Vor einigen Tagen wurden Pläne der "Firefox"-Entwickler (Mozilla Foundation) bekannt, wonach in der nächsten Version des beliebten IE-Konkurrenz-Browsers die Anzeige von so genannten Umlaut-Domains per Standardeinstellung abgeschaltet sein sollte ( wir berichteten). Der Grund: Vielen Phishing-Attacken gelang es trotz korrekter Implementierung der "International Domain Names" (IDN) in die Webbrowser-Architektur, mit gefälschten URLs Nutzer auf Websites zu locken, wo ihnen vorgegaukelt wird, auf einer vertrauenswürdigen Webseite zu sein und womöglich persönliche Daten weiterzugeben.

Um dies in Zukunft unmöglich zu machen, wollen die Firefox-Entwickler Umlaut-Domains im so genannten Punycode anzeigen, der die Domainnamen in einer Art und Weise anzeigt, der den Missbrauch verhindern soll. Diese Technik soll ab Version 1.0.1 integriert werden. Beim Internet Explorer tritt dieses Problem übrigens nicht auf, da er das IDN-Format bisher nicht unterstützt.