Autor: Martin Schnelle

Was machen Simulationen wie »Sturmovik«? Spaß! Wie machen sie noch mehr Spaß? Mit mehr und neuen Inhalten. Und genau das liefert Ubi Soft pünktlich zum Feste!

IL-2 Sturmovik: 1946 - Trailer 2Ein weiteres Video

1946, Ostfront: Der Zweite Weltkrieg ist immer noch nicht vorbei, nach wie bevor bekämpfen sich die Deutschen und die Sowjets. Du fliegst mit deinem Jetbomber Arado Ar-234 und sollst eine gegnerische Stellung bombardieren. Die hohe Geschwindigkeit macht dich fast unangreifbar, du fühlst dich sicher. Der Angriff läuft planmäßig ab, als dir und deiner Staffel eine Rotte I-250-Jäger entgegen kommt. Die sind zwar langsamer als die Ar-234, aber nicht viel. Sie eröffnen das Feuer, eine Garbe reißt Löcher in die Bordwand, verletzt aber niemanden. Doch den Nebenbomber hat's erwischt. Aus dem Backbordtriebwerk schlagen lange Flammen, es hat keinen Sinn, der Pilot muss es ausschalten - und damit ist sein Geschwindigkeitsvorteil dahin.

IL-2 Sturmovik: 1946 - Secret Weapons of the Luftwaffe - alle Sturmovik-Teile fliegen jetzt im selben Geschwader.

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Der Doppelrumpf nützt hier nichts mehr: Diese He-111Z »Zwilling« stürzt ab.
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Er verliert rapide an Höhe, verfolgt von zwei Jägern. Minuten später, eine Explosion, das war's. Die anderen beiden Jäger versuchen, zu den restlichen Ar-234 aufzuholen, aber die Entfernung wird größer. Sie versuchen trotzdem, sich in Schussposition zu bringen, doch ein paar Salven aus den starr nach hinten gerichteten Maschinenwaffen vertreiben sie - noch mal Glück gehabt!

Alles komplett
»IL-2 Sturmovik: 1946« enthält alles, was an Originalsoftware bisher zu diesem Spiel herausgekommen ist. Addons von Drittanbietern gibt's hier natürlich nicht. Aber trotzdem kann sich der Inhalt sehen lassen: Auf der DVD ist »Sturmovik«, dessen Quasi-Nachfolger »Forgotten Battles« und »Pacific Fighters«, das sich mit dem Luftkrieg der Japaner gegen die Amerikaner beschäftigt.

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Das Cockpit der Arado Ar-234 zeichnet sich durch gute Sicht nach vorn aus.
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Außerdem dabei: das Add-on »Ace Expansion Pack« sowie die beiden Missions- und Kampagnenzusätze »Pe-2« und »Sturmoviks over Manchuria«, jeweils mit neuen Arealen und Flugzeugen. Nur in dieser Schachtel erhältlich: neun neue Kampagnen mit rund 200 Missionen, von denen sich drei mit dem hypothetischen Fall beschäftigen, der Krieg hätte bis 1946 angedauert. Das bedeutet für den Spieler vor allem eins: tolle neue Flugzeuge.

Prototypen und Superflieger
32 neue Maschinen könnt ihr fliegen, vier weitere hat das Team den Gegnern zugeschlagen. Darunter etwa die Me-163, das »Kraftei«, eine verbesserte Me-262, die ein V-förmiges Leitwerk hat, oder die Il-10, eine ebenfalls stark überarbeitete Version der »Sturmovik«. Diese fliegt erheblich schneller.

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Was ein Fluggerät: die Heinkel »Lerche«, die über das Konzeptstadium nie hinauskam.
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Auf deutscher Seite haben wir zudem noch die Arado-234, einen düsengetriebenen Bomber. Oder die »Lerche«, ein recht kurioses Flugzeug, das auf dem Heck starten und landen sollte und von einem riesigen Propeller in Flugzeugmitte angetrieben wurde. Als Bewaffnung stehen neben den üblichen automatischen Gewehren und Kanonen auch Flugkörper zur Verfügung.

Karriere oder Einzelmissionen?
Mannigfaltige Karrieremöglichkeiten warten auf euch. Als Bomber- oder Jagdpilot könnt ihr auf wohl allen möglichen Seiten einsteigen, ob ihr auf deutscher, finnischer, französischer, japanischer, holländischer, englischer oder amerikanischer Seite kämpfen wollt - oder noch ein paar mehr.

Auch die Truppengattung steht zur Wahl, zumindest da, wo es unterschiedliche Heeres- oder auch Marinefliegerei gibt. Die Missionen hingegen laufen, der Natur der Sache entsprechend, recht gleich ab: Ihr fliegt zu eurem Einsatzgebiet, führt euren Auftrag aus - das war es dann. Das kann Luftunterstützung für Bodenangriffe sein, normale Höhenbombardements, das Beschützen eigener Streitkräfte, das Attackieren des Begleitschutzes eines Bomberverbandes, alles Mögliche eben.

Die Einzelaufträge machen euch für gewöhnlich mit bestimmten Maschinen oder Einsatztypen vertraut. Dabei gilt: Hat das Flugzeug mehrere Waffenstationen, habt ihr die freie Auswahl, den Rest übernimmt der Computer. So seid ihr nicht nur Pilot, sondern auf Wunsch auch Bombenschütze oder MG-Bedienung.

Variabler Schwierigkeitsgrad
Was »Sturmovik« so interessant für Einsteiger wie Profis macht, ist der stark modifizierbare Schwierigkeitsgrad. In niedrigsten Realismuseinstellungen fliegen sich die Maschinen wie in einem Actionspiel. Wer will, kann sich aber auch mit den Feinheiten des Motors wie etwa der Wassereinspritzung beschäftigen, riskiert dabei jedoch, dass der Motor sich überhitzt oder komplett kaputt geht.

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Der Flugzeugträger »Akagi« brennt - auch hier verlieren die Japaner die Schlacht um Midway.
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Die Missionen beginnen auf Wunsch auf dem Flugplatz und enden auch dort - besonders trickreich bei Einsätzen vom Flugzeugträger aus. Das ist jedoch nicht unbedingt nötig. Ihr könnt auch direkt im Einsatzgebiet anfangen.