Es ist nicht unbedingt ein unüberschaubarer Wust, den euch Hyrule Warriors an Spielmodi vorwirft, doch es lohnt sich allemal einen klärenden Blick auf das Angebot zu werfen – allein schon deshalb, da viele Modi voneinander abhängig sind. Erringt ihr beispielsweise im Abenteuer-Modus einen bestimmten Erfolg, kann sich das unter anderem auch auf den Legenden-Modus sowie die Galerie auswirken.

Im Folgenden werden wir alle Modi näher erläutern, wobei der Abenteuer-Modus aufgrund seiner Komplexität eine Ausnahme bildet und separat auf der nächsten Seite der Hyrule-Warriors-Lösung besprochen wird. Beachtet außerdem, dass lediglich der Legenden-Modus von Anfang an verfügbar ist. Die restlichen schaltet ihr jedoch frei, sobald ihr die erste Mission erfolgreich gemeistert habt.

Legenden-Modus

Der vermutlich wichtigste Modus im Spiel, auch wenn ihr deutlich mehr Zeit im Abenteuer-Modus als hier verbringen könnt. Dennoch: Hinter diesem Reiter verbirgt sich unumstößlich eine der wichtigsten Beschäftigen in Hyrule Warriors. Nur ihr wird euch die Handlung des Spiels nähergebracht und auch eine Vielzahl an Charakteren schaltet ihr ausschließlich in diesem Modus frei.

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Natürlich sind das nicht die einzigen wichtigen Kriterien, doch zumindest zwei der entscheidendsten. Der Legenden-Modus erfüllt zudem unter anderem den Zweck, euch ins Spiel einzuweisen und die verschiedenen Aspekte von Hyrule Warriors nach und nach an euch heranzutragen. Das ist nicht zwingend notwendig, da das Action-Spiel kein übermäßig komplexes ist, gerade diejenigen unter euch, die jedoch noch nie mit einem Warriors-Teil in Berührung gekommen sind, werden wir diese Hilfestellungen durchaus dankbar sein.

In diesem zentralen Modus folgt ihr einem fest vorgeschriebenem Pfad von Schlachten, die ihr erfüllen müsst, um weiter voranzuschreiten. Beachtet dabei, dass ihr Fortschritte (etwa neue Waffen) aus dem Abenteuer-Modus mitnehmen könnt. Auf diese Weise könnt ihr an anderer Stelle etwas trainieren, solltet ihr vor einer vorerst unlösbaren Aufgabe stehen.

Die Schlachten selbst sind in die Geschichte des Spiels eingebettet, die euch während des Getümmels auf dem Feld sowie in zahlreichen hübschen Zwischensequenzen nähergebracht wird. Zudem gilt es stets, fest vorgeschriebene Ziele zu erfüllen, um die jeweilige Schlacht erfolgreich abzuschließen. Sollte euch das einmal nicht gelingen, stellt euch Hyrule Warriors gnädigerweise vor die Wahl, wie ihr das Ganze noch mal angehen wollt. Ihr könnt eine Schlacht komplett von vorn starten, ab einem Checkpoint wieder ansteigen oder einen anderen Wiedereinstiegspunkt wählen.

Helden-Modus

Diesen besonders knackigen Modus schaltet ihr nach dem Durchspielen des Legenden-Modus frei. Ihr könnt die Schlachten der Geschichte hier noch einmal auf einem deutlich härteren Schwierigkeitsgrad freispielen (wählt dazu einfach "Held" bei der Wahl des Schwierigkeitsgrades vor jeder Mission), erhaltet dafür von euren Gegnern jedoch auch bessere Items. Lohnt sich!

Freier Modus

Im Wesentlichen gibt euch der Freie Modus lediglich die Möglichkeit, im Legenden-Modus bereits gewonnene Schlachten erneut zu bestreiten – allerdings mit einem wichtigen Unterschied: Hier könnt ihr die jeweiligen Schlachten mit jedem Charakter in Angriff nehmen, während diese im Verlauf der Handlung nur bestimmten Kämpfern vorbehalten ist. Abgesehen davon gibt es keinerlei Unterscheidungen: die Kämpfe laufen exakt wie gehabt ab, inklusive aller Sequenzen usw. – sogar Herzteile und Skulltulas könnt ihr weiterhin sammeln.

Herausforderung

Wie der Name bereits suggeriert, stellt euch Hyrule Warriors bei den Herausforderungen vor bestimmte Prüfungen, die euch jedoch nicht vor der jeweiligen Mission verraten werden. Überhaupt hält sich dieser Modus mit Informationen genauso zurück wie mit unterschiedlichen Schlachten, denn mehr als eine habt ihr zu Beginn nicht zur Auswahl. Da die namensgebenden Herausforderungen allerdings ziemlich knackig sind, solltet ihr schon besser genau wissen, was ihr da tut und mir eurem Lieblingscharakter spielen. Es empfiehlt sich außerdem, diesen bereits mit ordentlich Medaillen sowie weiteren Extras aufgepumpt zu haben, da gewisse Fähigkeiten euch den Leben deutlich leichter machen.

Die Missionen selbst laufen mehr oder minder wie normale Schlachten ab, nur dass ihr immer wieder Aufgaben gestellt bekommt, die über das bloße Einnehmen von Bereichen usw. hinausgehen. Ihr müsst hier beispielsweise eine bestimmte Anzahl Gegner in einer vorgeschrieben Zeit besiegen, zum Teil auch ausschließlich mit Spezialangriffen oder im Magie-Modus. Gerade deshalb ist es vorteilhaft, die entsprechenden Bereiche des Kämpfers bereits ausgebaut zu haben. Habt ihr etwa zwei Spezialleisten, ist die entsprechende Aufgabe deutlich einfacher zu bewerkstelligen.

Galerie

Wenig spektakulär, aber ein netter Zeitvertreib: In der Galerie könnt ihr freigeschaltete Charaktere in der 3D-Ansicht betrachten, die verschiedenen Musikstücke des Spiels hören, durch Goldene Skulltulas vervollständigte Bilder betrachten sowie euch einen Überblick über die verschiedenen Orden verschaffen, die es in Hyrule Warriors zu erringen gibt.

Inhaltsverzeichnis:

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