Infernal – Test

PC

Auf Teufel komm raus: Infernal mischt das darbende Action-Genre auf!

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von Sebastian Weidner, 23. Februar 2007 17:08 Uhr

Alles ist relativ - das hat uns ein geistreicher Physiker bereits vor gut 90 Jahren logisch dargelegt. Kein Wunder also, dass selbst die Begriffe "Gut" und "Böse" Auslegungssache sind. Was das mit "Infernal" zu tun hat? Ganz einfach: In dem Action-Adventure der polnischen Metropolis Software-Studios übernehmt ihr die Rolle des ehemaligen Vorzeige-Engels Ryan Lennox, der von der kämpferischen Himmelsagentur Etherlight - wohlgemerkt: das sind die Guten! - verraten und verfolgt wird.

Im Normalfall betrüge die Lebenserwartung des Protagonisten nun höchstens die einer Eintagsfliege. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. So kontaktiert der Teufel höchst selbst unseren Himmelskrieger a.D. und überzeugt ihn, für die Konkurrenzagentur Abyss tätig zu werden. In seinem neuen Job soll Ryan Etherlight aufhalten, da diese mit teuflischen, äh himmlischen Experimenten die komplette Menschheit bedrohen. Das Böse will die Menschheit vor dem Guten retten? Wo sind wir denn hier gelandet? Nun ja, wie schon gesagt: Alles ist relativ. Willkommen zu "Infernal"!

Magie liegt in der Luft
Um Mr. Lennox seine neue Berufung schmackhaft zu machen, stattet der Belzebub ihn im Lauf des Spiels mit immer neuen Fähigkeiten aus. Die benötigt er auch dringend, um den Kampf gegen die zahlenmäßig überlegenen Etherlight-Krieger aufzunehmen. Bereits von Beginn an kann Ryan in bester Vampir-Manier die Seelen getöteter Feinde aufsaugen, um seine eigene Energie zu regenerieren. Wie David Copperfield muss er dabei nur pathetisch mit der Hand fuchteln und schon wirkt der Zauber. Das sieht zwar cool aus, nervt auf Dauer aber, da das Absaugen stets mehrere Sekunden dauert. Immerhin gibt es die Gabe frei Haus.

Screenshot zu: Auf Teufel komm raus: Infernal mischt das darbende Action-Genre auf!Viele Zwischensequenzen treiben die Story voran. Gut so! Für die meisten anderen Fähigkeiten verbraucht unser Held wie in Rollenspielen Mana, das wiederum durch das Ausschalten von Gegnern regeneriert wird. Per "Höllenangriff" etwa verstärken wir unsere Schießprügel mit Luzifers dunkler Energie. Die Wummen leuchten dann nicht nur schöner als jede Silvester-Rakete, sondern machen auch mächtig viel Schaden. Subtiler, aber nicht weniger fies ist der "Teleportations-Griff". Damit packen wir Objekte oder Soldaten und beamen sie an andere Stellen. So können wir Kontrahenten beispielsweise schnappen und über Abgründen fallen lassen oder sie in Feuerquellen bugsieren.

Wie bereits in der Vorschau angedeutet, ist der "Teleportations-Griff" als Waffe leider denkbar ungeeignet, da die Bedienung zu hakelig geraten ist. Ohne Übung benötigt ihr eine halbe Ewigkeit, um Widersacher von einem Platz zum anderen zu schicken. In der Zwischenzeit haben euch die restlichen Feinde meist schon über den Haufen geschossen.

Kommentare 1
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Gast117.03.2007 23:59
Hallo,

joar an sich ist das Game im Ganzem nicht schlecht und sollte zumindest mal angespielt werden. Die Ruckler in den Außenarealen habe ich persönlich nicht. Nur ab und zu mal ein kurzen Ruckler, wenn mich Gegner beschießen mit irgendwelchen Lichtwaffen, Fässer explodieren/fliegen, und ich meinen Inferno-Angriff starte (alles auf einmal versteht sich^^). Die K.I. störte mich auch nicht, obwohl sie doch manchmal buggy wirkt, aber es sind meisst soviele aufeinmal, die einen mit Blei zu decken, dass das nicht weiter stören sollte. Das einzige was mich gestört hat, und wo ich überrascht bin das es im Artikel nicht erwähnt wird, ist das die Story doch schon sehr hanebüchen ist.
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