelförmchen-Konflikt namens GamerGate – denn wenn man nicht das Suffix „-gate“ anhängen kann, dann ist der Skandal nicht der Rede wert. Die ganze Chose begann ursprünglich mal so: Eine Indie-Spieleentwicklerin betrog ihren Freund, was niemanden etwas angehen würde, allerdings dadurch kompliziert wurde, dass ihr jetziger Ex publizierte, dass einige der Affären Redakteure bei amerikanischen Games-Seiten waren – auch Seiten, auf denen die Spiele der Dame positiv besprochen wurden.

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Mit ihr ging einer der hässlichsten Skandale des US-Spielejournalismus los: Zoe Quinn.
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Wenn ein Schneeball erstmal rollt, dann nimmt er alles mit und gewinnt an Größe. Irgendwann, sehr schnell, besteht er dann kaum noch aus Schnee, sondern vor allem aus Unrat, ist dafür aber umso größer. In einer Debatte, die rasant schnell dermaßen toxisch, unüberschaubar und krakeelig wurde, dass man selbst als wohl informierter Gamer die Lust an der ganzen Nummer verlor, wurden schon bald wild durcheinander solche Themen wie Integrität im Spielejournalismus, Misogynie, die Indie-Szene und auch ein paar völlig unzusammenhängende Themen derart verwurstet, dass das eigentliche Thema – der Korruptionsskandal – weitgehend in den Hintergrund trat.

Das Problem besteht nach wie vor und abgesehen von ein paar wenigen masturbatorischen Zynikern haben sich alle einigermaßen beruhigt und beginnen, die einzelnen wichtigen Themen mit der ihnen jeweils zukommenden Vernunft und Ernsthaftigkeit zu besprechen. Warum man allerdings erst die Phase überstehen muss, in der Leute wie Zoe Quinn und Anita Sarkeesian wegen Morddrohungen aus ihrer Wohnung flüchten, bevor man die Phase erreicht, in der man mit ihnen wie mit Menschen redet, kann keiner so recht erklären. Es kann ja nun unmöglich am mangelnden Reifegrad der Publikums liegen, nicht wahr?

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Wir haben den geschmackvollsten Screenshot genommen, den wir finden konnten.
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Der andere große Aufschrei dieses Jahr kam, als ein polnisches Studio ein Spiel ankündigte, in dem ein grimmiger Jackie-Estacado-Verschnitt die Schnauze voll vom Leben hat und beschließt, vor seinem unweigerlichen Ende so viele Leute wie möglich mitzunehmen. Die Reaktionen auf Hatred waren natürlich heftig und doch erstaunlich durchwachsen. Manche nahmen das Spiel in Schutz, andere verdammten den noch kommenden Amoklauf-Simulator und wieder andere sahen das Ganze als einen transparenten Versuch, Hype zu generieren.

Wir näherten uns der Angelegenheit, indem wir die Macher Destructive Creations direkt kontaktierten und einige Fragen stellten. Das Ergebnis ist ein Interview, das ihr hier lesen könnt. Ansonsten wollen wir keine weiteren Kommentare abgeben – das Interview steht für sich und ehrlich gesagt sind wir alle von dem Thema etwas ermüdet, woran auch der Bäumchen-wechsel-dich-Tanz nichts geändert hat, den Steam kürzlich mit dem Spiel vollzogen hat: Hatred war sehr erfolgreich greenlighted, wurde dann zurückgezogen und anschließend von Gabe Newell persönlich rehabilitiert. Wir haben alle unsere Meinung dazu, aber zu dem Thema ist eigentlich alles gesagt.

In eigener Sache

Zum Abschluss möchten wir noch ein paar Worte in eigenen Sache verlieren. Wie jedes Jahr gab es auch 2014 bei gamona ein paar Entwicklungen, Erfolge und Misserfolge. Wir haben uns von ein paar Kollegen und Freunden verabschiedet und dafür neue begrüßt, wir haben weiter an der Qualität der Seite gearbeitet und haben in dieser Hinsicht auch für 2015 noch einige Überraschungen für euch in petto.

Vor allem haben wir ein paar persönliche Meilensteine erreicht, die uns immens freuen. Unser Youtube-Kanal wächst stetig an, wird mit ebenso fachmännisch gemachten wie dilletantisch moderierten Formaten gefüllt und hat, was uns das Herz wärmt, mittlerweile Abonnenten im vierstelligen Bereich. Und auch unsere über 20000 Likes auf Facebook, wo wir euch hauptsächlich mit zufällig ausgewähltem Nonsens, darüber hinaus aber auch mit wichtigen Neuigkeiten aus der Szene und Beiträgen auf der Seite versorgen, lässt unsere verfetteten Herzen in der Brust vor Stolz anschwillen.

Aber all das ist natürlich nicht unser Verdienst, sondern vor allem eurer. Wir möchten uns, was wir viel zu selten tun, an dieser Stelle ehrlich und aus tiefem Herzen bei euch allen bedanken, dass ihr dieses Jahr mit uns verbracht habt und hoffentlich vorhabt, mit uns auch 2015 zu verbringen.

Egal, ob ihr uns schon seit Jahren die Treue haltet oder neu dazugekommen seid, ob ihr alles querbeet guckt und lest oder einfach ein Lieblingsfeature habt, zu dem ihr zurückkehrt, ob ihr Daumenakrobaten, PC-Master-Race-Anhänger oder popcornsüchtige Cineasten seid, ob ihr uns über Gebühr lobt oder uns auch mal richtig Feuer und Kritik gebt: Ihr rockt, allesamt. Wir könnten diesen Job, den wir lieben, nicht ohne euch, euer Interesse und eure Unterstützung machen, und unser Ziel für das nächste Jahr ist es, für euch noch besser zu werden, damit wir nicht nur genausoviel Spaß miteinander haben wie bisher, sondern noch viel, viel mehr.

Egal, wie ihr den Jahreswechsel begeht und wohin es euch verschlägt: Wir hoffen, ihr kommt gut ins neue Jahr, habt viel Spaß und guckt 2015 wieder bei uns vorbei. Wir erwarten euch mit Milch, Keksen und einer ganzen Ladung guter Laune und Dankbarkeit.

Guten Rutsch!

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