Social Networking ist auf dem Vormarsch. Einer der Pioniere einer neuen Generation solcher Plattformen, MySpace.com hat nach seinem fulminanten Abschneiden in den ersten drei Jahren des Bestehens, nun hochtrabende Pläne.

Knapp 127 Millionen registrierter Nutzer bevölkern das Portal bereits, die Seitenzugriffszahlen im September werden mit etwa 35 Milliarden beziffert. Das Unternehmen, das mittlerweile Medienmulti Ruper Murdoch gehört, streckt seine Fühler nun über den Teich aus, denn die Mehrheit der Nutzer sind derzeit noch US-Amerikaner.

Geplant sind ländereigene Ableger des Portals, in der Rücksicht auf regionale Gegebenheiten und Besonderheiten genommen werden soll, in dem man etwa entsprechende Nachrichten und Bands einbindet. Die grundsätzliche Architektur bleibt aber gleich und auch die internationale Komponente erhalten, sodass MySpace User weltweit immer noch problemlos miteinander kommunizieren können. Dazu Travis Katz, zuständig für die internationale Expansion: "Junge Leute wollen sich mitteilen und ihrer Individualität freien Lauf lassen. Ich glaube, das ist universell."

Prinzipiell kann man eine lokalisierte Entwicklung einer solchen Plattform begrüßen, ob die Umsetzung tatsächlich dem Nutzerbedürfnis statt Kommerzinteressen obliegt, bleibt abzuwarten.