Der in Berlin ansässige Online-Publisher Infernum meldete Insolvenz an. Das Unternehmen steckt hinter Spielen wie Brick-Force, Dragon’s Prophet sowie Hazard Ops.

Laut Infernum blieben die Einnahmen im Frühjahr 2014 hinter den Erwartungen zurück, so dass man sich zu Restrukturierungsmaßnahmen gezwungen fühle.

Damit man den weiteren Geschäftsbetrieb aufrechterhalten, den weiteren Spielbetrieb gewährleisten und den Großteil der Arbeitsplätze sichern könne, wolle man eine "umfassende Restrukturierung unter Ausnutzung der Sanierungsvorschriften des Insolvenzrechts" durchführen.

Mit dem Insolvenzplanverfahren will der Konzern nach der Überwindung der Umsatzausfälle des ersten Halbjahres 2014 eine Sanierung aus eigener Kraft erreichen. Darüber hinaus möchte man nach möglichen Investoren suchen, mit denen sich der Prozess der Restrukturierung beschleunigen lassen soll. Das gesamte Verfahren soll möglichst bis März 2015 beendet werden.

Restrukturierungsexperte Dipl.-Kfm. Thomas Illy sagt dazu: "Nach unserer Analyse der aktuellen Situation erfüllt die Infernum Productions AG alle Voraussetzungen für die erfolgreiche Durchführung eines Insolvenzplanverfahrens. Wir gehen davon aus, dass die Insolvenz innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes überwunden werden kann."

Andreas Weidenhaupt, CEO von Infernum, sieht die Restrukturierung als Chance: "Wir blicken positiv auf die Zukunft, da uns die Restrukturierung im Rahmen der Planinsolvenz in Eigenverwaltung neue Möglichkeiten bietet. Unser Ziel ist ganz klar, den Betrieb unserer Spiele aufrecht zu erhalten und unserer Community weiterhin ein schönes Spielerlebnis zu liefern."