Bahnt sich nach Activisions Streit mit Viacom um die Star Trek-Vermarktung nun auch Ärger mit dem Hulk an? Der Film wird zum Deutschland-Start in vielen Kinos nicht gezeigt. Grund: Der Verleih hält die Hände zu weit auf.
Eigentlich sollte der Kinofilm Hulk heute als einer der Blockbuster des Kinosommers starten und damit das dazugehörige Videospiel mit beflügeln. Zahlreiche deutsche Kinobetreiber, darunter die Cinemaxx -Kette und die Kinopolis -Gruppe, boykottieren den Film jedoch. Der deutsche Verleiher United International Pictures (UIP) wollte neue Filmmieten-Staffeln festlegen. Demnach sollte Cinemaxx von jedem Euro Eintrittsgeld bis zu 55 Cent an UIP abführen. Bislang lag der Höchstsatz für die Kette bei 53,5 Prozent.

Zuletzt hatte sich die Doppelvermarktung des Kinofilmes Matrix Reloaded und des Computergames Enter the Matrix (Infogrames/Atari) bezahlt gemacht. Was wird nun aus dem grüngen Giganten? Universal Interactive befürchtet nicht, dass der Hulk-Boykott den Absatz ihres Video- und Computerspiels ins Stocken bringt.

Ob es zwischen Spielehersteller und Filmproduzenten zu Unstimmigkeiten kommen kann, ist noch nicht abzusehen. Immerhin hat jüngst Publisher Activision Klage gegen Viacom eingereicht. Nach Ansicht von Activision hat es das Medienunternehmen sträflich vernachlässigt, die Marke Star Trek weiter auszubauen.

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