Angry Birds und Tiny Wings bekommen massive Konkurrenz auf dem iPhone. Der neuste Renner kommt aus Korea und nennt sich Air Penguin. Spielprinzip und Aufmachungen sind ähnlich wie bei den bereits bekannten Spielen. Man surft also auf der Welle des Erfolgs mit.

iPhone 4 - Air Penguin wird beliebtestes Spiel im App Store

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Auch wenn die Haie böse wirken, so sind sie doch in der gleichen, niedlichen Grafik wie der Rest des Spiels gehalten.
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Dabei ist das Spielprinzip des, von dem koreanischen Entwicklungsstudio Gamevil produziert wurde, nicht viel aufwendiger, als das der vergleichbaren Spiele. Man steuert einen Pinguin, mit dem man springen und über verschiedene Eisschollen surfen muss, bis man das Ziel am anderen Ende des Parcours erreicht oder beim Versuch stirbt. Der Parcours scrollt dabei der Länge nach über das iPhone. Man kann während des Spiels Gegenstände wie Fische einsammeln und gegen andere hilfreiche Dinge eintauschen. Bevor man allerdings die entsprechenden Hilfsmittel erworben hat, bedeutet es den sicheren Tod, wenn man ins Wasser fällt, auf eine gebrochene Eisscholle rutscht oder von einem Hai gefressen wird. Dafür kann man es aber direkt noch einmal probieren.

Eine weitere Besonderheit ist, dass es sich dank der Ein-Hand-Bedienung durchaus auch einfach unterwegs spielen lässt. Man kann den Pinguin ohne große Probleme durch Schütteln oder Kippen des iPhones durch den Parcours steuern. Dadurch erhält man eine größere Kontrolle, wenn man ihn ein wenig vorwärts schubst oder auch einfach mit einer stärkeren Kippbewegung ein wenig mehr in Fahrt bringt. Gleitet er über einen Eisberg, muss man ein wenig nach links oder rechts kippen, um ihn zu steuern und ein paar Walrössern auszuweichen. Wenn man auf einer Schildkröte surft, funktioniert das ganz genauso.

Die Grafik ist dabei recht niedlich. Der Pinguin, die Haie, Eisberge und Walrösser sind allesamt in einer recht einfach gemachten Cartoon-Grafik, die Farbgebung ist großteils blau-weiß gehalten (was symbolisch die Kühle des Eises der Umgebung abbildet). Es gibt sowohl einen Story-Modus, bei dem verschiedene Herausforderungen gemeistert werden müssen, als auch einen unbegrenzt spielbaren Modus, bei dem man einfach ausprobieren kann, wie weit man so kommt.

Damit reiht sich Air Penguin in die Serie der Mini-Spiele ein, deren Hauptcharaktere vogelartige Wesen sind, die durch eine auf niedlich getrimmte Cartoon-Landschaft gesteuert werden müssen. Es bleibt abzuwarten, wie gut das Prinzip ankommt und ob es die aktuell verfügbaren Spiele in ähnlicher Machart tatsächlich aus den Charts verdrängen kann.