Team Pixel hatte leider Pech. Ursprünglich wollte sich das Studio mithilfe von Kampagnen über Kickstarter, Indiegogo und Paypal die Finanzierung für den Erwerb der Lizenz der Homeworld-Reihe sichern. Doch trotz erfolgreicher Kampagnen und knapp $60.000 an Kapital, war Team Pixel dazu nicht in der Lage. Ein anderer Bieter schnappte ihm die Rechte vor der Nase weg. Ein Bieter, der über weit mehr Geld besaß als Team Pixel. Wer dieser andere Bieter war, blieb bis heute geheim. Doch nun wurde das Geheimnis gelüftet - es ist Gearbox.

So veröffentlichte Gearbox auf seiner Homepage eine Erklärung hierzu. "Gearbox hat als Höchstbietender bei der Auktion für das Homeworld-Franchise von THQ gewonnen. Brian Martel, Gearbox' Chief Creative Officer hat viel Liebe und Respekt für Relics brilliantes, spaßiges und innovatives Spiel und hat den Erwerb höchstpersönlich geleitet. Brians erste Priorität ist es, Gearbox' Interesse auf den Erhalt und die Zusammenstellung der pursten Form der originalen, gefeierten und geliebten Spiele - Homeworld und Homeworld 2 - zu lenken, mit der Absicht, sie auf den heute führenden, digitalen Plattformen zugänglich zu machen."

Fragt sich bloss, was so ein Studio wie Gearbox, das bislang eher für FPS wie Brothers in Arms, Duke Nukem Forever oder die FPS/RPG-Reihe Borderlands bekannt ist, mit einem Strategietitel wie Homeworld anfangen will, für das immerhin satte $1,35 Millionen hingeblättert wurden.

Aber vielleicht braucht Gearbox nach dem Debakel mit Aliens: Colonial Marines jede Finanzspritze, die es kriegen kann? Und die Ideen von Team Pixel zeigten durchaus Potential. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.