In der vergangenen Woche wurde mit Iron Fish ein spannendes Projekt angekündigt, das als "psychologischer Tiefsee-Thriller" beschrieben wird. Zu finden ist es auf Steam Greenlight und lässt euch in die Haut von Cerys schlüpfen, die als Tiefseeforscherin für die britische Marine tätig ist.

Sie setzt hochmoderne Ausrüstung ein, um die Tiefen des Ozeans zu erkunden – eine noch unbekannte Welt voller Gefahren. Dabei trifft Cerys natürlich auf bislang niemals gesehene Kreaturen, während die Frage im Raum steht, was davon noch Wissenschaft und was Mythen sind. Zudem wird man im Laufe des Spiels unbeantwortete Fragen von Cerys Vergangenheit auflösen.

Die Umgebungen in Iron Fish unterscheiden sich jeweils eindeutig. So schwimmt man an farbenfrohen Korallenbänken vorbei und muss sich auch düsteren Abgründen stellen. Zur Ausrüstung gehören unter anderem Leuchtsignale und ein Sonar.

Zum Einsatz kommt die Unreal Engine 4. Producer Lottie Bevan zufolge sind Horrorspiele einfacher zu entwickeln, wenn es heißt: "Du gegen irgendetwas Fieses. Oh, wir müssen nicht erklären, warum es in Ordnung ist, ihm ins Gesicht zu ballern." Egal ob das nun die Mutanten in Resident Evil, die Nazis in Wolfenstein oder auch das "psychosexuelle Zeug in Alien" sei.

Aber er habe niemals ein Horrorspiel gespielt, das von den Spielern möchte, dass sie die Dinge respektieren, die die Spieler versuchen zu töten. Die Spielfigur Cerys besitzt keine Waffe. Laut Bevan sei es eine Herausforderung beim Design. Man gebe dem Spieler keine Panzerfaust in die Hände und sage ihm, dass er nun alles hochjagen solle.

"Zum einen, viel Glück, das bei 11.000 Meter unter Wasser zu tun. Zum anderen ist es viel interessanter, die Spieler bei jenen Dingen - weit über der menschlichen Vorstellungskraft liegend - zum Staunen zu bringen, von denen sie vermutlich wie einen Käfer zerquetschen werden könnten."

Erscheinen soll Iron Fish im vierten Quartal 2015 für den PC.

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