Der bekannte Analayst Michael Pachter, der zu jedem Thema in seine Glaskugel schaut, erklärte gegenüber Critical Gamer, dass bis zu 20 weitere Mitarbeiter in den nächsten Monaten bei Infinity Ward kündigen könnten. Diese Aussage machte er, nachdem mit Mark Grigsby und Paul Messerly gestern zwei weitere Angestellte dem Entwickler den Rücken kehrten.

Er und sein Team sind zudem fest der Ansicht, dass Activision auf dem Aktienmarkt im Moment deshalb so schlecht dasteht, weil die neuen Abgänge bei Infinity Ward Einfluss darauf genommen haben. "Aus unserer Sicht wird das Unternehmen die offenen Stellen mit neuen fähigen Mitarbeitern besetzen und der steigende Wettbewerb könnte vielleicht die Verkäufe von künftigen Versionen von Modern Warfare beeinflussen.", so Pachter.

Activision verlor zusammen mit den beiden ehemaligen Chefs inzwischen 13 Mitarbeiter, darunter führende Angestellte, wie etwa einen Lead Animator, einen Lead Artist, einen Lead Character Animator, einen Senior Animator und drei Lead Designer. Die Mehrzahl davon dürfte bei Respawn Entertainment unterkommen, das von den beiden ehemaligen IW-Chefs Jason West und Vince Zampella gegründet wurde und mit EA kooperiert.

Übrigens ist Pachter auch der Meinung, dass West und Zampella nicht die Rechte an Modern Warfare einklagen können.