Unsere geschätzten Kollegen von Engadget.com hatten die Gelegenheit, mit dem Executive Vice-President der Sales and Marketing-Abteilung des Branchenriesen Nintendo ein Interview zu führen. Das Wichtigste zusammengefasst:

- 18 Monate nach Markteinführung plant Nintendo für seinen Handheld eine Art Generalüberholung in Design und Technik. Selbst nach dem Release des auf Nindendo DS Lite wird weiter an der Optimierung des Gerätes gearbeitet, so dass einem dritten NDS-Modell in der Zukunft nichts entgegen steht. Ein Termin für den NDS-Lite steht jedoch noch nicht fest.

- weit über 1000 Controller der neuen Nintendo Revolution-Konsole wurden vorab an diverse Entwickler weltweit verschickt, damit diese sich an die Besonderheiten der Steuerung und der Usability gewöhnen können.

- Der Revolution wird - im Gegensatz zur XBox 360 und der PS3 - keinen Support für eine High-Definition-Bild-Wiedergabe verfügen. Grund: Bislang hätten die wenigsten Haushalte einen HD-kompatibles Fernsehgerät zu Hause. Ausserdem würden HD-Games auf Nicht-HD-Fernsehern nicht sonderlich gut aussehen. Daher setzt man lieber auf innovative Spiele als auf innovative Techniken.

- Alle auf dem Gamecube erschienen Spiele werden auch auf dem Revolution laufen. Eine Steuerung der Spiele mit dem Revolution-Controller wird indes nicht möglich sein.

- Nintendo ist mit den Verkaufszahlen des GameBoy Micro recht zufrieden. Der Micro macht 10-15% der Gesamt-GB-Verkaufszahlen aus und liegt damit voll in den Planungen von Nintendo.

- Der Name "Revolution" ist weiterhin nur ein Codename für Nintendos neue Konsole. Daher kann es gut sein, dass Nintendo auf der E3 den entgültigen Namen präsentieren wird.