Auf den ersten Blick ist das Kampfsystem von Hyrule Warriors kein übermäßig komplexes und machen wir uns nichts vor: so wirklich ändert sich das auch nicht. Dennoch gibt es durchaus eine Handvoll Kniffe, deren Beachtung sich durchaus lohnt.

Die Grundsteuerung: Nicht alles ist selbstverständlich
Dass ihr mit der Y-Taste (B-Taste beim Zelda-Steuerungsstil) normale und mit der X-Taste (Y beim Zelda-Pentant) schwere Angriffe ausführen könnt, ist selbstverständlich. Bereits vom Fleck weg gibt es jedoch ein paar Kombinationen, mit denen ihr „besondere“ Manöver ausführen könnt. Genauer gesagt heißt es: es gibt drei Angriffe, die bei beinahe jedem Kämpfer dieselbe Attacke auslösen, ohne dass dieser dafür ausgebaute Fähigkeiten benötigt. Für diese und alle nachfolgenden Erklärungen werden wir uns auf die Warriors-Steuerung beziehen. Die jeweiligen Tasten werden bei der Zelda-Steuerung lediglich um eine Taste im Uhrzeigersinn verschoben, so dass aus A im Warriors-Stil etwa B mit der-Zelda-Methode wird. Kein großes Problem, oder?

Y, X: Mit dieser Tastenkombination schleudert ihr einen oder mehrere Gegner hoch in die Luft.

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Y, Y, X: Diese Eingabefolge löst einen Angriff mit geringerer Reichweite aus, der gegen einen oder mehrere Gegner gerichtet ist.

Y, Y, Y: Der Standardangriff, den die meisten von euch am häufigsten benutzen dürften. Damit löst ihr eine Attacke mit großer Reichweite aus, die einen oder mehrere Feinde in die Mangeln nimmt.

Je nach Charakter gibt es eine Vielzahl weitere Kombos, die in den häufigsten Fällen jedoch erst im Basar freigeschaltet werden müssen. Da dafür allerdings nicht selten einige wertvolle Materialien geopfert werden müssen, solltet ihr euch anfangs darauf konzentrieren, lediglich eure bevorzugten Kämpfer mit neuen Kombos auszustatten.

Spezialangriffe

Die gelbe Leiste am oberen Bildschirmrand stellt eure Spezialenergie da, die sich mit jedem besiegten Gegner oder durch das Aufsammeln von Force-Kristallen füllen lässt. Ist sie bis zum Anschlag aufgepumpt, reicht ein Druck auf die A-Taste, um den charakterspezifischen Spezialangriff vom Stapel zu lassen. Diese sind ein gutes Stück stärker als normale Attacken, zeichnen sich aber vor allem dadurch aus, im Regelfall eine große Reichweite zu besitzen.

Schwachpunkt-Angriffe

Stärkere Gegner verfügen über spezielle Angriffe, die sie anfällig für Gegenattacken machen. Dies erkennt ihr an einem rundlichen Symbol über dem Kopf des jeweiligen Unholds, das mit weißen Flächen gefüllt ist. Gelingt es euch, dem Feind eins überzubraten, während die Anzeige zu sehen ist, leert sie sich kontinuierlich – ist sie vollständig geleert, lässt jeder Recke seinen ganz persönlichen, extrem starken Angriff los.

Das Ganze ist natürlich nicht ganz so einfach, wie es sich anhört, da die Schwachpunkt-Anzeige stets nur für einen kurzen Moment bestehen bleibt. Im Idealfall solltet ihr der vorausgegangenen Attacke des Gegners, die ihn überhaupt erst anfällig gemacht hat, ausgewichen sein, um anschließend direkt zum Gegenangriff überzugehen. Und keine Sorge, wenn ihr nur einen Teil der Flächen wegprügeln konntet: Setzt der Feind dieselbe Attacke ein weiteres Mal ein, erscheint auch die Anzeige erneut – und ist noch immer soweit geleert, wie ihr sie vorher reduziert habt.

Magie

Neben der gelben müsst ihr auch eine weitere, grüne Leiste im Auge behalten: die Magieleiste. Diese könnt ihr ausschließlich mit Magiekrügen auffüllen, die ihr in grünen Krügen und bei Gegnern finden könnt, die diese gelegentlich nach ihrem Ableben fallen lassen. Es gibt also durchaus ein paar Möglichkeiten, an das wertvolle Zeug zu kommen, doch insgesamt sollte euch klar sein, dass eure Magie sehr wertvoll ist – verschwendet sie also nicht.

Ist eure Leiste einmal gefüllt, könnt ihr so durch betätigen der R-Taste freisetzen, woraufhin euer Charakter für kurze Zeit von einer großen Macht durchströmt wird. Diese ermöglicht es ihm, schneller und stärker zuzuschlagen sowie weniger Schaden von feindlichen Angriffen zu erleiden. Wenn ihr innerhalb des knappen Zeitfensters außerdem bestimmte Anzahlen von Feinden ausschaltet, erhaltet ihr unterschiedliche Boni. Mit der A-Taste löst ihr außerdem einen verheerenden Spezialangriff aus, der den Rest eurer Magieleiste aufbraucht, dafür jedoch ordentlich reinhaut und eure Gegner anschließend für einen Schwachpunkt-Angriff anfällig werden lässt.

Elemente: Was bedeuten die unterschiedlichen Symbole
Jedem Kämpfer ist mindestens ein bestimmtes Element zugewiesen, wobei dieses sich weniger auf den Kämpfer selbst als vielmehr auf dessen Waffen bezieht. Fünf verschiedene Elemente gibt es insgesamt und jedes davon hat im Vergleich mit anderen bestimmte Vor- und Nachteile.

Feuer: Schleudert ihr einen Feind mit einer Feuer-Attacke in die Luft (X, Y), explodiert dieser beim Aufschlag und fügt damit nahestehenden Gegnern ebenfalls Schaden.

Wasser: Gelingt es euch, einen Gegner mit einer Wasserattacke anzugreifen, erleidet dieser über einen bestimmten Zeitraum hinweg kontinuierlich Schaden.

Blitz: Blitzattacken sind besonders geeignet, um Feinden in der Luft zusätzlichen Schaden zuzufügen. Befördert eure Widersacher dafür erst mit einem Schlag in die Luft (X, Y) und setzt dann eine Blitzattacke ein.

Licht: Lichtattacken sind nur innerhalb von Kombos sinnvoll, da sie umso stärker werden, je länger eine Lichtkombo andauert.

Finsternis: Setzt ihr Finsterniswaffen ein, solltet ihr wissen, dass diese nur dann stärker werden, wenn ihr einen Gegner immer wieder nacheinander angreift.

Items

Im Spielverlauf schaltet ihr immer mal wieder ein neues Item frei, das euch in folgenden Kämpfen zur Verfügung steht. Mit der ZR- oder Steuerkreuz-unten-Taste setzt ihr diese ein, mit den seitlichen Steuerkreuztasten schaltet ihr sie durch. Achtet zudem auf Power-ups für eure Objekte, die gelegentlich auf dem Schlachtfeld zu finden sind. Sie stärken eure Items zum Teil enorm. Auch sind viele Bossgegner gegen ein bestimmtes Item besonders anfällig. Scheint ein Unhold also unbezwingbar, solltet ihr einfach mal alle eure Gegenstände an ihm ausprobieren.

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