In einem Interview äußerte Insomniac Games' Creative Director Brian Allgeier Bedenken, ihr neues und Oculus Rift-exklusives Spiel Edge of Nowhere könne bei schreckhaften Zeitgenossen einen Herzinfarkt auslösen.

Insomniac Games - Edge of Nowhere: Entwickler hat Angst, VR-Titel könnte Herzinfarkt auslösen

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Insomniac Games' Edge of Nowhere ist ein Oculus Rift-exklusiver Schocker
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VR-Headsets sind geradezu wie geschaffen für ein ganz bestimmtes Genre - Horror. Das Gefühl, direkt in die virtuelle Welt einzutauchen, abgeschnitten zu sein von der realen Welt und in gewisser Weise dem Erlebnis auch ausgeliefert zu sein, passt perfekt in das Gameplay eines Horrortitels.

Auf der vergangenen E3 2015 präsentierte Ratchet & Clank-Entwickler Insomniac Games' Gründer Ted Price den Oculus Rift-exklusiven Schocker Edge of Nowhere. "Ihr seid von allen Seiten vom Unbekannten umgeben. Nichts ist, wie es scheint", so Price bei der Präsentation. Die Devise ist also klar: Der Third-Person-Horrortitel Edge of Nowhere soll Angst bereiten - mit Lovecraftschen Themen.

Manch ein Spieler könnte vor lauter Schrecken einen Herzinfarkt erleiden

Tatsächlich soll das Erlebnis derart heftig geraten sein, dass Insomniac Games' Creative Director Brian Allgeier Bedenken habe. Seiner Meinung nach bestehe die Gefahr, dass jemand beim Spielen des VR-Titels einen Herzinfarkt erleiden könne.

"Ich habe P.T. gespielt und ich habe es geliebt", so Allgeier über Hideo Kojimas P.T.-Demo zu Silent Hills. "Aber es hat mich zu Tode erschreckt. Ich kann mir das nicht in VR vorstellen. Ich habe Angst davor, dass jemand wirklich einen Herzinfarkt erleiden könnte. Ich hatte bereits in P.T. Angst davor, dass ich einen Herzinfarkt erleiden könnte. Aber ich bin der Meinung, dass man sich auf einem schmalen Grat befindet und man kann durchaus zu weit gehen. Wir müssen darauf achten und das Ganze gut überdenken. Ich denke, wir müssen den Spielern gegenüber auch fair sein und nicht einfach nur versuchen, sie durch und durch zu erschrecken. Wir versuchen, ihnen Angst einzujagen, wir wollen, dass sich der Terror real anfühlt, aber wir wollen auch nicht zu viele billige Jump Scares."

Das klingt schon mal gut, denn was einen guten Horrortitel ausmacht, ist nicht nur die Zahl der Schrecksekunden. Manch einer findet ja, diese leicht und billig produzierten Jump Scares sind dem Schrecken alles andere als dienlich. Vielmehr ist es die Atmosphäre, die einem einen Schauer über den Rücken laufen lassen sollte.

Worum geht es in Edge of Nowhere?

Edge of Nowhere spielt in der Antarktis im Jahre 1932. Ihr seid Victor Howard und seid an diesen entlegenen Ort gereist, um Captain Simon Edwards und seine Crew aus Biologen, Forschern und Seeleuten ausfindig zu machen, von denen man seit langem nichts mehr gehört hat. Zu den Vermissten gehört auch Howards Freundin Ava Thorne. Auf der Suche nach ihrem Verbleib findet Howard den Grund für ihr plötzliches Verschwinden - und dieser Grund lässt ihn langsam an seinem Verstand zweifeln.