Für Entwickler id Software macht die Unterstützung von 3D in Spielen nur dann Sinn, wenn der Preis der Fernsehgeräte weiter gesunken ist.

id Software - 3D vorerst kein Thema, Fernseher zu teuer

Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/5Bild 3/71/7
Für Rage wurde noch keine 3D-Unterstützung angekündigt
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Todd Hollenshead, der Chef von id Software spricht in einem Interview darüber. Sein letzter Aha-Moment mit 3D war der Film Avatar, den wohl so gut wie jeder gesehen hat. Wie viele andere auch hat ihn dabei allerdings das Tragen der Brille gestört.

„Ich weiß die Dinger für das Wohnzimmer sind anders. Es gibt Brillen in höherer Qualität, die auch richtig passen. Trotzdem musst du noch immer in deinem Wohnzimmer diese Brillen tragen. Und wenn du Spiele zockst und deinen Kopf bewegst, kann der Effekt verloren gehen, was ein riesiges Problem ist.“ Außerdem seien die Fernseher selbst einfach nur „schweineteuer.“

Damit es für Entwickler überhaupt Sinn macht 3D zu unterstützen, muss der Preis der Fernseher sinken, damit auch eine größere Zielgruppe entstehen kann, so Hollenshead.

Bisher gibt es keinen Hinweis darauf, ob Rage – welches nächstes Jahr erscheint – oder gar Doom 4 die Technik unterstützen wird.
Zumindest für Doom 4 sollte es sich id Software aber vielleicht noch einmal überlegen, denn ein packender Horror-Shooter in 3D wäre mit Sicherheit ein interessantes Erlebnis.