Impossible Mission zählt zu den Arcade Klassikern, die man bereits auf dem C64 spielen konnte. Als Geheimagent liegt es in eurer Hand, einen vernichtenden Raketenangriff zu verhindern. Dazu müsst ihr allerdings ein komplettes Gebäude nach geheimen Dokumenten durchsuchen und die Attacke im Kontrollraum abwenden. Ob das Spiel auch heute noch Spaß macht und wie gut die DS Umsetzung gelungen ist, verrät unser Test!

Akribische Suche
Die Neuauflage des Arcadespiels umfasst sowohl das Original, als auch eine grafisch deutlich verbesserte Version. Auf das Gameplay hat die Wahl jedoch keinerlei Auswirkungen, da sich beide Varianten absolut identisch spielen. So startet ihr in einem Gebäudekomplex, dessen Etagen durch Aufzüge miteinander verbunden sind. Auf jeder Etage gibt es eine Reihe von Räumen, die bei jedem Spiel zufällig angeordnet sind und die ihr alle nach und nach untersuchen müsst.

Impossible Mission - Ohne Tom Cruise, dafür mit Nostalgie-Effekt. Diese Mission bringt auch heute noch Spaß.

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Viele Plattformen und Roboter versperren den Weg!
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Das Ziel des Spiels liegt darin, sämtliche Gegenstände und Möbel, die in den Räumen verteilt sind zu durchsuchen und dabei alle Teile eines großen Puzzles zu finden. Dieses Puzzle gilt es am Ende zusammen zu setzen - nur wenn ihr dies im Rahmen des Zeitfensters schafft, könnt ihr in den Kontrollraum stürmen und dem verrückten Professor das Handwerk legen. Damit die Jagd nach den Puzzleteilen nicht zum Spaziergang wird, stellen sich euch zahlreiche Wachroboter in den Weg, die ihr durch geschickte Jump-and-Run-Einlagen überwinden müsst.

Das Durchsuchen des Mobiliars erfordert jeweils ein paar Sekunden Zeit, was besonders bei nahenden Robotern für spannende Momente sorgt. Scheinbar "unmöglich" wird die Mission erst dadurch, dass ihr euch gänzlich unbewaffnet durch die Räume bewegt. Glücklicherweise agieren die meisten der Roboter nach einem schnell durchschaubaren Muster, das sich stetig wiederholt. Auf diese Weise lassen sich die kleinen Blechkameraden schnell durchschauen.

Impossible Mission - Ohne Tom Cruise, dafür mit Nostalgie-Effekt. Diese Mission bringt auch heute noch Spaß.

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Die großen Aufzüge verbinden alle Etagen miteinander.
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Kommt es zu einer ungewollten Berührung mit einem der Roboter oder den Stromstößen, die gelegentlich von ihnen ausgehen, seid ihr außer Gefecht. Dies ist jedoch, ebenso wie Abstürze, nicht ganz so dramatisch, da euch das lediglich einen Teil eurer wertvollen Zeit kostet. Wer zu unbeholfen agiert und somit häufig eine Zeitstrafe kassiert, wird sich jedoch bald nicht mehr in der Lage sehen, die Mission noch rechtzeitig abzuschließen.

Hacker gesucht
Neben den Puzzleteilen findet ihr auch ein paar hilfreiche Codes, mit denen ihr an einem der zahlreichen Computerterminals die Roboter für eine Weile lahm legen könnt. Jeder Raum besteht seinerseits aus mehreren Ebenen, die auf verschiedene Weise angeordnet sind. Die oben liegenden Ebenen erreicht ihr häufig nur über spezielle Aufzugsplattformen, die ihr per Steuerkreuz steuern könnt.

Fahrt ihr jedoch mit einem dieser Aufzüge nach oben und fallt dann auf eine der tiefer liegenden Ebenen, könnt ihr die oben liegenden Ebenen womöglich nicht mehr erreichen. Abhilfe schafft da nur ein kurzfristiges Ableben eures Agenten oder der Einsatz eines Reset Codes, mit der alle Aufzugsplattformen wieder auf die ursprüngliche Position gesetzt werden.

Impossible Mission - Ohne Tom Cruise, dafür mit Nostalgie-Effekt. Diese Mission bringt auch heute noch Spaß.

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Beim Durchsuchen gehen wertvolle Sekunden verloren.
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Habt ihr alle Räume durchforstet und alle Gegenstände und Möbel durchsucht, gilt es die gefundenen Puzzleteile zusammen zu setzen. Dieser Prozess ist äußerst mühsam und langatmig. Leider handelt es sich auch bei jedem Durchspielen um die gleichen Puzzleteile, wodurch das abschließende Puzzeln eher lästig als motivierend ist. Habt ihr das Puzzle zusammengesetzt, könnt ihr euch Zugang zum Kontrollraum verschaffen und die Bombe entschärfen. Ist das geschafft, habt ihr die nicht ganz so unmögliche Mission erfolgreich abgeschlossen. Beim erneuten Durchspielen sorgen auch die alternativen Agenten - eine Agentin namens "Delta" und der Cyborg "Gamma" - kaum für Abwechslung. Leider steuern sich alle drei Akteure nahezu identisch.