Tja, das kann schon mal passieren, wenn die Technik ZU "intelligent" wird. Google.com schlug in den letzten Tagen bei der Suche nach Englands Fußballprofi Ashley Cole vor, doch einmal nach "Ashley Cole gay" zu googlen.

Diese Verbindung stieß Mr. Cole etwas sauer auf, offenbar war ihm die Sache peinlich. Hintergrund seines Ärgers: Zwei englische Boulevardblätter hatten verbreitet, dass es zwischen einigen Spielern der Premier-Leaque nicht nur auf dem Platz heiß hergeht. Durch den von Google vorgeschlagenene Suchbegriff sah sich Cole mit den Berichten der englischen Regenbogenpresse in Verbindung gebracht, was ihm überhaupt nicht behagte.

Auf Nachfrage hin erklärte Google, die vorgeschlagenen Begriffe würden automatisch generiert und nicht manuell nachbearbeitet. Coles Pressesprecher hatte Aufklärung verlangt, ob Google diese Verbindung (möglicherweise aus Sensationslust) von Hand hergestellt hatte.

Eines hat Google jedenfalls mit dem Vorfall bewiesen: Die Suchmaschine ist absolut in der Lage, auf die Vorgänge im Internet "intelligent" zu reagieren. Nun muss sie nur noch lernen, menschliche Befindlichkeiten zu beachten...