Das CarnegieMelloo Software Engineering Institute warnt in einer Vulnerability Note (Verwundbarkeits Notiz) davor, dass unter bestimmten Bedingungen auch nicht-Windows-Systeme von dem Wurm W32.Blaster/LoveSan betroffen werden können.

Dazu, so heise online, muss allerdings das sogenannte Distributed Computing Environment (DCE) installiert sein. Dies ermöglicht verschiedenen Betriebssysteme untereinander zu kommunizieren und dazu wird unter anderem RPC auf Port 135 benutzt, auf welchen der Wurm zugreift. Dadurch wird DCE zum Absturz gebracht und mit diesem PC können andere Computer nicht mehr kommunizieren.

Während sich derweilen hunderttausende von Anwendern mit den Folgen von W32.Blaster/LoveSan herumschlagen, schiebt Microsoft alle Schuld auf die User. Der Sicherheitspatch habe schon lange zum Download bereit gestanden und es sei auch immer wieder dazu aufgefordert worden, diesen zu installieren, so Microsoft.