Laut mehreren Berichten, darunter Spiegel und Süddeutsche Zeitung, schafft die Bundesregierung die sogenannte Störerhaftung ab. Das bedeutet, dass es in Deutschland künftig einfacher wird, ein öffentliches WLAN bzw. einen Hotspot anzubieten.

Nach einem Streit zwischen Union und SPD soll sich endlich geeinigt worden sein, wodurch sowohl private als auch nebengewerbliche Anbieter vom Providerprivileg profitieren können. Damit muss der Zugang nicht mehr durch Passwortsperren oder Vorschaltseiten gesichert werden, so wie von Sigmar Gabriel (SPD) geplant. Stattdessen sind ganz einfach offene WLAN-Zugänge möglich.

WLAN - was Störerhaftung bedeutet

Die Anbieter von WLAN-Netzen werden zu Access-Providern erklärt, wodurch die Nutzer via der bereits erwähnten Vorschaltseiten auch nicht mehr zusichern müssen, keine Rechtsverstöße zu begehen.

Doch was ist überhaupt die Störerhaftung? Ganz einfach: dadurch muss ein Anbieter eines WLAN-Hotspots für mögliche Vergehen der Nutzer haften, wie etwa das Verbreiten illegaler Kopieren von Filmen und Co.

Dadurch die Störerhaftung gekippt wird, könnte sich im Laufe der Zeit in Deutschland ein ähnliches Bild wie in anderen Ländern auftun: mehr offene WLAN-Netze von Nicht-kommerziellen Anbietern. Bislang ist Deutschland eher rückständig in dem Bereich.

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