Was haben ein Büro und ein Vorlesungssaal in der Uni gemeinsam? Richtig, die gähnende Langeweile! Ein Rezept gegen diese ermüdenden Alltagssituationen sind kleine Gaming-Snacks für Zwischendurch.

Im Zeitalter des Internets stellen solche Minispiele technisch kein Problem mehr dar – Browsergames laufen selbst auf langsamen Laptops, benötigen keine Installation und sind zudem auch mit einer geringen Bandbreite erreichbar. Doch bis heute vermieden die meisten Hardcore-Gamer Spiele solcher Art, ließ doch das Angebot in Punkto Gameplay und Grafik arg zu wünschen übrig.

Instant Action - Die Revolution der Browsergames: Garage Games präsentiert Online-Action auf Next-Gen-Niveau.

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Unfassbar: So gut kann ein Browsergame aussehen.
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Doch mit dem Einheitsbrei der halbherzigen 5-Minuten-Spielterrinen ist für Gaming-Veteranen endlich Schluss: eine neue Generation der Browsergames hat ihren Einzug ins Internet gefunden! Und das ganz ohne hässliche Flash- oder 2D-Grafiken, sondern mit echter High-End-Action für den anspruchsvollen Spielefeinschmecker. Einer der Vorreiter dieser Entwicklung ist die Internetpräsenz „Instant Action“, auf deren Beta-Seite man sich jetzt die kostenlose Browserdröhnung verabreichen kann.

Fette Browsergamegrafik mit eleganter Präsentation!

Bei „Instant Action“ werden Qualität und Komfort groß geschrieben: Nachdem ihr euch kurz auf der Seite registriert habt, benötigt ihr noch ein Plug-in, das nur wenige Datenpakete groß ist und somit auch schnell in eurem Browser eingebettet ist – im Anschluss daran könnt ihr euch bereits ins Portal einloggen. Von dort aus greift ihr auf die jeweiligen Kategorien, wie Spiele, Freunde oder euer Profil, zu. Angenehm fällt zudem die Übersichtlichkeit der Plattform auf: Die wichtigsten Informationen, wie Chat oder Spiellobby, bleiben jederzeit sichtbar, auch wenn ihr ein neues Fenster öffnet.

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Die bereits erhältlichen Spiele decken zahlreiche Genres ab.
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Insgesamt sechs Spiele befinden sich derzeit im Instant-Repertoire. Die kontinuierlichen Aktualisierungen und Verbesserungen in den vergangen Wochen haben die Spiele sehr stabil und nahezu bugfrei gemacht. Sobald die Präsenz aus der Betaphase heraus ist, planen die Entwickler pro Monat ein bis zwei neue Games ein. Derzeit befindet sich z.B. der Action-Shooter „Fallen Empire: Legions“ in der geschlossenen Testphase – in wenigen Wochen wird sich auch dieses Spiel in das virtuelle Games-Regal einreihen können.

Zudem plauderten die Entwickler von Instant Action bei einem Besuch in unserer Redaktion aus, dass sie momentan tüchtig an einem kostenlosen MMORPG für ihre Plattform arbeiten. Weiterhin befindet sich ein Browsergame mit der leistungsstarken Unreal Engine in Planung. Welche Ausrichtung das Spiel haben wird, wurde uns allerdings nicht verraten – nichtsdestotrotz dürfen wir uns jetzt schön über eine bahnbrechende Grafik freuen, die vermutlich das derzeitig vorgeführte auf Instant Action noch einen Tick übertreffen wird.

Instant Action hält, was es verspricht

Jedes Spiel wird anfangs einmalig beim Eintreten in die Gamelobby geladen. Binnen kürzester Zeit zieht ihr die benötigten Daten auf euren PC, müsst dafür aber keine Software auf dem Rechner installieren oder Dateien permanent auf der Platte speichern – die Spiele von Instant Action werden gewissermaßen ähnlich wie ein Einmal-Video „gestreamt“. Selbst die anschließende Initialisierung des Spiels geht in nur wenigen Sekunden vonstatten.

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Fallen Empire: Legions befindet sich noch in der Beta-Phase.
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Über Ruckler oder sonstige Grafikmacken kann man sich dennoch keineswegs beklagen –jedes Game überrascht mit einem durchgängigen Spielfluss. Weiterhin erfreulich ist die Tatsache, dass trotz der kurzen Betaphase die Game-Lobbys sehr gut gefüllt sind – minutenlanges Warten auf Mitspieler kommt deshalb nur zu sehr ungünstigen Tageszeiten vor.

Doch selbst wenn die Plattform noch so komfortabel und übersichtlich ist, am wichtigsten sind natürlich die präsentierten Spiele. Aus einer Hand voll Games haben wir uns erstmal die wichtigsten herausgepickt, um sie euch vorzustellen.

Fallen Empire: Alles, was das Action-Herz begehrt

Ganz klar das Highlight im Portfolio dürfte Fallen Empire: Legions sein, das sich derzeit allerdings noch in der Beta-Phase befindet. Knallharte Actionprofis werden sich bei diesem Titel die Finger ablecken, erinnert er doch in Punkto Gameplay und Spielprinzip stark an die erfolgreiche Tribes-Serie. Schließlich arbeitet, unter der Entwicklerflagge von „Garage Games“, ein Großteil der ehemaligen Tribes-Programmier an dem Browserspiel.

Das Actionspiel soll sich durch die gewohnte Bewegungsfreiheit, rasante First-Person-Kämpfe und strategisches sowie teamorientiertes Spielverhalten auszeichnen. Aufgebohrt wird das Ganze noch durch die atemberaubende 3D-Grafik, die sich durch einen hohen Detailgrad und bombastische Effekte auszeichnet – beispiellos für ein Browsergame. Da fragt man sich: „Wie haben die das gemacht?“

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Klares Highlight: Fallem Empire orientiert sich am Klassiker Tribes.
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Eine der großen Besonderheiten von Tribes war die Fortbewegung über Jetpacks, die für ein großes Freiheits- und Mobilitätsgefühl sorgte. Auch in „Fallen Empires: Legions“ entschieden sich die Entwickler gegen die Verwendung von sperrigen Vehikeln, sodass die Raketenrucksäcke erneut zum Einsatz kommen werden. Zum Release soll der indirekte Tribes-Nachfolger erstmal über zwei Spielerklassen, vier Waffen und ein Capture-The-Flag Modus verfügen. Garage Games will dadurch der Community die Möglichkeit geben, über Umfragesysteme an der Entwicklung des Spiels teilzunehmen – wer mehr Zeit mit dem Actionspiel verbracht hat, dessen Stimme fällt dabei stärker ins Gewicht.

Marbles Online: Rolli, das rasende Rollwunder

Marbles Online besticht wahrlich durch sein durchgedrehtes Gameplay: Anstelle von tiefer gelegten Autos oder flotten Bikes geleitet ihr eine stylish anzusehende Murmel über zahlreiche Plattformen, ganz wie im Klassiker Marble Madness. Das Murmel-Repertoire unterscheidet sich nicht nur in seiner äußerlichen Erscheinung, sondern auch im Dreh- und Rollverhalten – welche Kugel also am besten zu euch passt, müsst ihr selbst herausfinden.

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Eine Murmel auf Reisen: Marbles Online.
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Wer erstmal eine ruhige Kugel schieben will, sollte sich zunächst dem Singleplayer-Modus zuwenden: Auf über 40 Karten könnt ihr entweder im Time Attack- oder im „Gem“-Modus euer Feingefühl verbessern. Die unterschiedlichen Oberflächenarten und die physikalischen Naturgesetze lassen das Spiel dabei zu einem kniffligen Geschicklichkeitsparcours werden.

Zudem trefft ihr im Verlauf des Spiels auf ausgefallene Powerups, die eure Murmel z.B. kurzzeitig zu einem Kugelkoloss mutieren lassen oder sie zu einer fliegenden Heli-Murmel verwandeln. In manchen Hindernisläufen erschweren euch Schlagtürme oder Windmaschinen das heile Vorankommen zum Portal.

Im Online-Modus könnt ihr euch wiederum gegen andere Murmelliebhaber beweisen, indem ihr in einem zuvor festgelegten Zeitfenster mehr „gems“ (Kristalle) einsammelt als die Gegner. Wem vom vielen Drehen und Rollen dann immer noch nicht schlecht geworden ist, der kann sich mit ein wenig mehr Kleingeld andere Murmeln oder neue Karten für den Multiplayer- bzw. den Singleplayer-Modus kaufen.

Think Tank: Instant Kanonenfutter

Bei „Think Tank“ ist der Name zugleich Programm, denn der mit Gleisketten und durchschlagskräftigen Waffen bestückte Titanium-Panzer wird durch ein Gehirn gesteuert. Bis zu acht Spieler dürfen sich mit ihrem Kampffahrzeug auf insgesamt zwölf Karten heiße Gefechte liefern. Das Setting reicht von idyllischen Karibikinseln, abgefahrenen Planeten bis hin zu trostlosen Wüsten – durch letztere dürft ihr allerdings nur gegen bares Geld brettern.

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Think Tank bietet kurzweilige Panzer-Action.
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„Think Tank“ legt beim Gameplay viel Wert auf kurzweiligen Spielspaß: Binnen weniger Spielminuten habt ihr euch die einfachen Spielmechanismen einverleibt - actionreiche Kämpfe stehen somit also auf der Tagesplanung. Die auf den Karten verteilten Powerups tragen zur Verbesserung eurer Schussrate oder eurer Durchschlagskraft bei, Boostfelder hingegen sorgen für einen kurzweiligen Temposchub. Beim Aiming ist allerdings viel Fingerspitzengefühl gefragt, denn das rasante Gameplay lässt das Treffen von Gegnern oftmals zu einem Kunststück werden.

Zap: Remmidemmi mit Retro-Raumschiffen

Wer „Galaxy Wars“ für die Wii oder den DS gespielt hat, wird sich mit „Zap“ binnen kürzester Zeit heimisch fühlen: Alle anderen sollten sich allerdings zuvor mit dem knallbunten Cyber-Game vertraut machen und sich am Singleplayer-Modus ausprobieren. Dort könnt ihr in aller Ruhe in die zahlreichen Spielmodi reinschnuppern und dabei das zielsichere Treffen auf die gegnerischen Raumschiffe üben.

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Zap ähnelt dem kultigen Galaxy Wars.
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Im Online-Modus dürft ihr anschließend auf diversen Galaxien eure Treffsicherheit gegen bis zu sieben weiteren Space-Rowdys präsentieren. Welches Cyberfutter eure Gegner schlucken sollen, könnt ihr während eures Kampfes immer der Situation anpassen. So dürft ihr z.B. zwischen schwachen Schnellfeuerwaffen, starken Einzelschusswaffen oder Minen entscheiden.

Zudem lassen sich ihr in der Anfangszone eure primären und sekundären Module ändern, um euch z.B. automatisch reparieren oder ein Schild generieren zu lassen. Wer seine Entdeckungstour bis zur Milchstraße ausweiten will, muss auch hier wieder pro Galaxie ein wenig Geld für den Raketenantrieb locker lassen.

Fazit:

Die Vorteile von „Instant Action“ liegen auf der Hand: Stundenlanges Downloaden oder Installieren fällt flach, extrem kurze Ladezeiten, eine stetig wachsende Community und ein immer größer werdender kostenloser Spielpool machen die Browsergamepräsenz ungemein interessant. Viel versprechend klingt auch das mit der Unreal-Engine angekündigte Spiel, das als kostenloser Shooter besonders bei Hardcore-Gamern großen Anklang finden könnte.

Den derzeit einzigen Kritikpunkt sehe ich in den häufig instabilen Pingraten und der mangelnden Verbindungsstabilität in Multiplayer-Partien – hier muss Instant Action bis zum Release noch ein wenig nacharbeiten. Die Grafik ist aktuellen Vollpreisspielen vollkommen ebenbürtig – eine Revolution in Sachen Browserspiele. Dennoch ist die Qualität von Titel zu Titel extrem schwankend, bei Fallen Empire etwa High-End, bei Zap lediglich auf Strichmännchen-Niveau. Die Entwickler wollen so unterschiedliche Rechnerkonfigurationen und Spielertypen, vom Casual zum Core Gamer ansprechen.

Instant Action findet ihr unter instantaction.com.