Nachdem in den letzten Wochen mehrere Mitarbeiter den Entwickler Infinity Ward verließen und ein anonymer Insider (Mitarbeiter) dem Macher von Call of Duty: Modern Warfare 2 vor wenigen Tagen den Untergang bescheinigte, äußerte sich nun erstmals Activision selbst zu den derzeitigen Vorfällen.

Thomas Tippl, der Finanzvorstand von Activision, erklärte gegenüber der amerikanischen Tageszeitung Los Angeles Times: "Wir behandeln unsere Entwickler überaus gut. Wir haben ein bestimmtes System für unabhängige Studios, um ihnen eine Menge an kreativer Freiheiten zu geben. Währenddessen kümmern wir uns um den ganzen Büro-Kram, damit sie sich voll und ganz auf ihr Spiel konzentrieren können."

Weiter heißt es: "Wenn ihre Spiele erfolgreich sind, werden sie [die Studios] bei uns besser vergütet, als irgendwo anders. Wir zahlen unseren Talenten für ihre Arbeit Millionen von Dollar." Bei Infinity Ward wird laut Tippl derzeit eine neue Unternehmensführung aufgebaut. Zudem habe der Entwickler im Moment um die 100 Mitarbeiter. Aktuell werkeln drei Studios am Call of Duty-Franchise.

Weiter auf die Abgänge bei Infinity Ward und die Gründung von Respawn Entertainment wollte Tippl allerdings nicht eingehen.