Nachdem Gizmodo-Redakteur Jason Chen den Prototypen des iPhone 4G käuflich von einem Finder erworben hatte und daraus eine große Enthüllungsstory schrieb (wir berichteten), wurde sein Haus bereits am vergangenen Freitag von der Polizei durchsucht. Dabei wurden PCs, Server und auch ein iPad beschlagnahmt.

iPhone - iPhone 4G: Hausdurchsuchung bei Gizmodo-Redakteur

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Links der Prototyp des iPhone 4G.
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Gawker Media, die Mutterfirma von Gizmodo, geht davon aus, dass bei der Hausuntersuchung gegen verschiedene Gesetze verstoßen wurde. In dem Durchsuchungsbefehl stand nämlich lediglich, dass sie nur Material beschlagnahmen dürfen, das etwas mit dem iPhone 4G zu tun hat. Außerdem ist Chen durch den Job als Journalist geschützt und muss seine Quelle bzw. den Namen des Finders nicht nennen.

Hinzu kommt, dass Chen seiner Arbeit bei Gizmodo nicht in der Redaktion selbst, sondern außer Haus in einem Arbeitszimmer nachgeht. Trotzdem wurden seine privaten Räumlichkeiten durchsucht. Der zuständige Richter erlaubte es übrigens nicht, die Hausdurchsuchung in der Nacht durchzuführen. Als Chen mit seiner Frau aber um 21:45 Uhr vom Essen kam, waren die Beamten vor Ort und verschafften sich selbst Zutritt zu seiner Wohnung.