Eine durch die "Heise-Security"-Webseite (siehe Link) aufgedeckte Sicherheitslücke bei "Google" offenbart gravierende Probleme: Dem Bericht des Magazins zufolge liefert die Suchmaschine bereits seit 48 Stunden Werbe-Anzeigen aus, die Sicherheitslücken beim Internet Explorer dazu ausnutzen, Spyware auf Windows-Rechnern zu installieren. Nach Berichten von verschiedenen Usern sind allerdings auch andere Browser nicht vollkommen gegen die Schwachstelle gefeit, sodass versucht wird die schädliche Software zu installieren.

Die Anzeigen erscheinen, wenn man eine Suche nach "Preisvergleich" oder "Gebraucht PC" initiiert und man dann angebliche Angebote von vita Onlineshopping beziehungsweise computerclassic.de aufgetischt bekommt. Es wird dringend abgeraten, diese Webseiten anzusteuern. Allerdings sind scheinbar nicht nur Anzeigen, sondern auch die Suchergebnisse von Google infiltriert worden. So gelang es den Trojanerautoren wohl mehr als 100.000 (!) Webseiten in den Suchdienst einzuspeisen, bei denen man auf Webseiten gelangt, die entsprechend aufbereitet sind, um die Spyware auf ungeschützte Systeme zu installieren.

Als Beispiele werden z.B. Internetsites wie "kreissparkasse-haar.zq1412jy.info" bzw. Suchbegriffe a la "Autobahn staumelder", "Hypovereinsbank" und "Zelt kaufen" angeführt. Man kann allen Surfern nur raten, Active Scripting abzuschalten und entsprechende Sicherheits-Webseiten genau zu studieren.