"Australische Science Fiction mit einem Hemsworth – dem falschen allerdings." - Peter Osteried

Infini erfindet das Rad nicht neu, hat aber durchaus seine Meriten. Würde man den behäbigen Anfang wegkürzen, wäre sogar noch ein etwas besserer Film herausgekommen. So jedoch muss man erst mal eine kleine Geduldsprobe über sich ergehen lassen, bevor man direkt in die Geschichte einsteigt.

Ab dem Moment lebt Infini davon, dass angesichts der dunklen Gänge von überall her eine Bedrohung kommen könnte (und das bisweilen auch tut). Dazu kommen gute Actionsequenzen, die überzeugen, weil sie authentisch erscheinen. Die Art, wie die Soldaten kämpfen, ist bodenständig – sowohl mit als auch ohne Waffe.

Die Schauspieler sind nicht überragend, ihren Rollen aber durchaus angemessen. Infini ist sicherlich kein Film, auf den man gewartet hätte, wer aber mal wieder Lust auf Science Fiction hat, könnte es deutlich schlechter treffen. Da das Genre gerade außerhalb der großen Hollywood-Produktionen nur selten bedient wird, wirkt dann auch eine Produktion wie diese einen Tick überzeugender, als sie es eigentlich wäre.

Infini - Official Trailer #1