Interaktiver Thriller schimpft sich das neue Konzept von Ubi Soft , das sie auf der Games Convention vorstellten. Viele erinnern sich sicherlich noch an die Piratendrehscheibe von Monkey Island 1, auf der man vor Spielbeginn zu drehen hatte - was für eine Interaktivität!

Doch das wird jetzt noch verschärft. Bei In Memoriam steigt man aktiv in die Handlung ein und bekommt auf der Suche nach einem Serienkiller sogar Emails, Videos und Zugänge zu verschiedenen Webseiten. Ubi Soft will damit erreichen, dass die Grenze zwischen Fiktion und Realität undeutlicher wird.



Als Arbeitnehmer sollte man jedoch vorsichtig sein. Spätestens wenn Chef und Kollegen mißtrauisch "Spion, Spion" unken, wenn sie im Postfach was von "Sie haben einen Hinweis zur Ergreifung des Täters erhalten" lesen, sollte sich der Spieler überlegen, ob das nicht ein Stück zu viel Interaktivität sein könnte.

Ab Oktober 2003 kann die virtuelle Jagd beginnen!

In Memoriam ist für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.