Während in Spielen bis dato vor allem Software eingesetzt wird, um Cheats zu erkennen und die betreffenden Spieler zu entlarven, stellte der Halbleiterhersteller Intel im Rahmen des "Research@Intel Days" im kalifornischen Santa Clara eine hardwarebasierende Lösung vor. Durch den Einsatz des Intel-Chips in Konsolen und PCs sollen diese Schwindelmöglichkeiten in Zukunft unterbunden werden.

Intels Anti-Cheat-Lösung operiert von der North-Brigde am Mainboard aus. Der Chip registriert die Eingaben, die von Maus, Tastatur oder anderen Interfaces kommen und vergleicht sie mit dem Geschehen am virtuellen Spielfeld. Weichen die Befehle des Spielers von den Aktionen im Spiel ab, so kann darauf geschlossen werden, dass noch zusätzliche, unerlaubte Hilfsmittel in das Spiel eingreifen.