Und da soll noch mal jemand sagen, Nintendo sei zu konservativ: Mit Hyrule Warriors vermählt das japanische Videospiel-Urgestein die berühmte Zelda-Reihe mit der speziell im asiatischen Raum enorm erfolgreichen Dynasty-Warriors-Serie. Das Ergebnis ist eine unerwartete, aber durchaus spaßige Schnetzelei — an jeder Menge versteckter Geheimnisse, knackiger Gegner und mannigfaltigen Kampfmöglichkeiten mangelt es allerdings nicht. In unserer Hyrule-Warriors-Lösung erklären wir euch deshalb von A bis Z das kleine Einmaleins des Massenfiletierens.

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Wenn ihr öfter mal einen Blick in unsere Lösungssektion werft (ihr guten Menschen!), kennt ihr das Prozedere an dieser Stelle: So eine umfangreiche Hilfestellung schreibt sich nicht von heute auf morgen, weshalb wir abermals zur Geduld mahnen, wenn euch die folgenden Seiten noch nicht genug sein sollten. Binnen der nächsten Tage wird das hier kontinuierlich ausgebaut, weshalb regelmäßiges Vorbeischauen nicht die schlechteste Idee ist.



Klar, der spielerische Kern dieser etwas ungewöhnliche Hochzeit zweier Videospielreihen wird vorwiegend von den Dynasty-Warriors-Wurzeln durchzogen, doch Hyrule Warriors ist mehr als eine rein grafische Modifikation der bekannten Schnetzler. Die beiden Entwicklerteams Omega Force und Team Ninja haben (nicht gerade erfolglos) versucht, für eine gegenseitige Befürchtung beider Reihen zu sorgen. Deshalb ist dieser Wii-U-Ausflug keinesfalls ein Selbstläufer für erfahrene Warriors-Veteranen.

Auf dieser ersten Seite werdet ihr mit einigen wichtigen Tipps allgemeiner Natur versorgt, die auf dem Schlachtfeld durchaus von Bedeutung sein können. Nachfolgend findet ihr anschließend allerlei weitere Informationen zu Hyrule Warriors, mit denen ihr dem Ruf des Triforces gerecht werdet. Auf in die Schlacht!

Allgemeine Tipps und Tricks

1. Lasst euch Zeit beim Einsammeln von Objekten

Dutzende Spiele haben uns regelrecht konditioniert: Wenn du ein Item siehst, solltest du dich mit dem Einsammeln lieber beeilen. Bei Hyrule Warriors gilt diese gemeinhin gültige Videospielregel jedoch nicht, hier verbleiben Objekte in der Welt und verschwinden nicht einfach nach kurzer Zeit. So banal dieser Fakt klingen mag, so wichtig ist er auf dem Schlachtfeld.

Im Spielverlauf werdet ihr regelmäßig in Zeitnot geraten, da braucht ihr diesen Druck nicht auch noch. Brennt’s irgendwo, solltet ihr erst zum jeweiligen Ort huschen und danach wieder zurücklaufen, um den entsprechenden Gegenstand einzupacken. Dasselbe gilt auch für Herzen sowie andere Dinge, die eure Charkterwerte beeinflussen: Herzen, Tränke usw. verbleiben dort, wo sie liegen - sammelt sie also ganz bewusst nicht ein, wenn ihr gerade auf sie verzichten könnt. Steht ihr kurz vor dem Exitus, werdet ihr froh sein, noch ein paar Herzen zu finden, die euch vor’m virtuellen Ableben bewahren.

2. Konzentriert euch nicht ausschließlich auf einen Charakter

Hyrule Warriors ist nicht gerade knausrig mit seiner Kämpferriege und es dauert nicht lang, bis ihr das Gros der Recken beisammen habt. Wie bei einem Spiel dieser Art üblich, kristallisieren sich jedoch schnell persönliche Lieblinge heraus, mit denen man bevorzugt spielt. Doch so verlockend es auch sein mag: Kämpft nicht ausschließlich mit einem Charakter, sondern versucht, so gut wie alle auf einem ähnlichen Niveau zu halten.

Der leichte Rollenspieleinschlag macht das nicht unbedingt leichter; Charaktere können im Level aufsteigen, neue Waffen finden und schmieden, mit unterstützenden Medaillen ausgestattet werden und all so Zeug. Das ist natürlich aufwendig, doch es lohnt sich. Viele Kämpfe schreiben euch einen oder zwei bestimmte Charaktere vor, so dass ihr schön blöd dasteht, wenn es soweit ist und ihr diesen bislang keinerlei Beachtung geschenkt habt. Wechselt deshalb regelmäßig euren Krieger, anstatt immer nur denselben Kerl ins Getümmel zu werfen. Im Basar findet ihr übrigens im Trainingsraum die Möglichkeit, unterlevelte Charaktere gegen Bares aufsteigen zu lassen, was durchaus praktisch sein kann.

3. Achtet auf euer Hauptquartier
Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Situationen, die euch den Garaus machen können: Entweder euer aktiver Kämpfer wird besiegt oder euer Hauptquartier vom Feind eingenommen. Während ihr das erste Problem ganz gut selbst im Blick behalten könnt, ist dies bei letztgenanntem schon erheblich schwieriger. Tut die Hilferufe eurer Soldaten deshalb nicht als nerviges Geschrei ab, sondern eilt ihnen regelmäßig zur Hilfe, wenn das Hauptquartier von Feinden überrannt wird. Nichts ist nerviger, als ohne Selbstverschulden kurz vor Levelabschluss doch noch zu verlieren, nur weil ihr nicht ausreichend auf eure Basis geachtet habt.

4.
 Behaltet die Karte im Blick
Neben der Waffe in der Hand ist die Karte euer wichtigstes Utensil, das ihr mit ins Getümmel führt. Ohne sie seid ihr schnell aufgeschmissen, denn wer im Chaos nicht jederzeit den Überblick behält, hat bereits verloren. Achtet auf diesem Grund stets peinlich genau darauf, was sich im Gebiet tut, um im Ernstfall schnell eingreifen und Schlimmeres verhindern zu können. Denkt auch daran, dass ihr den jeweiligen Ausschnitt mit Steuerkreuz oben jederzeit vergrößern und wieder verkleinern könnt.

5. Ihr müsst nicht alles auf Anhieb schaffen
Als wären das Gewusel auf dem Schlachtfeld nicht bereits vereinnahmend genug, gilt es bei jeder Mission zudem, eine bis drei weitere Geheimnisse aufzudecken. Im Klartext heißt das: In jedem Abschnitt könnt ihr eine Goldene Skulltula sowie sehr wahrscheinlich ein Herzteil und ein Herzcontainer finden. Während die goldenen Krabbelviecher von jedem Charakter aufgespürt werden können, sind Erweiterungen für die Gesundheit stets vorgeschriebenen Kämpfern vorenthalten.

Je nachdem, welchen Recken ihr gerade steuert, kann es durchaus vorkommen, dass ihr die Augen nach allen drei Fundsachen aufhalten müsst — das kann schnell zu viel werden. Versucht deshalb nicht jedes Mal krampfhaft, alles bereits beim ersten Absolvieren der Mission zu finden, sondern konzentriert euch anfangs lediglich auf die Aufgabenstellung. Ihr könnt jedes Level beliebig oft wiederholen, also besteht kein Grund, sich selbst unnötig Stress zu machen.

6. Es gibt immer was zu tun

Sie treten nicht oft auf, aber wenn ihr mal für einen Augenblick lang eine Verschnaufpause während eines Kampfes habt, solltet ihr diesen tunlichst nutzen. Irgendwo liegen garantiert noch ein paar Objekte herum, irgendwo gibt es garantiert noch eine Basis, die ihr noch nicht eingenommen habt. Bleibt immer in Bewegung.

7. Ihr könnt nicht alle Gegner besiegen

So schwer es auch fällt: In Hyrule Warriors werdet ihr regelmäßig an Gegnergruppen vorbeilaufen müssen, wenn ihr früher oder später nicht böse auf die Nase fallen wollt. Eure Zeit reicht schlicht und ergreifend nicht, um wirklich jeden Feind zu plätten, der euch vor die Klinge rennt. Einzelne Kerle solltet ihr ohnehin immer links liegen lassen, doch auch größere Verbände sind dann Aufwand keinesfalls jedes Mal wert. Überlegt genau, ob gerade irgendwo eure Hilfe benötigt wird und ob ihr euch die kleine Pause auch wirklich leisten könnt, bevor ihr aus Spaß an der Freude etwas Geschnetzeltes produziert.

8. Kamera durch Blocken neu ausrichten

Die Kamera hat oft Muhe und Not, während des Gefechts immer den besten Bildausschnitt zu finden. Wenn ihr aber kurz auf die ZL-Taste drückt und euren Charakter damit zum Blocken veranlasst, zentriert ihr die Kamera hinter selbigem. Das ist oft einfacher und schneller, als mit dem rechten Stick erst selbst mühselig eine Neuausrichtung vorzunehmen.

9. Bossgegner sind oft für ein bestimmtes Item anfällig
Bossgegner sind nie eine einfache Angelegenheit, doch die meisten von ihnen sind gegen ein spezielles Item besonders anfällig. Habt ihr etwa gerade erst Bomben gefunden, kann es sich auszahlen, diese einmal gegen den aktuellen Boss einzusetzen und zu schauen, wie er darauf reagiert.

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