Mittlerweile ist bekannt, dass der Internet Explorer nicht gerade die Definition sicheren Surfens im weltweiten Netz ist. Kleinere Sicherheitslücken konnten bislang auch gut mit Patches gefixt werden. Was jedoch gegen diesen neuen Bug - wobei zu hinterfragen ist, ob es tatsächlich ein Bug oder eher Absicht ist - getan werden soll, sollte schnellstens übelegt werden.

Wie Heise Online berichtet, werden bei Benutzung der Funktion "Verwandte Links anzeigen" URLs und oft sogar Passwörter an die Provider MSN oder Alexa versendet. Normalerweise ist diese Funktion dazu da, dem User weitere Informationsmöglichkeiten zu einer Website zu geben.

Wie es in dem Bericht heißt, werden offensichtlich trotzdem Informationen quasi "an Dritte" geschickt, wenn durch SSL verschlüsselte Codes und ähnliches dabei sind. Die Sicherheitsfirma Secunia stufte diesen Fehler als "kritisch" ein.

Also, in Zukunft aufpassen, was man im IE macht und welche Funktionen wem zugute kommen könnten. Andersherum: Welche Sicherheitslücken haben die anderen Browser?