Die japanische Spieleschmiede Hudson Soft ist vor allem durch die äußerst erfolgreiche Bomberman-Reihe bekannt. Die Spiele können besonders im Multiplayer begeistern und sind nahezu auf fast allen Plattformen präsent. Jetzt kam ein Fall an die Öffentlichkeit, in dem es ironischerweise um ein bombige Erpressung ging.


Vom Oktober 2008 bis 16. Januar diesen Jahres, wurde Hudson von einem 29-jährigen Mann terrorisiert. Er schickte ihnen mehrere E-Mails, in denen er eine Summe von 80 Billionen Yen forderte. Falls der Konzern dem nicht nachkomme, würde er den Firmensitz mit einer Briefbombe sprengen.

Insgesamt drohte er ihnen elf Mal, bevor der geistig verwirrte Mann von der Polizei festgenommen wurde. Das Geld sollte Hudson übrigens in eine U-Bahn-Station bringen, von der aus der Mann das wertvolle Paket dann entgegengenommen hätte.